Archive for March, 2010

Woogle configuration Error: Class ‘WoogleQueryServiceNative’ not found

Friday, March 26th, 2010

Hi everyone,

I had a little problem with the Woogle installation, but was able to solve
it. Just posting to allow for the “debug by googleing” procedure we
all know.

I installed the remote backend and the extension. Search now uses
Woogle, but obviously tries to access the native version:

Fatal error: Class ‘WoogleQueryServiceNative’ not found in /var/www/
15.1/wooglewiki/extensions/Woogle/includes/WoogleUtil.php on line 179

I found the solution in the …/extensions/Woogle/addons/Remote/
Remote.php.

The config settings displayed on http://www.teamweaver.org/wiki/index.php/Woogle4MediaWiki/Configuration
are not complete - the actual setting that makes Woogle switch to
remote mode is missing. The complete version is:

I found the solution in the …/extensions/Woogle/addons/Remote/Remote.php:

The config settings displayed on http://www.teamweaver.org/wiki/index.php/Woogle4MediaWiki/Configuration are not complete - the actual setting that makes Woogle switch to remote mode is missing. The complete version is:

LocalSettings.php:

require_once(”$IP/extensions/Woogle/Woogle.php”);

// Woogle Configuration

WoogleConfig::set(’indexAddon’, ‘Remote’); // set the respective backend URL here

WoogleConfig::set(’remoteBaseServiceUrl’, ‘http://octopus13.fzi.de:9999/teamweaverIS-backend/services/’); // set the respective backend URL here
WoogleConfig::set(’remoteAuthKey’, ’secret’); // key for querying, only required if the backend is set to securityEnabled = true;
WoogleConfig::set(’indexGroups’, array(’group1′, ‘group2′));
WoogleConfig::set(’indexRepository’, ‘123′); // numeric id for indexing (repoId) - as configured in the backend repo_config.xml
WoogleConfig::set(’remotePushIndexAuthKey’, ’secret2′); // key for indexing - as configured in the backend repo_config.xml

Great app, though. This is what we all have been waiting for, so make sure to keep going!
Achim

I posted this to the Woogle Mailinglist, but it was said to be postponed for supervision by the admins. As far as I know the initiator of the project is on holiday for a couple of weeks (at least I read his Email Responder that way…), so I cross posted it here.

Piratenpartei Berlin: Liquid Democracy Squad löst sich auf - und gründet sich neu

Friday, March 26th, 2010

Der Squad Liquid Democracy in der Piratenpartei war im September 2009 mit dem Ziel gegründet worden, um die “Einführung und einen Pilotbetrieb des Liquid Democracy Systems vorzubereiten und die für einen verbindlichen Einsatz notwendigen Satzungsänderungen auszuarbeiten.” Dieser Auftrag wurde erfüllt: Seit Januar läuft die im Rahmen des Squads erstellte Software “Liquid Feedback” im Testbetrieb.

Liquid Feedback

Liquid Feedback soll es ermöglichen, die kollaborative Erstellung von Gesetzesvorlagen zu ermöglichen. Das kann zu einem sehr komplexen Unterfangen werden - insbesondere, wenn mehrere sehr ähnliche Vorschläge miteinander konkurrieren. LiquidFeedback nutzt daher die Schulze-Methode zur Bewertung der Vorschläge. Mit LiquidFeedback ist es z.B. möglich, bestimmte Aspekte einer Vorlage abzulehnen - und die Vorlage gerade dadurch zu befürworten, weil man gleichzeitig angibt, dass in der Vorlage diese Aspekte nicht zum Ausdruck kommen bzw. nicht umgesetzt sind: Wenn ich beispielsweise nicht will, dass die Einkommenssteuererhöhung Teil des Gesetzes wird, stimme ich also einer Variante der Vorlage zu, in der der Aspekt Einkommenssteuererhöhung nicht vorkommt, eine untergeordnete Rolle spielt oder explizit abgelehnt wird. (”Neggadiv und neggadiv gibt bossidiv” hat meine frängische Maddelehrerin das genannt.) Der mündige Bürger tritt also für bestimmte Prinzipien und Aussagen ein und bewertet, wie stark er diese Aussagen in einem Antrag vertreten sieht.

Der Kern der Software besteht aus SQL-Datenbankprozeduren (Stored Procedures), die Oberfläche wurde nach alter Hacker-Manier in der Programmiersprache LUA implementiert, mit der in dem Computerspiel World of Warcraft die Oberflächen angepasst werden können.

Auch wenn die Initiative zu diesem Projekt von der Piratenpartei ausging, haben sich die eigentlichen Programmierer rechtlich in der Public Software Group zusammen geschlossen und Liquid Feedback als Open Source unter der MIT/X11-Lizenz veröffentlicht. Sie kann also prinzipiell auch von anderen Parteien und Organisationen genutzt und weiterentwickelt werden. Sollten sich Leser dafür interessieren, dann sei ihnen noch ein Hinweis der Autoren der Software mit auf den Weg gegeben: die Nutzungsbedingungen der Software sind nicht gleich zu setzen mit den (demokratischen) Prinzipien ihres Einsatzes. Also bitte im Zweifelsfall nochmal nachfragen, da es in diesem Punkt offenbar schon Verwirrung gegeben hat.

Mission erfüllt

Die Software wurde mittlerweile ausgerollt, es wurden erste Schulungen gegeben und verschiedene Landesverbände haben angefragt. Die Ziele des Squads sind also erreicht.

Die satzungsgemäße Selbstauflösung einer Arbeitsgruppe wird immer den Geruch von Fundis, APO und endlosen Debatten über die Tagesordnung haben. Trotzdem sprechen einige triftige Gründe dafür, dass die Auflösung sinnvoll ist:

  1. Squads, die sich nicht auflösen, werden schnell zu Institutionen, die irgendwann einmal eine Berechtigung hatten und daraus weiter eine Legitimation schöpfen, die ihnen eigentlich nicht mehr zusteht.
  2. Die Bezeichnung Liquid-Democracy-Squad ist irreführend. Erstens versteht darunter jeder etwas anderes und zweitens ist der eigentliche Zweck des Squads mittlerweile so klar umrissen, dass man diese Bezeichnung ablegen kann. Die Bezeichnung Liquid-Democracy kann leicht dazu führen, dass man in end- und ziellose Diskussionen über das Wesen von LD verstrickt wird. Hier ging es jedoch um die Erstellung einer ganz bestimmten Plattform, die jetzt den Namen Liquid Feedback trägt.
  3. Es gibt andere in der Partei, die tatsächlich das weit gefasste Thema LD bearbeiten (und hoffentlich konkretisieren) wollen. Für diese soll der Name des Squads wieder “frei gemacht” werden.

Neue Mission

Anstelle des bestehenden Squads soll ein neuer entstehen, der die jetzt anstehenden Ziele verfolgt: Öffentlichkeitsarbeit, Kontrolle des Liquid-Feedback-Betriebs und die Auswertung von Ergebnissen. Der Squad soll nächsten Mittwoch gegründet werden. Näheres dazu findet sich im Wiki der Piratenpartei unter
http://wiki.piratenpartei.de/BE:Liquid_Democracy_in_der_Piratenpartei

Woogle-Suche in Mediawiki

Thursday, March 18th, 2010

Ich hatte gestern auf der Wiki4Enterprise-Tagung das Vergnügen, eine Demonstration der vorgestern nacht veröffentlichten Beta-Version von Woogle zu bekommen. Woogle ermöglicht das Durchsuchen von Mediawikis auf eine weit komfortablere Weise, als das mit der eingebauten MW-Suche möglich ist. Damit löst es das bisher größte Problem bei Mediawikis. Vortragender war der Meister selbst (Hans-Jörg Happel) und die Vorstellung war sehr beeindruckend.

Features

Die Suche ermöglicht es Mediawiki-Nutzern nicht nur, über Dokumente und Wiki-Inhalte gleichzeitig zu suchen. Sie haben auch die Möglichkeit, die Ergebnisse zu Ranken und dadurch kollaborativ zur Verbesserung der Suchergebnisse beizutragen. In der Java-Implementierung (siehe Technik) besteht zudem die Möglichkeit, in Mediawiki hochgeladene Dokumente zu durchsuchen. Der Nutzer findet also Treffer aus Office- und PDF-Dokumenten und im Wiki in einem Arbeitsschritt.

Unter der URL http://www.wiki4enterprise.org/index.php/Suche_in_Wikis habe ich eine Tabelle erstellt, in der die Features verschiedener Mediawiki-Suchen verglichen werden. Über eine Beteiligung / Korrektur / Vervollständigung würde ich mich freuen.

Technik

Woogle basiert - wie so viele Suchmaschinen - auf einer Lucene-Implementierung. Apache Lucene ist eine freie Software-Bibliothek, die unter der Apache-Lizenz veröffentlicht wurde. Neben der ursprünglichen Java-Implementierung wurden mehrere Portierungen auf andere Programmiersprachen vorgenommen, unter anderem existiert eine PHP-Version, die allerdings nicht den vollen Funktionsumfang der Java-Lucene umfasst.

Woogle wird dementsprechend in zwei “Flavors” zur Verfügung gestellt:

  1. Eine PHP-Version für “Puristen”, die kein Java neben dem (für Mediawiki ohnehin nötigen) PHP auf dem Server installieren wollen oder können.
  2. Eine Java-Version, die einen größeren Funktionsumfang und die Durchsuchung von Dokumenten umfasst.

Wiki4Enterprise

In der Veranstaltungsreihe Wiki4Enterprise treffen sich Anwender aus Unternehmen, die Mediawiki in ihrer Firma einsetzen. Hier werden in einem kompetenten Kreis Probleme und Lösungen beim Einsatz von Mediawiki im Enterprise-Kontext diskutiert. Diesmal waren unter anderem der CIO von Wikimedia Deutschland Daniel Kinzler und Raimond Spekking, Core-Entwickler von MediaWiki anwesend. Wie jede Community lebt auch diese vom Mitmachen. Wir würden uns daher freuen, wenn neben Mitarbeitern und Abteilungsleitern von Fraport, VOLKSWAGEN, Schaeffler KG, Fraunhofer, dem Pumpenhersteller KSB, der Bundeswehr, der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und anderen noch weitere Unternehmen zu dem Kreis dazustoßen würden. Interessenten können sich gerne bei mir melden: joachim(Punkt)bode(at)twoonix(Punkt)com.

Wikis im Unternehmen

Wikis kommen häufig durch die Hintertür ins Unternehmen - installiert von Mitarbeitern, die das Problem erkannt und eine Lösung gefunden haben (siehe Joachim Bode: Pragmatisches Wissensmanagement im Intranet im Annual Multimedia 2010). In der Praxis hat sich herausgestellt, dass sie hervorragende Dienste leisten - und zwar nicht nur im Wissensmanagement, sondern auch

  • im Projektmanagement
  • bei der Identifikation, Definition und Durchführung von Prozessen (BPM)
  • und in der Dokumentation.

Vor allem die Potentiale im Prozessmanagement werden noch nicht erkannt. Statt einer Definition starrer Prozesse “von oben” (also in der Regel durch Menschen, die zwar kompetent, aber gar nicht in die Prozesse involviert sind) ist es mit Wikis möglich, die wahren Prozesse zu identifizieren, Probleme zu erkennen und zu beheben. Im Projektmanagement ermöglichen sie auch eine abteilungs- und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit und erledigen bei richtiger Anwendung die Dokumentation gleich mit - flexibel, ohne Mehraufwand, vollständig mit technischen Auswertungstools analysierbar. Im Gegensatz zu reinen Projektmanagement-Tools sind sie dabei so flexibel, wie es ein Projekt erfordert. Das ist ein bisher kaum diskutierter Punkt, was erstaunlich ist, wenn man bedenkt, dass schon die Definition des Begriffs Projekt beinhaltet, dass es nicht gradlinig nach Schema-F verläuft. Allerdings reicht es dazu nicht, ein Mediawiki zu installieren. Die Einführung sollte von Experten begleitet werden, die vor allem folgende Punkte professionell durchführen können:

  1. Konzeption
  2. Anpassung an individuelle Prozesse
  3. Initial-Befüllung mit Content
  4. Rollout und Schulung der Mitarbeiter

Sollten Sie in Ihrer Abteilung bereits (aus Verzweiflung oder Überzeugung) ein Wiki installiert haben oder einfach die Möglichkeiten erkannt haben, beraten wir Sie gerne und kompetent unter www.twoonix.com.

Konfiguration: MediaWiki bei HostEurope einrichten

Monday, March 8th, 2010

Ich habe manuell ein Mediawiki eingerichtet und die Email-Authentifikation funktioniert nicht - was muss ich in die LocalSettings.php eintragen, damit Mediawiki den Mailserver findet?

Für alle, die sich die gleiche Frage stellen, hier die Lösung:

$wgSMTP = array(
‘host’ => “localhost”, // oder IP-Addresse
‘IDHost’ => “achimbo.de”, // eigene Domain eintragen
‘port’ => 25,
‘auth’ => true,
‘username’ => “wp1020014-jo”, // In KIS unter “Administration > Webhosting > 1020014 > E-Mail > E-Mail-Konten verwalten” bzw. “Administration > Webhosting > 1020014 > E-Mail > E-Mail-Konten verwalten / Autoresponder / Filter / Webmailer”
‘password’ => “my_password” // ebenfalls dort eingetragen
);

Und zu guter Letzt:
–> Damit man via Script E-Mails verschicken kann, muss im KIS eine Standard E-Mail Adresse hinterlegt sein. Die konfiguriert man in KIS unter “Administration > Webhosting > Konfigurieren > Skripte > Standard-E-Mail-Adresse”. Dort die E-Mail Adresse hinterlegen mit der das Script die E-Mails verschickt.

Viel Spaß!