Archive for the ‘digitale Boheme’ Category

Vom Download zum Grundeinkommen - die Piraten brauchen ein konsistentes Modell

Saturday, September 26th, 2009

Ein zentraler Punkt des Piraten-Programms ist die Reform des Urheberrechts. Diese ist sicherlich sinnvoll - sie wird aber keine Mehrheit in der Bevölkerung bekommen, wenn den Menschen, die bisher von der Verwertung der Urheberrechte gelebt haben (insbesondere den Urhebern!), kein alternatives Modell zur Existenzsicherung angeboten wird. Ein wesentlicher Baustein in diesem Modell wird voraussichtlich das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) sein, auf das weitere Maßnahmen aufbauen können.

Hintergrund: Von der Bay zur Partei

Die Piratenpartei ist aus Pirate Bay hervorgegangen - einer Tauschbörse für Dateien, die woanders Geld kosten. Die Piraten begründen die Vermittlung kostenloser Downloads damit, dass der Großteil der Einnahmen aus Musik, Spielen, Texten und anderem ohnehin bei “den Majors” landet. Diese großen Labels gibt es vor allem im Musikbereich. Sie hatten dort früher die Aufgabe, die Vertriebswege für Schallplatten zu organisieren. Heute findet der Vertrieb vorwiegend im Internet und auf anderen Kanälen statt und die “Majors” werden als Wegelagerer wahrgenommen, die - kraft Gewohnheitsrecht - den Großteil des Umsatzes in überbezahlte Management- und Verwaltungsstrukturen pumpen, während die “Künstler” nur einen Bruchteil bekommen.

Aber ACHTUNG: die Piraten sind jetzt eine Partei! Wer der einseitigen Argumentation der Labels keine genauso einseitige der Raubkopierer gegenüberstellen will, sondern stattdessen konstruktiv an tragfähigen (und mehrheitsfähigen?) Modellen mitarbeiten will, der muss differenzieren. Er muss fragen, welche Dienstleistungen erbringen die Rechteverwerter, welche davon sind (noch) sinnvoll und wie kann man die bisherigen Leistungen und Rechteverteilungen besser organisieren. Das hier vorgestellte Modell schlägt vor, die Forderung eines bedingungslose Grundeinkommen zum festen Programmpunkt der Piratenpartei zu machen. Das würde sie in der Urheberrechtsreform von vielen Erklärungsnöten befreien. Darauf aufbauend soll das kapitalistische Modell der Musik-, Software- und Textproduktion wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden, damit die kreativen Branchen der Gesellschaft nicht zum Bittsteller von Transfergeldern gemacht werden und gleichzeitig das Geld bei denen landet, die die Leistungen erbringen.

Starten wir die Diskussion mit den Betroffenen!

Die Piratenpartei hat es vor der Wahl nicht mehr geschafft, ein Bekenntnis zum (oder gegen das) bedingungslose Grundeinkommen (BGE) abzulegen. Das Argument war einleuchtend: als Partei, die dafür einsteht, dass auf ihren Wikis und Foren erst einmal die Diskussion ausgetragen wird, bevor man einen Programmpunkt daraus macht, konnte das nicht ohne eine erschöpfende Diskussion über die Köpfe der Mitglieder und anderer Interessierter hinweg beschlossen werden. Trotzdem legt die oben angerissene Diskussion einen Zusammenhang zwischen BGE und den geforderten Urheberrechtsänderungen nahe. Jetzt ist der Zeitpunkt, diese Diskussion auf breiter Ebene zu führen.

Ich habe daher mal eine Diskussion im Piraten-Wiki gestartet: http://wiki.piratenpartei.de/Vom_Download_zum_Grundeinkommen - und würde mich freuen, wenn ihr euch daran beteiligt.

Mein erstes Piratenpartei-Treffen

Wednesday, September 16th, 2009

Das Meeting

War gestern beim Treffen der Piratenpartei im “Breipott” in Kreuzberg. Zwei sehr bemühte Ansprechpartner waren leider nicht in der Lage, meine Fragen erschöpfend zu beantworten und haben sich mehrfach widersprochen. Interessant fand ich jedoch,

  1. dass im Publikum sehr viele gute Leute saßen, die gute Fragen gestellt haben - insbesondere auch Juristen, die Gesetzesentwürfe wieder in normales Deutsch übersetzen und die Implikationen und Abhängigkeiten erklären könnten
  2. den Ansatz, mit den Mitteln von Social Software (Wikipedia) die Meinungen der Parteibasis einzuholen und jedem die Möglichkeit zu geben, sich an der Diskussion zu beteiligen
  3. die Lockerheit und Toleranz, mit der ich als Anzugträger (wir kamen von der XInnovations) ohne Kommentar oder Vorbehalte wie jeder andere auch behandelt wurde
  4. dieselbe Lockerheit, mit der die verschwindend wenigen Frauen keine Anstalten machten, irgendwelche feministischen Thesen zu thematisieren (Anm: nichts gegen Feminismus dort, wo er angebracht ist - und das sind immer noch einige Bereiche!)
  5. den tatsächlich offenen und auch weitgehend sachlichen Charakter der Diskussion

Widersprüche

Die Widersprüche bezogen sich vor allem den Punkt Abstimmungsverhalten von Abgeordneten, das den Großteil der Fragestunde/Diskussion einnahm:

  • “Wenn wir zwei Abgeordnete im Parlament haben und die Parteibasis in einer Frage 50%/50% entscheidet, stimmt der eine für und der andere gegen den Antrag
  • die Abgeordneten sind aber irgendwie auch ihrem Gewissen gegenüber verantwortlich
  • nicht die gesamte Parteibasis entscheidet, sondern gehört werden vor allem die, die sich intensiv an der Diskussion entscheiden (Meritokratie)
  • manchmal braucht man auch Fraktionszwang

Ist ja alles richtig, aber wenn ich das wähle, wähle ich die Katze im Sack. Und nach dem Zugeständnis pragmatischer Einschränkungen bleibt ein ganz normaler Entscheidungsprozess wie in jeder anderen Partei auch…

Recherche

Habe beschlossen, die neuen technischen Mittel zu nutzen und mir nochmal einen Überblick zu verschaffen. Leider ist das Wiki wegen des zu erwartenden Ansturms heute aus technischen Gründen nicht editierbar.

Wie stimmen die Abgeordneten ab?
[Bearbeiten]

Satzung enthält keinerlei Hinweise darüber, wie die Abgeordneten stimmen müssen

Bundessatzung – Piratenwiki

http://wiki.piratenpartei.de/Bundessatzung#Parteiämter

FAQs
keine Aussagen zu Stimmverhalten in den FAQs

Häufig gestellte Fragen – Piratenwiki

http://wiki.piratenpartei.de/Häufig_gestellte_Fragen

hier gab es lediglich diesen Teil, der aber in puncto Abstimmungsverhalten auch nicht weiter geholfen hat:

2 Organisatorische Fragen und Antworten

* 2.1 Wann kann ich Unterschriften sammeln?
* 2.2 Wie viele offizielle Piraten gibt es inzwischen in Deutschland?
* 2.3 Wäre es möglich neben einer anderen (basisdemokratischen) Partei gleichzeitig auch in der Piratenpartei Mitglied zu sein?
* 2.4 Ich bin Deutscher mit Wohnsitz im Ausland.
o 2.4.1 Darf ich trotzdem in Deutschland wählen?
o 2.4.2 Kann ich bei der Unterschriftensammlung zur Wahlzulassung mitmachen?
o 2.4.3 Kann ich Mitglied bei den Piraten werden?

Auch sonst konnte ich keine Angaben finden, in wie weit in dieser Partei andere Regeln in diesem Punkt herrschen als in anderen Parteien. Bitte um Aufklärung.

Liquid Democracy

Auch ein weiterer Begriff, der von den beiden Vertretern der Piraten ins Spiel gebracht wurde, blieb in seiner Bedeutung schleierhaft: “Liquid Democracy”

Hierzu konnte ich im Web eine Menge interessanter Quellen finden - eine einheitliche Definition der Piraten war leider nicht dabei.

Mitmachen

Um Mißverständnissen vorzubeugen: ich finde die Ansätze spannend, auch wenn sie noch nicht ganz ausgegoren sind. Und im Gegensatz zu anderen Parteien sehe ich hier durchaus die Möglichkeit, die Begriffe mit Leben zu füllen und an den Definitionen mit zu wirken. Ich werd’s versuchen.

Keine Generation Twitter

Sunday, May 10th, 2009

Doch. Dieser Artikel hat einen roten Faden.

Von der Recherche zum Carnival zum Blogposting zum eigenen Blog zu …

Wie das mit der Vernetzung so ist: Beim Lesen eines Artikels (”Unternehmensinterner Blog der Namics AG” in “Web 2.0 in der Unternehmenspraxis“) und der anschließenden Recherche bin ich auf der Suche nach dem Fachgebiet von Frau Hain (Wirtschaftsinformatik) wieder auf den Wissenswert-Blog-Carnival der Uni St. Gallen gestoßen.

Die Generation Twitter ist noch nicht vom Himmel gefallen

Von da aus ging es weiter (man könnte sagen: “Netz ist, wenn es nie aufhört“) zu einem interessanten Beitrag von Luka Peters, der in seinen Studenten keine geborenen Digital Natives erkennen kann:

Heute gehören zu den kulturellen Gemeinsamkeiten die jeweils neuesten Gadgets. Das können Online-Tools zur Kommunikation im weiteren Sinne ebenso sein wie Hardware, sei sie nun mobil wie ein iPod oder materiell gewichtiger wie ein High-End-Gamer-PC, der heftigst gemoddet wurde.

Meine Erfahrungen der letzten Jahre mit Studentinnen und Studenten sowohl an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf als auch an der Fachhochschule Düsseldorf zeigen ein ganz anderes Bild dieser angeblichen Digital Natives, als manche es zeichnen möchten. Hier treffe ich bislang nur selten auf Experten der neueren Web-Technologien. Selbst im gerade beendeten Wintersemester 2008/2009 hatten die Studierenden meines E-Learning-Seminars noch keine bzw. kaum Erfahrungen mit produktiven Web-Techniken, wie z.B. Weblogs, Wikis etc. Skype-Konferenzen sind hingegen geläufig und werden gerade in der Phase der Projektarbeit von den Studierenden selbstverständlich eingesetzt, ebenso wie Instant Messenger Werkzeuge. Twittern war zwar ein Begriff, aktiv nutzte es aber keiner. Ich könnte diese Aufzählung weiterführen, aber zusammenfassend kann ich feststellen, dass die “Net Generation” wohl eher eine “Gadget Generation” ist, aufgeschlossen für und neugierig auf neue Technologien, aber oft nicht tiefer in die Anwendung eindringend.

Wie hier und hier bereits erwähnt, kann ich dem nach meiner eigenen Lehr- und Forschungserfahrung nur zustimmen: Sie fällt nicht vom Himmel, die Net Generation. Die Studenten in unseren Versuchen im Forschungsprojekt 4CforMedia und in der Lehre an der Beuth-Hochschule (vormals TFH) und der BTK haben sich clever dabei angestellt, sich Tagging, den Umgang mit Wikis und Ähnliches anzueignen. Dass sie von vornherein begnadete Web-2.0-Nutzer gewesen wären kann man allerdings nicht behaupten.

Eher eine Frage persönlicher Vorlieben

Ja, es gibt einige wenige, die im Umgang mit Social Software sehr routiniert sind. Aber es gab auch in meiner Generation (69) einige, die sehr firm im Umgang mit Computern waren. Von der Masse konnte man das damals nicht behaupten. Es ist nach meiner Erfahrung eher eine Frage persönlicher Vorlieben und des direkten Umfeldes. Und: natürlich lernt ein Schüler schneller als ein 60-jähriger Manager. Aber das hat nicht nur mit Festverdrahtung der mentalen Strukturen zu tun. Menschen mit langjähriger Berufserfahrung stehen einfach unter einem gewaltigen Druck, effizient zu sein, den Schüler und Studenten weniger kennen. Sie haben eher die Zeit (und es wird von ihnen erwartet), sich Neues anzueignen.

Der “Netzwerk-Effekt”: Was ist das? …

Aber nun zum Netzwerkeffekt. Eigentlich hat es Martin Lindner im Aufruf zum Blog-Carnival schon ganz gut zusammengefasst:

„Vernetzt“ ist ja längst einer dieser verbrauchten und verwaschenen BullshitBingo-Buzzwords, die wir alle im Mund führen ohne etwas Konkretes damit zu meinen: Irgendwie Internet halt, Neuronen im Hirn, Gschaftlhuberei mit e-Mail und Xing und StudiVZ.

Meine “Gschaftlhuberei” begrenzt sich allerdings vor allem auf das Verwalten (und Wiederfinden!) von realweltlichen Kontakten. Allerdings machen Tagging und Plattformen wie XING es einem tatsächlich leichter, Kontakte zu handhaben - und mehr: oft finde ich Kontakte bei solchen Suchen wieder, die ich schon längst vergessen hatte, oder an die ich zumindest im aktuellen Zusammenhang nicht gedacht hatte, obwohl sie goldrichtig zum Thema passen.

… Und wie hat er mich vorwärts gebracht?

Genauso geht es mir mit Links: ohne delicious wüsste ich kaum noch, wie ich etwas wiederfinden sollte. Und ipernity macht endlich meinen Alltag durchsuchbar - wenn auch derzeit meistens mit ein bis zwei Monaten Delay…
Und meine Arbeit wird ebenfalls in einem (nichtöffentlichen) Wiki gesammelt. Zu Recherchezwecken habe ich mir ein Ubiquity-Script gebastelt, das mir die Dokumentation vereinfacht. Es hat eine ähnliche Funktion wie der “Press This”-Button in Wordpress und erleichtert die Arbeit ungemein.

Man kann also sagen, im wesentlichen stricke ich mir mein eigenes Netz. Es geht weniger darum, der Welt etwas Gutes zu tun, als ganz persönlich den Überblick zu behalten. Und: bei mir geht es deutlich mehr um vernetzte Informationen als um vernetzte Personen - um die Frage zu beantworten.

Prokrastinasurf

Und dann sind da natürlich immer diese Erlebnisse der umgekehrten Art. Wo man die Links anderer Leute nutzt, um sich im Netz zu verlieren. Katrin Passig und Sascha Lobo (die ich letztens mal das Vergnügen hatte kennen zu lernen) haben mal auf dem WirnennenesArbeit-Kongress (oder was immer das war - war es ein Kongress?) einen köstlichen Vortrag über Prokrastination gehalten. Wie man es anstellt, die wirklich wichtigen Dinge immer vor sich her zu schieben. Soviel ich weiß haben sie mittlerweile ein Buch darüber geschrieben. Das gibt die Verlinkung auch her. Ganz eindeutig. Von Google zur Website zum Blog und dann über diesen fatalen Link… - aber das, was wir dabei aufschnappen, ist doch die Quelle unserer Kreativität, oder? Ohne wild verwirbelte Inhalte keine Verknüpfungen, die sie verbinden - im Hirn wie in der Arbeit wie im Web. Netz ist eben, wenn es nie aufhört, weiter zu gehen.

Willms Buhse, Achim Bode und Maxi Kirchner live auf der CeBIT

Wednesday, March 4th, 2009

Als erstes “Autoren-Team” hatten Maxi Kirchner und Achim Bode gestern die Ehre, ihr Kapitel

  Ich habe heute Dienst … Du findest mich auf dem Sofa

aus dem DNA-Buch

  DNADIGITAL –
  WENN ANZUGTRÄGER AUF KAPUZENPULLIS TREFFEN

von Willms Buhse und Ulrike Reinhard (Hrsg.) vorzustellen:

Vielen Dank nochmal an Willms und viel Erfolg mit den weiteren Vorstellungen!

https://www.zaplive.tv/web/webciety?streamId=webciety%2Fdac8de98-1061-4243-bbe7-863bf2f42c44&start=2817

Literatur

DNADIGITAL – WENN ANZUGTRÄGER AUF KAPUZENPULLIS TREFFEN
Willms Buhse, Ulrike Reinhard (Hrsg.)
ISBN: 978-934013-98-8
1. Auflage
Preis 29,80 EURO

Der Erlös wird verwendet, um Digital Natives bei ihrer weiteren Arbeit zu unterstützen.

Das Buch steht unter der Creative-Commons-Lizenz und kann unter folgender URL heruntergeladen werden:

http://www.scribd.com/doc/12544534/DNAdigital-Wenn-Kapuzenpullis-auf-Anzugtraeger-treffen

Klappentext:

Wie aus Kopfschütteln positive Energie wurde. Oder Kapuzenpulli trifft Anzugträger – wie das CIO-Magazin über unsere Initiative DNAdigital titelte.Das Ziel ist anspruchsvoll. Wie schafft man einen konstruktiven Dialog zwischen der Generation Internet und Top-Managern der deutschen Wirtschaft?Und was kommt dabei heraus?In diesem Buch wurden die meisten Artikel im Dialog zwischen diesen beiden Gruppen geschrieben. Beteiligt sind die Avantgarde der Internetgeneration sowie Vorstände und Top-Manager von Unternehmen wie Alcatel-Lucent, Best Buy, Cisco, Deutsche Telekom, IDS Scheer und Vordenker wieJohn Seely Brown, John Hagel III, Dirigent Itay Talgam, die Harvardprofessoren Urs Gasser und David Weinberger, Don Tapscott, Gartner-Analystenchef Peter Sondergaard und Netzwerk-Guru Peter Kruse.Dabei trifft inhaltliche Erfahrung auf das technisches Know-how der ver-netzten Generation und beschäftigt sich mit Themen des Enterprise 2.0: der Arbeitswelt der Zukunft, kundengetriebene Produktentwicklung, Führung basierend auf Kompetenzen sowie Fragen der Unternehmenskultur.Eines verbindet alle Beiträge: Es geht um unsere Zukunft!

Inhalt

EDITORIAL > 10

DNAdigital_01 – Anstoß

Manifest der Digital Natives > 12
Robert Dürhager, Timo Heuer
The Difference It Makes – Vorwort_01 > 18
Anne Grabs
Dem Enterprise 2.0 gehört die Zukunft – Vorwort_02 > 22
August-Wilhelm Scheer
DNAdigital – Der Weg zum Buch > 26
Willms Buhse, Ulrike Reinhard

DNAdigital_02 – Die Digital Natives

Die Digital Natives > 32
Urs Gasser
The Net Generation Takes The Lead > 44
Don Tapscott
Crowds In The Cloud – Digital Natives Create Generation V > 48
Monica Basso, Steve Prentice, Peter Sondergaard, Ray Valdez
20h Begegnung – Aus dem Tagebuch eines Digital Natives > 54
Jana Hochberg

DNAdigital_03 – DNAdigital Live

#microblogging #interview #dnabuch – Alles in 140 Zeichen > 60
Hendrik Heuermann, Sören Stamer
Mit einer Twitter-Einführung von Nicole Simon
Livestream DNAdigital – Ein Gespräch mit Peter Kruse > 80
Peter Kruse, Ulrike Reinhard

DNAdigital_04 – Der Weg zum Enterprise 2.0

Der Standort Deutschland > 100
Achim Bode, Michael Domsalla, Rainer Fechner, Thomas Mosch, Thomas Renger
Building Bridges Between Business, Politics And People > 114
Nadia Zaboura
Ich habe heute Dienst … Du findest mich auf dem Sofa > 128
Achim Bode, Maxi Kirchner
Auf dem Weg in die Projektwirtschaft?! > 144
Frank Schabel
3 Kulturen im Umgang mit Social Tools > 156
Bettina Fackelmann, Willi Kaczorowski, Jens Otto Lange
CEO 2.0 – eine Konversation > 174
Martin Koser, Joachim Niemeier, Frank Roebers
Free Our Leaders From Isolation And Embrace Abundance > 184
Itay Talgam, David Weinberger
Open Innovation – Wie das Web 2.0 Produktfindung und Innovation verändert > 196
Willms Buhse, Rainer Fechner, Cedric May
How World Of Warcraft Promotes Innovation > 212
John Hagel III, John Seely Brown
“A Company Is A Dream Factory …” > 218
Brad Anderson, Ulrike Reinhard, Sören Stamer
Digitale Insulaner schlagen Brücken > 228
Michael Heuser, Matthias Schuster

Telearbeitsplatz

Tuesday, January 6th, 2009

Mein Telearbeitsplatz

Mein Telearbeitsplatz

Kommunikation und Anwendung trennen

Telearbeit mit 2 Monitoren: auf einem Bildschirm liegt die Anwendung, an der ich und meine Gesprächspartner (über Application Sharing) zusammen arbeiten, auf dem anderen Screen die Kollaborationsoberfläche (Collaboration Platform).

Telearbeitsplatz von vorne

Telearbeitsplatz von vorne - hier mit Skype

Augenkontakt durch richtige Anordnung

Tipp: mit dieser Konstellation kann man die Kamera leicht so positionieren, dass sie nahe am Bild des Gesprächspartners angeordnet ist. So hat mein virtuelles Gegenüber das Gefühl, ich würde ihn beim Sprechen ansehen. Bei Laptops ohne integrierte Kamera stellt sich der Effekt am besten ein, wenn man wie hier gezeigt eine verwendet (hier: Logitech Quickcam for Notebooks Pro), deren Optik so weit unten liegt, dass sie fast in den Bildschirm hereinragt. Anders als oben abgebildet kann man bei Skype dann das Video in einem eigenen Fenster anzeigen und direkt unter die Kamera schieben, wenn man den großen Screen für die Anwendung braucht.

Connect vom LOL

Wir nutzen im Forschungsprojekt 4CforMedia an der TFH Berlin Adobe Connect zur virtuellen Zusammenarbeit, da die virtuelle Fachhochschule (VFH) ebenfalls damit arbeitet und uns das Labor Online Learning (LOL) den Service dankenswerterweise bequem zur Verfügung stellt.

English summary

Teleworking with two screens facilitates work as you can use one monitor for sharing the application you work on, while the other is reserved for the collaboration environment. Positioning the image window of your counterpart right next to the webcam gives him the impression of you looking him into the eyes when talking to him.

Berliner Kunst- und Nachtlebenszene ist kostenloses Viral Marketing vom Feinsten

Tuesday, January 6th, 2009

Offener Brief an den Regierenden Bürgermeister.

Berlin Friedrichshain: Berlin, Friedrichshain, Pflanzen, Hund, Idylle, Revaler Straße, StraßenmöblierungBerlin Freidrichshain - Mann mit SohnKonzert, Postbahnhof am Ostbahnhof, Polarkreis 18, Berlin FriedrichshainBerlin Friedrichshain, Geburtstag, Lars, Berlin: Frau mit Leo-Mantel; Dame auf der Warschauer Brücke in Berlin (Friedrichshain). Der Leo-Look ist wieder voll im Kommen

Sehr geehrter Herr Wowereit,

Berlin und insbesondere seine Ostbezirke sind in der ganzen Welt bekannt. Nicht für seine Wirtschaft, nicht nur für die großen Projekte, sondern insbesondere für die kleinteilige, zusammengewürfelte und in seiner Form einmalige Kunst- und Nachtlebenszene. Ein besseres Viral Marketing als es Blogs wie de-bug.de, ungarische Exberliner, in Berlin lebende australische Freelancer, die die Londoner Preise hierher getrieben haben oder www.iheartberlin.de bieten können, hätten wir auch mit gigantisch teuren Kampagnen nicht bekommen können. Das hat damit zu tun, dass glücklicherweise Authentizität wieder eine Rolle spielt – auch in PR und Werbung. Und diese Leute sind eben Überzeugungstäter. Jedenfalls, wenn sie nicht gerade über die sterbende Clubszene berichten (müssen).

PR-Kosten senken!

Hiermit möchte ich, Joachim Bode, daher an Sie appellieren, dass Projekte wie die Bar25 und andere vor dem “Aus” stehenden Projekte wie das Yaam, der RAW Tempel, das Cassiopeia oder der Mellowpark nicht aus unersichtlichen und sinnlosen Gründen vorschnell geräumt werden, um dadurch Platz für eine Entwicklung in Berlin zu schaffen, welche das besondere Image der Stadt Berlin - das weltweit zu etwas besonderem geworden ist - vernichtet.

DJ in Berlin: everyday life, everynight lifeSchöne Jugend in der Berliner U-Bahn Berlin, S-Bahn/U-Bahn, people, Menschen, youth, kids, black&whiteClubszene BerlinParty on, John!Bar Möbel Olfe in BerlinNachtleben: Leute draußen auf der Straße

Kulturauftrag

Ich erinnere mich an ein Interview in der Zitty oder im Tip vor einigen Jahren, in dem der damalige Kulturbeauftragte von Berlin-Friedrichshain (!) sinngemäß geäußert hat, wir hätten hier ja eine lebendige Clubszene - auch wenn er die Clubs jetzt nicht beim Namen nennen könnte…
Wie bitte??? Was hat Friedrichshain denn an Kultur von internationalem Rang so zu bieten - wenn nicht diese Clubs???
Das war etwa zu der Zeit, als der Abriss von Ostgut, Panoramabar und der Alten Maria anstanden, um mal die Namen von drei weiteren zu nennen.

Typen mit Pflanze, Berlin Friedrichshain, people, Menschen, Pflanzen, Umzug, MobiliarKonzert am Ostbahnhofneue Farbe: Berlinbuntinternationale GästeChina-Frau

Vergesellschaftung der Kosten und pseudo-elitäre Coolness-Kreise

Allerdings muss man fairerweise dazu sagen, dass auch angesagte Clubs nicht die Gewinne einstreichen und die Kosten vergesellschaften dürfen - sie sollten sich schon mit etwas höheren Mieten anfreunden. Und wenn sie sich als öffentliches Kulturgut präsentieren, sollten sie vielleicht die Türpolitik mal wieder überdenken. Auch das Heranzüchten pseudo-elitärer Coolness-Kreise ist etwas, das Berlin früher nicht nötig hatte und anderen Städten überlassen hat. Besinnen wir uns also auch hier wieder auf das Wesentliche. Aber die Chance dazu - der politische Wille - muss gegeben sein.

kulturelle Wiederkäuer

Denn was haben wir jetzt statt Ostgut und Maria? Sie sind einer O2-Arena gewichen, die alles wieder aufwärmt, was vor 20 Jahren populär war. Willkommen in der Welt der neuen Berliner Kultur, die von höchster Ebene gefördert wird!

Wenn man das unbezahlbare Image von Berlin mit Gewalt von junger, lebendiger Kultur auf satte, phantasielose kulturelle Wiederkäuer ändern will, ist man damit genau auf der richtigen Spur.

Hopfen, Malz und Konsequenzen

Ich würde das hier nicht schreiben, wenn bei Ihnen Hopfen und Malz bereits verloren wären. Aber wo wir gerade vom Image sprechen: kulturelle Wiederkäuer passen nicht zu Ihrem Ruf. Ich bin zuversichtlich, dass sich das auch in politischen Konsequenzen äußern wird, hier und an vielen anderen Stellen.

Bleiben Sie sich treu - be BERLIN!

Joachim Bode

description

Berlin am S-Bahnhof Warschauer Straße im Friedrichshain. Das Plakat zeigt die Nummer des ‘Kältebusses’ für Obdachlose. Auf der Rückseite der Plakatwand stand lange Zeit “Willkommen in der H4-Arena” - die Antwort aus der Hartz-4-Ecke auf die schräg gegenüber neu errichtete O2-Arena, mit der O2 mit Millionen-Glamour endlich den Massengeschmack in den F’Hain gebracht hat.

Ergebnisse der Umfrage zur “privaten Nutzung von Social-Networking-Services in Deutschland”

Monday, February 18th, 2008

Soeben erreichte mich die Nachricht, dass die Umfrage zur “privaten Nutzung von Social-Networking-Services in Deutschland” der Universität der Forschungsgruppe Kooperationssysteme der Bundeswehr München ausgewertet ist.

Erste Ergebnisse können hier abgerufen werden: Umfrageergebnisse SNS

Leider werde ich sie mir erst morgen angucken können. Im media centre (Veranstalter: Andreas Gebhard und Markus Beckedahl von Newthinking Communications) in Berlin beginnt gleich der Vortrag des Web 2.0-Gurus Richard Stallman: Die Philosophie und Geschichte der Freien Software. Wir werden berichten. Bleiben Sie stark.

Befraute Raumfahrt

Sunday, February 17th, 2008

Wir wissen nicht genau, was sie genommen hatte. Es muss irgendwie anregend gewesen sein.

Aber erst mal zum Konzert: Mouse on Mars wieder mal in Hochform. Tim hatte mich vorher gewarnt: Mittlerweile machen sie eher Geräusche, war glaube ich die Kernaussage. Das letzte Mouse-on-Mars-Konzert, das wir vor Jahren im Columbia Fritz gesehen hatten, war denn auch noch vergleichsweise melodisch gewesen. Damals waren zwei DJs als Vorgruppe aufgetreten. Auch irgendwas Namhaftes. Als Mouse on Mars auf die Bühne kamen, teilten sie dem Publikum als erstes mit, dass sie erstaunt seien, mit welcher Gelassenheit das Berliner Publikum diese hochkarätigen MXe über sich ergehen lassen habe und deuteten an, dass sie nach einem Lied die Bühne verlassen würden, wenn die Zuhörer weiter kiffend auf dem Betonboden sitzen bleiben würden. Das Berliner Publikum hatte sich gnädig erhoben und es wurde ein gutes Konzert.

Mouse on Mars on Stage

Mouse on Stage

Diesmal - akademischer und in der Akademie der Künste - vergleichsweise symphonisch. Grandioses Klavier zum Einstieg. Spätestens beim Einsatz des Schlagzeugs konnte man die Geräusche wieder guten Gewissens als Musik bezeichnen. Wenn auch nicht die Sorte, die man als Hintergrundmusik zum Arbeiten hört.

Über die junge Dame, die bereits vor Beginn des Konzertes das Publikum mit spitzen Schreien beglückte, herrschte allgemein geteilte Meinung. Einige fanden den Auftritt anmaßend. Meiner persönlichen Meinung nach fügte sich der Auftritt ganz gut ins Bild. Ihre gelegentlichen spitzen Schreie waren weit weniger irritierend als die elektronischen Tonsignale, die bereits vor dem Auftritt begonnen hatten und die arythmisch und atonal das erste Klaviersolo durchzogen. Nach diversen tänzerischen Einlagen auf einer Art Treppengeländer neben den Stuhlreihen brüllte irgendjemand “Geh doch auf die Bühne!”

Alien auf roter Erde: die Weltraumtouristin bei Mouse on Mars

Alien auf roter Erde: die Weltraumtouristin bei Mouse on Mars

Sie: “Darf ich?” Die Zwischenrufe ergaben kein eindeutiges Meinungsbild, aber das hätte sie sowieso nicht aufgehalten. Als sie direkt am rechten Bühnenrand verschwand, dachte man schon, Madame würde kneifen, wurde aber sofort von einer Art Schattenspiel eines besseren belehrt. Kurze Zeit später fing sie an, auf der Bühne Räder zu schlagen. Spätestens der Einsatz als zweite Stimme beim Schlagzeug hätte zum Eklat führen können. Die Marsmäuse ließen sich aber in keinster Weise aus der Ruhe bringen. Experiment auf der ganzen Linie.

Alle Bilder

Mouse on Mars - immer wieder gerne. Nur eben nicht als Hintergrundmusik. Und die Weltraumtouristin wäre gar nicht nötig gewesen. Die Musik war auch anregend. Vor allem das letzte Stück.

conspire. transmediale 08

Sunday, February 3rd, 2008

Ich hab mal ein Interview mit einem DJ gelesen, den der Interviewer gefragt hat: Warum sind Top-DJs eigentlich immer mit Topmodels zusammen?
DJ: Warum leckt sich ein Hund an den Eiern? Antwort: weil er’s kann!
In diesem Sinne berichtet euch euer rasender Reporter achimbo.de heute live von der Transmediale, dem Medienereignis im Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Einfach weil er’s kann.

Auch wenn das anfangs nicht ganz so einfach zu sein schien, wie es jetzt aussieht…
Aber vielleicht muss ich weiter vorne anfangen: Ich organisiere derzeit die zweite Phase von Studien mit virtuellen Teams, die jeweils eine Website für einen realen Kunden erstellen - Kollaboration nur über virtuelle Plattformen (CollabStudie2). Dazu haben wir mehrere OpenSource-Tools mit RSS zu einer übersichtlichen Oberfläche mit “latest changes” vernetzt, damit man einen einheitlichen Einstieg in die Arbeit findet. Und dann: der SuperGAU (größter anzunehmender Unfall) - Totalausfall der DSL-Verbindung zuhause und tagsüber: Weiterbildung und auch offline.

Geht gar nicht. Daher habe ich beschlossen, mir ein Funkmodem zu besorgen, das auch funktioniert. Es ist sogar allgegenwärtig: mit Fehlermeldungen der Nummer 623, sobald ich anfange, Webseiten aufzurufen. Na gut - vielleicht müssen wir da noch mal ran, technisch.

Als ich vorhin in der S-Bahn zur Transmediale 08 saß, kam es noch dicker: Er wollte die PIN. Ich also offline. Bei dem Medienereignis im Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Ich habe natürlich meine Freundin angerufen - die PIN lag ja auf dem Sofa. Dass das nicht klappen würde, hätte man schon beim Losfahren wissen können. Sie telefonierte “mal kurz” mit einer guten Freundin. Nicht dass wir nicht diverse Telefone hätten, aber da zu unterbrechen ist schwierig - und das weniger aus technischen Gründen. Aber als bessere Hälfte eines gut eingespielten Teams beantwortet sie meinen Anrufbeantworter-Hilferuf natürlich direkt nach dem Auflegen.

Rechte Seite der Transmediale-Bühne im Auditorium im

Rechte Seite der Transmediale-Bühne im Auditorium im “Haus der Kulturen der Welt”.

Das war der Moment, in dem mir peinlich bewusst wurde, dass ich im Riesenauditorium der schwangeren Auster mein Handy nicht ausgeschaltet hatte. Machte aber nichts - die Mitglieder des Panels beantworteten mein gequältes Lächeln nachsichtig mit einem noch gequälteren Lächeln. Sie waren sowieso schon am Ende - und das in jeder Hinsicht.

Linke Seite des Podiums. Der Chat als Hauptredner.

Linke Seite des Transmediale-Podiums. Der Chat als Hauptredner.

Der Anruf wäre aber gar nicht nötig gewesen: auf der Transmediale gibt es (hätte man wissen können) flächendeckend lecker WLAN. Ach ja: die Transmediale. Also: eigentlich alles wie immer. Die gleiche Mischung aus interessierten Rentnern und internationaler Multimedia-Avantgarde, total interaktive Ausstellungsstücke und - jetzt neu - ganz viele Kommentare zum Thema Social Software. Wie war das noch? Es ist alles gesagt, aber noch nicht von allen.

Fotos der Hipsters united (wieder werri internäschnl) findet ihr gegen später auf meiner Ipernity-Seite. Muss leider noch kurz ein bisschen Sir Simon Rattle gucken: der lässt jetzt wieder die Puppen tanzen, weil es das letzte mal so gut angekommen ist. Bei uns zuhause ist nämlich die Kultur ausgebrochen neuerdings. Nächste Woche is Beethoven.

Ach doch: ein Highlight war noch. Ich hab Fiona kennen gelernt, die unterrichtet auch Projektmanagement in Medienprojekten - in Irland. Vielleicht ist die nächste CollabStudie dann international. Dann können die Studis sich nicht heimlich treffen - bisher habe ich so den Verdacht, dass es da nicht immer mit rein virtuellen Dingen zugeht.

Alle Bilder

Kreativbranche Berlin-Brandenburg

Thursday, November 15th, 2007

Schon im letzten Jahr stellte das Medienboard Berlin-Brandenburg in seiner Animationsstudie 2005 fest, dass “in der Region im Ländervergleich [...] ein überdurchschnittliches kreatives Potenzial [existiert]“. Laut media.net berlinbrandenburg e. V. entwickelt sich Medienbranche in Berlin und Brandenburg weiter positiv. Ein Indiz dafür seien knapp 1000 unbesetzte Stellen in diesem Bereich allein auf der Job-Plattform StepStone.

Glücklicherweise setzt sich derzeit in den Bundesministerien die Einsicht durch, dass die Kreativwirtschaft eine Schlüsselbranche der Zukunft ist. So könnte Berlin in besonderer Weise von der neuen “Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung” profitieren, die Dagmar Wöhrl, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie (BMWi), im Oktober ins Leben gerufen hat:

Wichtiges Ziel der Initiative ist es, die Bedeutung dieses Wirtschaftszweigs stärker in das politische Bewusstsein zu rücken und diesem die gleiche Anerkennung zu geben, wie sie etablierten Wirtschaftszweigen zukommt. In einem ersten Schritt werden eine Bestandsaufnahme der Potentiale und Herausforderungen vorgenommen, in einem zweiten Schritt konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet.

Diese Initiative soll unter anderem auf die kleinteiligen Strukturen dieser Branche eingehen, Freiberufler fördern und die Bildung von Netzwerken unterstützen!

Besonders interessant dabei: zur Erhebung und Auswertung von Daten soll auch das Statistische Bundesamt herangezogen werden. Wir sind gespannt auf die Daten!

Danke an Rico-Thore Kauert für die Hinweise.