Archive for the ‘Enterprise 2.0’ Category

re:publica 2011: Flattr und OpenLeaks

Thursday, April 14th, 2011

To whom it may concern: bin heute auf der re:publica 2011.
Habe endlich mal ein reguläres Ticket. Heute mitnehmen was geht - morgen muss ich wieder in Wolfsburg sein, die Templates von Volkswagen warten.

Was bisher geschah

Bisher wurde ich hier endlich mal wieder auf den aktuellen Stand der Dinge gebracht: Zuerst ein Vortrag über die Rolle der neuen Medien in den aktuellen Revolutionen in der arabischen Welt von einem, der es wissen muss: Zahi Alawi arbeitet seit Februar 2005 als freier Redakteur für die Deutsche Welle. Keine grundlegend neuen Erkenntnisse, aber ein guter Überblick.

OpenLeaks

Faszinierend war bisher Daniel Domscheit-Berg, der ehemalige Sprecher von Wikileaks, der dann die Whistleblower-Plattform OpenLeaks gründete. Wie alle guten Leute argumentierte er sehr bescheiden - und in der Form, die jetzt gebraucht wird: Er promotete weniger seine eigene Organisation, als den Gedanken, die eigenen Aktivitäten auf viele gleichberechtigte Schultern zu verteilen. OpenLeaks etabliert gerade eine dezentrale Netzwerk-Plattform, bei der man Dokumente einem Medienunternehmen zeitlich begrenzt zur Verfügung stellen kann - und das nur noch zeitlich begrenzt exklusiv. Wenn diese sie nicht schnell genug auswerten bzw. darüber publizieren (sei es, weil sie politisch “zu heiß” sind oder aus anderen Gründen), dann werden die Informationen automatisch anderen im Netzwerk zur Verfügung gestellt. So wird sicher gestellt, dass alle Dokumente - Relevanz vorausgesetzt - ihr “Deployment” in einem Medium finden. Seiner Ansicht nach ist es oft der Long-Tail, also die Masse an kleinen Dokumenten, die wichtig ist. Und die kommen so in der breiten Masse besser zum Tragen. Das System befindet sich derzeit in der Alpha-Phase mit sechs anderen Plattformen und soll mit weiteren Partnern ausgebaut werden.

Flattr

Zur Finanzierung setzt er derzeit auf die Zur-Verfügungstellung von Ressourcen seiner Unterstützer. Das sei effektiver, als Geld einzusammeln. Trotzdem bedankte er sich beim nächsten Sprecher, dem Schweden Peter Sunde, über den er bereits einiges an Funding gesammelt habe. Sunde ist einer der Gründer von Flattr, einem genialen Dienst, mit dem man Blogger, User von Videoplattformen und andere Mehrwert-Schaffenden unterstützen kann. In seinem Vortrag erläuterte er die Funktionsweise: Man zahlt einen monatlichen Betrag ein. Über einen Flattr-Button kann man für einzelne You-Tube-Videos, Twitter-Tweats, Blog-Postings und anderes Spenden an die Urheber verteilen. Diese werden benachrichtigt, falls sie noch keinen Account haben. Unter allen ge-flattr-ten Beiträgen wird am Ende des Monats das eingezahlte Geld verteilt. Dabei verfallen Beträge von Unterstützten selbstverständlich nicht, wenn diese sich keinen Account einrichten, sondern fließen zurück auf das Konto des Einzahlers.

Obwohl es Flattr erst seit einem Jahr gibt, bewegt die Plattform bereits etwa 100.000 EUR pro Monat, Tendenz stark steigend. Natürlich würden sie die Weltherrschaft in diesem Bereich anpeilen (”and I do not mean only the earth”), meinte er etwas unbescheidener als Domscheit-Berg, aber eigentlich sei “Big Business” nicht ihr Hauptanliegen. Die Idee hat das Zeug zur neuen Grundlage der Verteilung finanzieller Ressourcen in Zeiten der Creative Commons, in denen Zeitungs- und Buchverlage jammern, das Urheberrecht sei nicht ausreichend. In jedem Fall ist es ein interessanter Beitrag zu dieser Diskussion und ein Gegenmodell, das wir im Auge behalten sollten.

Enterprise 2.0 setzt sich durch - WISYWYG-Editor für Wikipedia

Thursday, October 28th, 2010

Nach anfänglichem Zögern haben deutsche Unternehmen das Potential von Social Software im Unternehmen erkannt. Ein Manko gängiger Open Source-Wikis ist bisher die komplizierte Wikisyntax. Wir erstellen derzeit bei Twoonix einen neuartigen MediaWiki-Editor (TWX-Editor), der die Bedienung kinderleicht macht.

Screenshot TWX-Editor

Historie

Als ich 2006 für das BMBF-Forschungsprojekt 4CforMedia engagiert wurde, das sich der Untersuchung von Einsatzmöglichkeiten von Social Software im Projektmanagement widmete, hat man mich noch für verrückt erklärt. Der Fokus des Projekts auf der Branche Internetagenturen, da man sich hier am ehesten vorstellen konnte, dass die Mitarbeiter bereit und in der Lage sein würden, die Tools zu verstehen und zu bedienen. Unsere ersten Interviews mit Technik-Chefs, Geschäfsführern und Projektmanagern großer Internetagenturen ergaben, dass dort gelegentlich Wikis zum Wissensmanagement im Technik-Bereich eingesetzt wurden - sonst arbeitete man mit klassischer Projektmanagement-Software, die bei den PMs wegen ihrer Sperrigkeit weitgehend verhasst waren.

Situation heute

Mittlerweile scheint sich das Thema durchgesetzt zu haben. Firmen haben das Potential erkannt und festgestellt, dass der Mehraufwand minimal ist und sich schnell armortisiert, wenn man die Vorteile der Kollaboration, Übersichtlichkeit und Dokumentation aufsummiert. Habe dazu gerade einige Interviews in der Nachlese der DMEXCO 2010 von Melanie Unbekannt gefunden, die das dokumentieren (Sie heißt wirklich so ;). Ekaabo-Gründer Marco Ripanti beschreibt im Interview, dass auch Mitarbeiter, die nur ein paar Meter auseinander sitzen, sich gerne über Skype austauschen.

Diese Variante scheint für den Moment effektiv zu sein (sonst würden die Mitarbeiter sie nicht nutzen) - effizient ist sie nicht, da der Vorteil der Dokumentation nicht genutzt wird. Die Informationen werden zwar lokal gespeichert, können aber nicht von anderen Mitarbeitern gefunden, angereichert, weiterentwickelt und zu einer Wissensbasis ausgebaut werden.

Wikis in Unternehmen

Insbesondere Wikis halten einen rasanten Einzug, da sie diese Komponenten ideal verbinden. Christian Boris Schmidt, Gründer von Ecato bemängelt im Interview allerdings, dass Mitarbeiter dafür die “Wiki-Syntax” erlernen müssen.

Auch Oliver Berger nimmt in einem anderen Interview zu diesem Punkt Stellung. Seiner Ansicht nach hat dieser Mangel dazu geführt, dass bisher in großen Unternehmen häufig proprietäre Software eingesetzt wurde.

Gedanken von Oliver Berger zu Enterprise 2.0 from Melanie Unbekannt on Vimeo.

Solche Systeme können aber schnell zum Datengrab werden, wenn der Hersteller etwa beschließt, die Kosten der Wartungsverträge drastisch zu erhöhen oder “strategische Kooperationen” einzugehen - etwa mit einem ERP-Anbieter.

Wikimedia, Wikipedia und Unternehmen

Open Source Wikis eignen sich besser für diese Aufgabe. Damit die oben genannten Mankos mittelfristig ausgeglichen werden können, engagieren wir uns seit langem für Kooperationen zwischen Open Source Wikis und Vertretern aus der Wirtschaft.

Pavel Richter, GF Wikimedia Deutschland

Pavel Richter, GF Wikimedia Deutschland

So hat die Twoonix Software GmbH (Twitter, Blog) Pavel Richter, Geschäftsführer der Wikimedia Deutschland e.V. und seinenen Chefentwickler Daniel Kinzler bereits vor einiger Zeit mit großen Unternehmen zusammen gebracht, die Mediawiki (die Software der Wikipedia) intern für Wissensmanagement, Projektmanagement und andere Aufgaben nutzen. Vor kurzem haben wir beide zudem mit VOLKSWAGEN zusammen gebracht, unserem Hauptkunden im Wissensmanagement-Bereich. Auch hier ging es um mögliche Kooperationen beim Ausbau der MediaWiki-Software im Zusammenspiel mit Unternehmen.

WYSYWikis jetzt Open Source - der TWX-Editor

Daniel Kinzler, Chefentwickler Wikimedia Deutschland

Daniel Kinzler, Chefentwickler Wikimedia Deutschland

Ich bin bei Twoonix derzeit für die Erstellung eines neuen WYSYWIG-Editors für MediaWiki verantwortlich - eine Beta-Version wird derzeit getestet. Der TWX-Editor geht in seinen Fähigkeiten weit über das hinaus, was alle bisher bestehenden Editoren können. Insbesondere lässt er nicht geänderten Wiki-Sourcecode unangetastet. Dies ist der Hauptkritikpunkt und laut Chefentwickler Daniel Kinzler der Grund, warum die Wikipedia bisher keinen RichtText-Editor einsetzt. Während andere Rich Text-WYSIWYG-Editoren den kompletten Text “zurückparsen”, zerstört der TWX-Editor bestehende Seiten mit komplexem Wikisyntax-Code nicht.

Auch für Unternehmen ist dieser Punkt ein wichtiger Faktor, wenn nicht die Conditio sine qua non für den Einsatz eines solchen Editors. Vor allem natürlich, wenn sie MediaWiki bereits seit längerem einsetzen. Das ist jedoch in den meisten Unternehmen der Fall (siehe Joachim Bode: Pragmatisches Wissensmanagement im Intranet im Annual Multimedia 2010). Der Editor wird es weiterhin ermöglichen, semantische Informationen bequem und ohne Syntax-Kenntnisse im Wiki zu hinterlegen, was das Wiki zu einem weit präziseren Knowledge-Management-Tool macht als eine gewöhnliche Wiki-Website. Damit wird es auch Nutzern, die lediglich den Umgang mit den gewohnten Office-Tools kennen möglich, ihr Wissen der Community in ihrer Firma schnell und leicht verständlich zur Verfügung zu stellen.

QM und Wissensmanagement: Argumente für MediaWiki im Unternehmenseinsatz

Wednesday, June 30th, 2010

Bin gerade dabei, zusammen mit Stefan Landwehr von Abacus Alpha unter der URL www.wiki4enterprise.org Aspekte der Qualitätssicherung eine Liste Argumente zusammen zu tragen, warum MediaWiki die passende technische Plattform für Wissensmanagement in Unternehmen ist - und bin wieder einmal erstaunt, wieviele es gibt:

  • Zukunftssicherheit: kein Vendor-GAP dank Open Source
  • Usability wird anhand von Template-Prototypen getestet, die die Nutzer selbst erstellen
  • Software bildet nach und nach die tatsächlichen Erfordernissen der täglichen Arbeitsabläufe ab
  • Mehr als 2.000 Extensions machen Mediawiki anpassbar an jede gewünschte Besonderheit
  • etc. …

Mehr dazu bald hier.

Woogle-Suche in Mediawiki

Thursday, March 18th, 2010

Ich hatte gestern auf der Wiki4Enterprise-Tagung das Vergnügen, eine Demonstration der vorgestern nacht veröffentlichten Beta-Version von Woogle zu bekommen. Woogle ermöglicht das Durchsuchen von Mediawikis auf eine weit komfortablere Weise, als das mit der eingebauten MW-Suche möglich ist. Damit löst es das bisher größte Problem bei Mediawikis. Vortragender war der Meister selbst (Hans-Jörg Happel) und die Vorstellung war sehr beeindruckend.

Features

Die Suche ermöglicht es Mediawiki-Nutzern nicht nur, über Dokumente und Wiki-Inhalte gleichzeitig zu suchen. Sie haben auch die Möglichkeit, die Ergebnisse zu Ranken und dadurch kollaborativ zur Verbesserung der Suchergebnisse beizutragen. In der Java-Implementierung (siehe Technik) besteht zudem die Möglichkeit, in Mediawiki hochgeladene Dokumente zu durchsuchen. Der Nutzer findet also Treffer aus Office- und PDF-Dokumenten und im Wiki in einem Arbeitsschritt.

Unter der URL http://www.wiki4enterprise.org/index.php/Suche_in_Wikis habe ich eine Tabelle erstellt, in der die Features verschiedener Mediawiki-Suchen verglichen werden. Über eine Beteiligung / Korrektur / Vervollständigung würde ich mich freuen.

Technik

Woogle basiert - wie so viele Suchmaschinen - auf einer Lucene-Implementierung. Apache Lucene ist eine freie Software-Bibliothek, die unter der Apache-Lizenz veröffentlicht wurde. Neben der ursprünglichen Java-Implementierung wurden mehrere Portierungen auf andere Programmiersprachen vorgenommen, unter anderem existiert eine PHP-Version, die allerdings nicht den vollen Funktionsumfang der Java-Lucene umfasst.

Woogle wird dementsprechend in zwei “Flavors” zur Verfügung gestellt:

  1. Eine PHP-Version für “Puristen”, die kein Java neben dem (für Mediawiki ohnehin nötigen) PHP auf dem Server installieren wollen oder können.
  2. Eine Java-Version, die einen größeren Funktionsumfang und die Durchsuchung von Dokumenten umfasst.

Wiki4Enterprise

In der Veranstaltungsreihe Wiki4Enterprise treffen sich Anwender aus Unternehmen, die Mediawiki in ihrer Firma einsetzen. Hier werden in einem kompetenten Kreis Probleme und Lösungen beim Einsatz von Mediawiki im Enterprise-Kontext diskutiert. Diesmal waren unter anderem der CIO von Wikimedia Deutschland Daniel Kinzler und Raimond Spekking, Core-Entwickler von MediaWiki anwesend. Wie jede Community lebt auch diese vom Mitmachen. Wir würden uns daher freuen, wenn neben Mitarbeitern und Abteilungsleitern von Fraport, VOLKSWAGEN, Schaeffler KG, Fraunhofer, dem Pumpenhersteller KSB, der Bundeswehr, der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und anderen noch weitere Unternehmen zu dem Kreis dazustoßen würden. Interessenten können sich gerne bei mir melden: joachim(Punkt)bode(at)twoonix(Punkt)com.

Wikis im Unternehmen

Wikis kommen häufig durch die Hintertür ins Unternehmen - installiert von Mitarbeitern, die das Problem erkannt und eine Lösung gefunden haben (siehe Joachim Bode: Pragmatisches Wissensmanagement im Intranet im Annual Multimedia 2010). In der Praxis hat sich herausgestellt, dass sie hervorragende Dienste leisten - und zwar nicht nur im Wissensmanagement, sondern auch

  • im Projektmanagement
  • bei der Identifikation, Definition und Durchführung von Prozessen (BPM)
  • und in der Dokumentation.

Vor allem die Potentiale im Prozessmanagement werden noch nicht erkannt. Statt einer Definition starrer Prozesse “von oben” (also in der Regel durch Menschen, die zwar kompetent, aber gar nicht in die Prozesse involviert sind) ist es mit Wikis möglich, die wahren Prozesse zu identifizieren, Probleme zu erkennen und zu beheben. Im Projektmanagement ermöglichen sie auch eine abteilungs- und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit und erledigen bei richtiger Anwendung die Dokumentation gleich mit - flexibel, ohne Mehraufwand, vollständig mit technischen Auswertungstools analysierbar. Im Gegensatz zu reinen Projektmanagement-Tools sind sie dabei so flexibel, wie es ein Projekt erfordert. Das ist ein bisher kaum diskutierter Punkt, was erstaunlich ist, wenn man bedenkt, dass schon die Definition des Begriffs Projekt beinhaltet, dass es nicht gradlinig nach Schema-F verläuft. Allerdings reicht es dazu nicht, ein Mediawiki zu installieren. Die Einführung sollte von Experten begleitet werden, die vor allem folgende Punkte professionell durchführen können:

  1. Konzeption
  2. Anpassung an individuelle Prozesse
  3. Initial-Befüllung mit Content
  4. Rollout und Schulung der Mitarbeiter

Sollten Sie in Ihrer Abteilung bereits (aus Verzweiflung oder Überzeugung) ein Wiki installiert haben oder einfach die Möglichkeiten erkannt haben, beraten wir Sie gerne und kompetent unter www.twoonix.com.

Konfiguration: MediaWiki bei HostEurope einrichten

Monday, March 8th, 2010

Ich habe manuell ein Mediawiki eingerichtet und die Email-Authentifikation funktioniert nicht - was muss ich in die LocalSettings.php eintragen, damit Mediawiki den Mailserver findet?

Für alle, die sich die gleiche Frage stellen, hier die Lösung:

$wgSMTP = array(
‘host’ => “localhost”, // oder IP-Addresse
‘IDHost’ => “achimbo.de”, // eigene Domain eintragen
‘port’ => 25,
‘auth’ => true,
‘username’ => “wp1020014-jo”, // In KIS unter “Administration > Webhosting > 1020014 > E-Mail > E-Mail-Konten verwalten” bzw. “Administration > Webhosting > 1020014 > E-Mail > E-Mail-Konten verwalten / Autoresponder / Filter / Webmailer”
‘password’ => “my_password” // ebenfalls dort eingetragen
);

Und zu guter Letzt:
–> Damit man via Script E-Mails verschicken kann, muss im KIS eine Standard E-Mail Adresse hinterlegt sein. Die konfiguriert man in KIS unter “Administration > Webhosting > Konfigurieren > Skripte > Standard-E-Mail-Adresse”. Dort die E-Mail Adresse hinterlegen mit der das Script die E-Mails verschickt.

Viel Spaß!

Aufwandsschätzung in IT-Projekten

Sunday, February 21st, 2010

Mein Beitrag aus einer Diskussion in der XING-Gruppe Projektmanagement - Kooperation im Projekt (nur für Mitglieder, daher hier nochmal öffentlich):

Frage:

Ich habe zu Beginn fast jedes Projekts das selbe Problem: In der Initiierungsphase werden für verschiedene Zwecke (z.B. Business Case, Projektantrag, …) Daten zum späteren Projekt gefordert, die zu dieser Zeit einfach noch nicht vorliegen KÖNNEN (meistens auch nicht grob geschätzt), da sie erst im Rahmen der Projektplanung erarbeitet werden. Ich denke natürlich in erster Linie an Aufwands- und Ertragsdaten, aber auch z.B. an den zeitlichen Projektumfang.

Erst in der Planung (teilweise noch später) entscheidet sich, welcher Weg genau genommen wird, um das Projektziel zu erreichen. Und da die Wege weit voneinander abweichen können…

Meine Antwort:

Hallo Herr K.,

Sie haben vollkommen Recht: Wenn ein Projekt bequem nach Erfahrungsdaten planbar ist, dann handelt es sich per definitionem nicht um ein Projekt. Die DIN 69 901 bezeichnet ein Projekt als “Vorhaben, was im Wesentlichen durch seine Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist” und alle mir bekannten ernstzunehmenden wissenschaftlichen Definitionen sind in puncto Einmaligkeit (und damit mangelnder Planungsgrundlage sowohl der Inhalte als auch des Ablaufs) ähnlich. Diese Problematik ist eines der schwierigsten Probleme im Projektmanagement, das in unseren Lehrveranstaltungen an der Beuth-Hochschule immer wieder Thema ist.

Allerdings kann man den Schätzungsgrundlagen mit technischen und organisatorischen Mitteln auf die Sprünge helfen. Mit Hilfe von Wikis (wir haben vor kurzem bei der Visualisierungsabteilung von VW ein MediaWiki eingeführt) können Sie etwa neben den üblichen quantitaven Daten, die von Projektmanagement-Software erfasst werden, auch die Gründe analysieren, aus denen Abweichungen resultieren. Außerdem erfassen Sie damit den Kontext eines Projektes besser und erkennen so, wie weit die Gründe für Abweichungen auf die aktuelle Situation übertragbar sind. Voraussetzung ist allerdings eine geeignete Methodik, nach der nicht im Wiki nicht nur dokumentiert, sondern bei der das Wiki als Arbeitsplattform benutzt wird. Für nähere Informationen können Sie mich gerne persönlich kontaktieren.

Die Denkweise ähnelt der empirischen Methodik in den Wirtschaftswissenschaften. Jeffrey Pfeffer hat das als “Evidence Based Management” bezeichnet (Pfeffer, Jeffrey; Sutton, Robert (2006): Evidence-Based Management. In: Harvard Business Review, Jg. 84, H. 1, S. 62–74.). Die Idee stammt aus dem medizinischen Bereich, wo man festgestellt hatte, dass Ärzte häufig nach eigenen Erfahrungswerten behandeln. Diese lebensgefährliche Vorgehensweise versucht man in der “Evidence Based Medicine” zu ändern, indem man wieder verstärkt auf repräsentative Studien zurückgreift und die “Projekte” einzelner Ärzte stattdessen mit in die Studien einarbeitet. Pfeffer hat dem hinzugefügt, dass die meist auf “Bauchgefühl” basierenden Entscheidungen von Managern durchaus auch eine empirische Datengrundlage aus ihren Projekten vertragen könnten.

Mit freundlichen Grüßen,
Achim Bode

Basecamp mit Gantt-Charts?

Tuesday, March 24th, 2009

Recherche Basecamp Gantt-Charts

Basecamp verwendet bewusst keine Gantt-Charts / Balkendiagramme

Gantt Chart - Basecamp Customer Forum

http://forum.37signals.com/basecamp/forums/3/topics/682

May 21, 2007 9:15pm
Avatar Justin Eggert 1 post

You should really add a gantt chart view for the company dashboard. The dashboard view would show project start and finish for each project which should also be an option when creating a project.

The gantt chart in the project dashboard would show each milestone.

May 21, 2007 9:28pm
Avatar Michael 386 posts

No disrespect meant but before 37s adds any new features they need to address issues and shortcomings with existing ones, like the overview page, the messages list view and to-dos.

PS: 37s has repeatedly said gantt charts won’t be making their way into the basecamp product. I support that design decision myself. But in the same breath I’ll add that milestones and to-dos need a serious overhaul as discussed ad nauseum on these boards (as well as the old board) to realize their true potential.

May 21, 2007 11:04pm
Avatar Jason Fried Administrator 1135 posts

Official word: Gantt charts will not be part of Basecamp.

externe App - Diagramme aus Basecamp-Milestones
kostenlose externe Anwendung, die Gantt-Charts aus Basecamp-Daten erstellt

Gantt Chart Milestone Overview for Basecamp | youcalc - On-demand analytics apps and dashboards for CRM, ERP, HR

http://www.youcalc.com/apps/1236691977015

Gantt Chart Milestone Overview for Basecamp

Published: Mar 10 2009
Author: youcalc (96 apps)

Gantt chart overview/schedule for each of your projects in Basecamp.

Select a project to visualize milestones and progress in a gantt chart.
The app requires API enabled on your Basecamp account (See help section).

Wäre allerdings interessant zu klären, ob Basecamp mit freigeschalteter API ebenfalls umsonst zu haben ist…

Ubiquity-Script for documentation of your browsing in a wiki (knowlets)

Saturday, March 21st, 2009

This Ubiquity Script (know Command) helps keeping track of your ideas (I call these snippets “knowlets”) and what you found out while browsing the web while doing research (or, in my case, trying to get an overview over team performance reports, client communication and project protocols distributed over 4 blogs, 5 wikis, 1 drupal and 1 mantis…).

Howto use it:

The idea came up, when I discovered the famous fyi Script by Mike Chambers - THE script to explain people what Ubiquity is good for by the way. Credits to Christian Sonne for his support, who answered my silly question about TABs (no RTFM!) and the community who helped me out of my hassle with the ever-crashing alpha release.

The script is made for MediaWiki syntax, but can easily adapted for others…

Code:
/*
Copyright (c) 2009 Achim Bode
For Copyright-Notice and Details pls see bottom of the script...

This Version is written for Ubiquity Version 0.5 with Parser 1

This Script allows for easily kepping track of your research:
with one or two clicks it pastes all necessary context information into a wiki page opened in a different tab:
* what you found on the web page (text selection on the page)
* why you want to remember it (a comment you can optionally add behind the "know" command)
* the URL
* the page title

installation:
* install Ubiquity Addon on Firefox
* install this script (click subscribe if you do not need adaptations - otherwise copy this code, go to about:Ubiquity -> "create command" page and paste it there, then change parameters as described in the next line)
* adapt the values for pageTitleSequence and editorTextAreaID (currently it works for German Mediawiki pages in the namespace "Knowlets")
* open a wiki page in edit mode

usage:
* mark some interesting text on any webpage
* click Alt+Space to open Ubiquity
* type "know" into the commandline (the command for this script)
* if you want, add a line why you wanted to remember this piece of text behind the know command (example: know das hier wollte ich mir merken, weil ich es für die Masterarbeit brauchen kann)
* hit return

everything you need to know to pick up and follow this idea later should now be inserted into your open wiki page. you have to save it manually.

*/

CmdUtils.CreateCommand({
name: "know",
homepage:"http://blog.achimbo.de",
author:{name:"Achim Bode", email:"jo@achimbo.de"},
license:"MIT",
version:"091031",
takes: {"to (optional)": noun_arb_text},

description:"Vers. 090709-05. logs current page in an open mediawiki page: url, title, your comment in Ubiquity command line if provided, and marked text on the page.",

help:"If text from the current page is selected, the command will paste the selected text and current url, the page title and the text entered into the console in the wiki. Please adapt the variables pageTitleSequence (some Sequence of text appering in every pagetitle of your wiki in edit mode) and editorTextAreaID (open a wiki page in edit mode, choose 'View - Page Source' in Firefox - you'll find it when you search for 'textarea' in the source code).",

pageTitleSequence: "Bearbeiten von Knowlet",
editorTextAreaID: "wpTextbox1",

preview: function( pblock, konsole )
{
var doc = this.getDocument();
var sel = this.getSelection();

//generate the preview
var headline = "knowlet:
“;
var ausgabe = this.createString( konsole );
//ausgabe += this.createDebugString();
//var ausgabe = this.getSelection() );
//var ausgabe = this.objectToString( this.getTextAreaWithSelection() );
ausgabe = headline + ausgabe;

pblock.innerHTML = ausgabe;
//displayMessage( this.createString( konsole ) );
},

getTextAreaWithSelection:function(){
var textareas = this.getDocument().getElementsByTagName(”textarea”);
for (var i=0; i < textareas.length; i++) {
var ta = textareas[i];
if (ta.selectionStart != ta.selectionEnd) return ta;
//am Anfang sind beide = Textlänge, dann letzte Position (auch wenn TA ohne Fokus)
}
return null;
},

getSelectedTextFromTextArea:function( ta ) {
return ta.textContent.substr( ta.selectionStart, ta.selectionEnd);
},

getKnowletEditor: function() {
return this.getLastTabStartingWith( this.pageTitleSequence ).document.getElementById( this.editorTextAreaID );
},

getKnowletContent: function() {
return this.getKnowletEditor().value;
},

pasteKnowlet: function( appendText ) {
this.getKnowletEditor().value = this.getKnowletContent() + appendText;
},

/*createDebugString: function () {
return "DebugString";
}*/

getLastTabStartingWith: function( title ){
var tabs = Utils.tabs.search( title );
//displayMessage( "getLastTabStartingWith: " + this.objectToString( tabs ) );

// old Parser1 syntax:
/*var kompletterSeitenName = "";
var gefunden = false;
//finde den letzten Seitennamen im Hash-Objekt, das von Utils.tabs.search( title )
//zurückgegeben wurde (die Seitennamen stehen im prop-Enumerator/-Iterator):
for (prop in tabs){
kompletterSeitenName = prop;
gefunden = true;
}
if( !gefunden ) this.onNoKnowletOpen();
var tabs = Utils.tabs.get( kompletterSeitenName );
return tabs;*/

// new Parser1 syntax:
var gefunden = tabs.length > 0;
if( !gefunden ) this.onNoKnowletOpen();
return tabs[ tabs.length-1 ];
},

onNoKnowletOpen: function() {
displayMessage(”ACHTUNG: Kein Knowlet geöffnet”);
},

objectToString:function( o ) {
var str = “”;
for (var prop in o) {
str += prop; //Property-Name anzeigen
str += ” = ” + o[prop]; //Property-Inhalt anzeigen
str += ” [" + typeof( o[prop] ) + “]”; // Datentyp anzeigen
str += “
“; // Zeilenumbruch hinzufügen (Listenansicht)
}
return str;
},

scrollEditorToBottom:function() {
var ta = this.getKnowletEditor();
if(ta && ta.createTextRange){
rng=ta.createTextRange();
rng.collapse(false);
rng.select();
}
},

createString: function( konsole ) {
var doc = this.getDocument();
var sel = this.getSelection();
var title = doc.title;
var url = doc.location.href;
var string = “”;

var eintrag = konsole.text; // konsole.text oder konsole.html verwenden?
if ( eintrag == sel ) eintrag = “”; // wenn identisch mit Selektion, dann weglassen
// Wenn nicht leer (”") 2 Returns einfügen (bei “” kommen danach ohnehin 2 Zeilenumbüche)
// alle Backslash-n \n durch echte Linefeeds ersetzen
if ( eintrag != “” && eintrag != undefined ) { //wenn Eintrag Konsole, dann Eintrag fett…
var semikolon = ( eintrag.charAt(0) != “=” ) ? “;” : “”; // Semikolon wird nur gesetzt, wenn keine Überschrift
string = “\n\n” + semikolon + eintrag.replace(/\\n/g, “\u000a”) + “\n\n” + title + “\n\n” + “:” + url;
// bereits im String enthaltene Linefeeds müssen ersetzt werden sonst werden sie “woertlich” ausgegeben
} else { // sonst Seitentitel fett drucken (;)
string = “\n\n;” + title + “\n\n” + “:” + url;
}
if ( sel != “” ) string += “\n\n

" + sel + "

“; //\ = Ansi-Escapesequenz für Backslash
return string;
},

execute: function( konsole, test2 )
{
//this.pasteKnowlet( konsole.text );
this.pasteKnowlet( this.createString( konsole ) );
//displayMessage( “execute: ” + this.createString( konsole.text ) );
},

getDocument:function()
{
return CmdUtils.getDocumentInsecure();
},

getSelection:function()
{
var ta = this.getTextAreaWithSelection();
if( ta != null ) {
return this.getSelectedTextFromTextArea( ta );
} else {
return context.focusedWindow.getSelection();
}
//return context.focusedWindow.getSelection();
},
})

/*
Permission is hereby granted, free of charge, to any person obtaining a copy
of this software and associated documentation files (the “Software”), to deal
in the Software without restriction, including without limitation the rights
to use, copy, modify, merge, publish, distribute, sublicense, and/or sell
copies of the Software, and to permit persons to whom the Software is
furnished to do so, subject to the following conditions:
The above copyright notice and this permission notice shall be included in
all copies or substantial portions of the Software.
THE SOFTWARE IS PROVIDED “AS IS”, WITHOUT WARRANTY OF ANY KIND, EXPRESS OR
IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO THE WARRANTIES OF MERCHANTABILITY,
FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE AND NONINFRINGEMENT. IN NO EVENT SHALL THE
AUTHORS OR COPYRIGHT HOLDERS BE LIABLE FOR ANY CLAIM, DAMAGES OR OTHER
LIABILITY, WHETHER IN AN ACTION OF CONTRACT, TORT OR OTHERWISE, ARISING FROM,
OUT OF OR IN CONNECTION WITH THE SOFTWARE OR THE USE OR OTHER DEALINGS IN
THE SOFTWARE.
*/

Willms Buhse, Achim Bode und Maxi Kirchner live auf der CeBIT

Wednesday, March 4th, 2009

Als erstes “Autoren-Team” hatten Maxi Kirchner und Achim Bode gestern die Ehre, ihr Kapitel

  Ich habe heute Dienst … Du findest mich auf dem Sofa

aus dem DNA-Buch

  DNADIGITAL –
  WENN ANZUGTRÄGER AUF KAPUZENPULLIS TREFFEN

von Willms Buhse und Ulrike Reinhard (Hrsg.) vorzustellen:

Vielen Dank nochmal an Willms und viel Erfolg mit den weiteren Vorstellungen!

https://www.zaplive.tv/web/webciety?streamId=webciety%2Fdac8de98-1061-4243-bbe7-863bf2f42c44&start=2817

Literatur

DNADIGITAL – WENN ANZUGTRÄGER AUF KAPUZENPULLIS TREFFEN
Willms Buhse, Ulrike Reinhard (Hrsg.)
ISBN: 978-934013-98-8
1. Auflage
Preis 29,80 EURO

Der Erlös wird verwendet, um Digital Natives bei ihrer weiteren Arbeit zu unterstützen.

Das Buch steht unter der Creative-Commons-Lizenz und kann unter folgender URL heruntergeladen werden:

http://www.scribd.com/doc/12544534/DNAdigital-Wenn-Kapuzenpullis-auf-Anzugtraeger-treffen

Klappentext:

Wie aus Kopfschütteln positive Energie wurde. Oder Kapuzenpulli trifft Anzugträger – wie das CIO-Magazin über unsere Initiative DNAdigital titelte.Das Ziel ist anspruchsvoll. Wie schafft man einen konstruktiven Dialog zwischen der Generation Internet und Top-Managern der deutschen Wirtschaft?Und was kommt dabei heraus?In diesem Buch wurden die meisten Artikel im Dialog zwischen diesen beiden Gruppen geschrieben. Beteiligt sind die Avantgarde der Internetgeneration sowie Vorstände und Top-Manager von Unternehmen wie Alcatel-Lucent, Best Buy, Cisco, Deutsche Telekom, IDS Scheer und Vordenker wieJohn Seely Brown, John Hagel III, Dirigent Itay Talgam, die Harvardprofessoren Urs Gasser und David Weinberger, Don Tapscott, Gartner-Analystenchef Peter Sondergaard und Netzwerk-Guru Peter Kruse.Dabei trifft inhaltliche Erfahrung auf das technisches Know-how der ver-netzten Generation und beschäftigt sich mit Themen des Enterprise 2.0: der Arbeitswelt der Zukunft, kundengetriebene Produktentwicklung, Führung basierend auf Kompetenzen sowie Fragen der Unternehmenskultur.Eines verbindet alle Beiträge: Es geht um unsere Zukunft!

Inhalt

EDITORIAL > 10

DNAdigital_01 – Anstoß

Manifest der Digital Natives > 12
Robert Dürhager, Timo Heuer
The Difference It Makes – Vorwort_01 > 18
Anne Grabs
Dem Enterprise 2.0 gehört die Zukunft – Vorwort_02 > 22
August-Wilhelm Scheer
DNAdigital – Der Weg zum Buch > 26
Willms Buhse, Ulrike Reinhard

DNAdigital_02 – Die Digital Natives

Die Digital Natives > 32
Urs Gasser
The Net Generation Takes The Lead > 44
Don Tapscott
Crowds In The Cloud – Digital Natives Create Generation V > 48
Monica Basso, Steve Prentice, Peter Sondergaard, Ray Valdez
20h Begegnung – Aus dem Tagebuch eines Digital Natives > 54
Jana Hochberg

DNAdigital_03 – DNAdigital Live

#microblogging #interview #dnabuch – Alles in 140 Zeichen > 60
Hendrik Heuermann, Sören Stamer
Mit einer Twitter-Einführung von Nicole Simon
Livestream DNAdigital – Ein Gespräch mit Peter Kruse > 80
Peter Kruse, Ulrike Reinhard

DNAdigital_04 – Der Weg zum Enterprise 2.0

Der Standort Deutschland > 100
Achim Bode, Michael Domsalla, Rainer Fechner, Thomas Mosch, Thomas Renger
Building Bridges Between Business, Politics And People > 114
Nadia Zaboura
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Achim Bode, Maxi Kirchner
Auf dem Weg in die Projektwirtschaft?! > 144
Frank Schabel
3 Kulturen im Umgang mit Social Tools > 156
Bettina Fackelmann, Willi Kaczorowski, Jens Otto Lange
CEO 2.0 – eine Konversation > 174
Martin Koser, Joachim Niemeier, Frank Roebers
Free Our Leaders From Isolation And Embrace Abundance > 184
Itay Talgam, David Weinberger
Open Innovation – Wie das Web 2.0 Produktfindung und Innovation verändert > 196
Willms Buhse, Rainer Fechner, Cedric May
How World Of Warcraft Promotes Innovation > 212
John Hagel III, John Seely Brown
“A Company Is A Dream Factory …” > 218
Brad Anderson, Ulrike Reinhard, Sören Stamer
Digitale Insulaner schlagen Brücken > 228
Michael Heuser, Matthias Schuster

Telearbeitsplatz

Tuesday, January 6th, 2009

Mein Telearbeitsplatz

Mein Telearbeitsplatz

Kommunikation und Anwendung trennen

Telearbeit mit 2 Monitoren: auf einem Bildschirm liegt die Anwendung, an der ich und meine Gesprächspartner (über Application Sharing) zusammen arbeiten, auf dem anderen Screen die Kollaborationsoberfläche (Collaboration Platform).

Telearbeitsplatz von vorne

Telearbeitsplatz von vorne - hier mit Skype

Augenkontakt durch richtige Anordnung

Tipp: mit dieser Konstellation kann man die Kamera leicht so positionieren, dass sie nahe am Bild des Gesprächspartners angeordnet ist. So hat mein virtuelles Gegenüber das Gefühl, ich würde ihn beim Sprechen ansehen. Bei Laptops ohne integrierte Kamera stellt sich der Effekt am besten ein, wenn man wie hier gezeigt eine verwendet (hier: Logitech Quickcam for Notebooks Pro), deren Optik so weit unten liegt, dass sie fast in den Bildschirm hereinragt. Anders als oben abgebildet kann man bei Skype dann das Video in einem eigenen Fenster anzeigen und direkt unter die Kamera schieben, wenn man den großen Screen für die Anwendung braucht.

Connect vom LOL

Wir nutzen im Forschungsprojekt 4CforMedia an der TFH Berlin Adobe Connect zur virtuellen Zusammenarbeit, da die virtuelle Fachhochschule (VFH) ebenfalls damit arbeitet und uns das Labor Online Learning (LOL) den Service dankenswerterweise bequem zur Verfügung stellt.

English summary

Teleworking with two screens facilitates work as you can use one monitor for sharing the application you work on, while the other is reserved for the collaboration environment. Positioning the image window of your counterpart right next to the webcam gives him the impression of you looking him into the eyes when talking to him.