Archive for the ‘2.0’ Category

Konfiguration: MediaWiki bei HostEurope einrichten

Monday, March 8th, 2010

Ich habe manuell ein Mediawiki eingerichtet und die Email-Authentifikation funktioniert nicht - was muss ich in die LocalSettings.php eintragen, damit Mediawiki den Mailserver findet?

Für alle, die sich die gleiche Frage stellen, hier die Lösung:

$wgSMTP = array(
‘host’ => “localhost”, // oder IP-Addresse
‘IDHost’ => “achimbo.de”, // eigene Domain eintragen
‘port’ => 25,
‘auth’ => true,
‘username’ => “wp1020014-jo”, // In KIS unter “Administration > Webhosting > 1020014 > E-Mail > E-Mail-Konten verwalten” bzw. “Administration > Webhosting > 1020014 > E-Mail > E-Mail-Konten verwalten / Autoresponder / Filter / Webmailer”
‘password’ => “my_password” // ebenfalls dort eingetragen
);

Und zu guter Letzt:
–> Damit man via Script E-Mails verschicken kann, muss im KIS eine Standard E-Mail Adresse hinterlegt sein. Die konfiguriert man in KIS unter “Administration > Webhosting > Konfigurieren > Skripte > Standard-E-Mail-Adresse”. Dort die E-Mail Adresse hinterlegen mit der das Script die E-Mails verschickt.

Viel Spaß!

Aufwandsschätzung in IT-Projekten

Sunday, February 21st, 2010

Mein Beitrag aus einer Diskussion in der XING-Gruppe Projektmanagement - Kooperation im Projekt (nur für Mitglieder, daher hier nochmal öffentlich):

Frage:

Ich habe zu Beginn fast jedes Projekts das selbe Problem: In der Initiierungsphase werden für verschiedene Zwecke (z.B. Business Case, Projektantrag, …) Daten zum späteren Projekt gefordert, die zu dieser Zeit einfach noch nicht vorliegen KÖNNEN (meistens auch nicht grob geschätzt), da sie erst im Rahmen der Projektplanung erarbeitet werden. Ich denke natürlich in erster Linie an Aufwands- und Ertragsdaten, aber auch z.B. an den zeitlichen Projektumfang.

Erst in der Planung (teilweise noch später) entscheidet sich, welcher Weg genau genommen wird, um das Projektziel zu erreichen. Und da die Wege weit voneinander abweichen können…

Meine Antwort:

Hallo Herr K.,

Sie haben vollkommen Recht: Wenn ein Projekt bequem nach Erfahrungsdaten planbar ist, dann handelt es sich per definitionem nicht um ein Projekt. Die DIN 69 901 bezeichnet ein Projekt als “Vorhaben, was im Wesentlichen durch seine Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist” und alle mir bekannten ernstzunehmenden wissenschaftlichen Definitionen sind in puncto Einmaligkeit (und damit mangelnder Planungsgrundlage sowohl der Inhalte als auch des Ablaufs) ähnlich. Diese Problematik ist eines der schwierigsten Probleme im Projektmanagement, das in unseren Lehrveranstaltungen an der Beuth-Hochschule immer wieder Thema ist.

Allerdings kann man den Schätzungsgrundlagen mit technischen und organisatorischen Mitteln auf die Sprünge helfen. Mit Hilfe von Wikis (wir haben vor kurzem bei der Visualisierungsabteilung von VW ein MediaWiki eingeführt) können Sie etwa neben den üblichen quantitaven Daten, die von Projektmanagement-Software erfasst werden, auch die Gründe analysieren, aus denen Abweichungen resultieren. Außerdem erfassen Sie damit den Kontext eines Projektes besser und erkennen so, wie weit die Gründe für Abweichungen auf die aktuelle Situation übertragbar sind. Voraussetzung ist allerdings eine geeignete Methodik, nach der nicht im Wiki nicht nur dokumentiert, sondern bei der das Wiki als Arbeitsplattform benutzt wird. Für nähere Informationen können Sie mich gerne persönlich kontaktieren.

Die Denkweise ähnelt der empirischen Methodik in den Wirtschaftswissenschaften. Jeffrey Pfeffer hat das als “Evidence Based Management” bezeichnet (Pfeffer, Jeffrey; Sutton, Robert (2006): Evidence-Based Management. In: Harvard Business Review, Jg. 84, H. 1, S. 62–74.). Die Idee stammt aus dem medizinischen Bereich, wo man festgestellt hatte, dass Ärzte häufig nach eigenen Erfahrungswerten behandeln. Diese lebensgefährliche Vorgehensweise versucht man in der “Evidence Based Medicine” zu ändern, indem man wieder verstärkt auf repräsentative Studien zurückgreift und die “Projekte” einzelner Ärzte stattdessen mit in die Studien einarbeitet. Pfeffer hat dem hinzugefügt, dass die meist auf “Bauchgefühl” basierenden Entscheidungen von Managern durchaus auch eine empirische Datengrundlage aus ihren Projekten vertragen könnten.

Mit freundlichen Grüßen,
Achim Bode

Vom Download zum Grundeinkommen - die Piraten brauchen ein konsistentes Modell

Saturday, September 26th, 2009

Ein zentraler Punkt des Piraten-Programms ist die Reform des Urheberrechts. Diese ist sicherlich sinnvoll - sie wird aber keine Mehrheit in der Bevölkerung bekommen, wenn den Menschen, die bisher von der Verwertung der Urheberrechte gelebt haben (insbesondere den Urhebern!), kein alternatives Modell zur Existenzsicherung angeboten wird. Ein wesentlicher Baustein in diesem Modell wird voraussichtlich das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) sein, auf das weitere Maßnahmen aufbauen können.

Hintergrund: Von der Bay zur Partei

Die Piratenpartei ist aus Pirate Bay hervorgegangen - einer Tauschbörse für Dateien, die woanders Geld kosten. Die Piraten begründen die Vermittlung kostenloser Downloads damit, dass der Großteil der Einnahmen aus Musik, Spielen, Texten und anderem ohnehin bei “den Majors” landet. Diese großen Labels gibt es vor allem im Musikbereich. Sie hatten dort früher die Aufgabe, die Vertriebswege für Schallplatten zu organisieren. Heute findet der Vertrieb vorwiegend im Internet und auf anderen Kanälen statt und die “Majors” werden als Wegelagerer wahrgenommen, die - kraft Gewohnheitsrecht - den Großteil des Umsatzes in überbezahlte Management- und Verwaltungsstrukturen pumpen, während die “Künstler” nur einen Bruchteil bekommen.

Aber ACHTUNG: die Piraten sind jetzt eine Partei! Wer der einseitigen Argumentation der Labels keine genauso einseitige der Raubkopierer gegenüberstellen will, sondern stattdessen konstruktiv an tragfähigen (und mehrheitsfähigen?) Modellen mitarbeiten will, der muss differenzieren. Er muss fragen, welche Dienstleistungen erbringen die Rechteverwerter, welche davon sind (noch) sinnvoll und wie kann man die bisherigen Leistungen und Rechteverteilungen besser organisieren. Das hier vorgestellte Modell schlägt vor, die Forderung eines bedingungslose Grundeinkommen zum festen Programmpunkt der Piratenpartei zu machen. Das würde sie in der Urheberrechtsreform von vielen Erklärungsnöten befreien. Darauf aufbauend soll das kapitalistische Modell der Musik-, Software- und Textproduktion wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden, damit die kreativen Branchen der Gesellschaft nicht zum Bittsteller von Transfergeldern gemacht werden und gleichzeitig das Geld bei denen landet, die die Leistungen erbringen.

Starten wir die Diskussion mit den Betroffenen!

Die Piratenpartei hat es vor der Wahl nicht mehr geschafft, ein Bekenntnis zum (oder gegen das) bedingungslose Grundeinkommen (BGE) abzulegen. Das Argument war einleuchtend: als Partei, die dafür einsteht, dass auf ihren Wikis und Foren erst einmal die Diskussion ausgetragen wird, bevor man einen Programmpunkt daraus macht, konnte das nicht ohne eine erschöpfende Diskussion über die Köpfe der Mitglieder und anderer Interessierter hinweg beschlossen werden. Trotzdem legt die oben angerissene Diskussion einen Zusammenhang zwischen BGE und den geforderten Urheberrechtsänderungen nahe. Jetzt ist der Zeitpunkt, diese Diskussion auf breiter Ebene zu führen.

Ich habe daher mal eine Diskussion im Piraten-Wiki gestartet: http://wiki.piratenpartei.de/Vom_Download_zum_Grundeinkommen - und würde mich freuen, wenn ihr euch daran beteiligt.

Mein erstes Piratenpartei-Treffen

Wednesday, September 16th, 2009

Das Meeting

War gestern beim Treffen der Piratenpartei im “Breipott” in Kreuzberg. Zwei sehr bemühte Ansprechpartner waren leider nicht in der Lage, meine Fragen erschöpfend zu beantworten und haben sich mehrfach widersprochen. Interessant fand ich jedoch,

  1. dass im Publikum sehr viele gute Leute saßen, die gute Fragen gestellt haben - insbesondere auch Juristen, die Gesetzesentwürfe wieder in normales Deutsch übersetzen und die Implikationen und Abhängigkeiten erklären könnten
  2. den Ansatz, mit den Mitteln von Social Software (Wikipedia) die Meinungen der Parteibasis einzuholen und jedem die Möglichkeit zu geben, sich an der Diskussion zu beteiligen
  3. die Lockerheit und Toleranz, mit der ich als Anzugträger (wir kamen von der XInnovations) ohne Kommentar oder Vorbehalte wie jeder andere auch behandelt wurde
  4. dieselbe Lockerheit, mit der die verschwindend wenigen Frauen keine Anstalten machten, irgendwelche feministischen Thesen zu thematisieren (Anm: nichts gegen Feminismus dort, wo er angebracht ist - und das sind immer noch einige Bereiche!)
  5. den tatsächlich offenen und auch weitgehend sachlichen Charakter der Diskussion

Widersprüche

Die Widersprüche bezogen sich vor allem den Punkt Abstimmungsverhalten von Abgeordneten, das den Großteil der Fragestunde/Diskussion einnahm:

  • “Wenn wir zwei Abgeordnete im Parlament haben und die Parteibasis in einer Frage 50%/50% entscheidet, stimmt der eine für und der andere gegen den Antrag
  • die Abgeordneten sind aber irgendwie auch ihrem Gewissen gegenüber verantwortlich
  • nicht die gesamte Parteibasis entscheidet, sondern gehört werden vor allem die, die sich intensiv an der Diskussion entscheiden (Meritokratie)
  • manchmal braucht man auch Fraktionszwang

Ist ja alles richtig, aber wenn ich das wähle, wähle ich die Katze im Sack. Und nach dem Zugeständnis pragmatischer Einschränkungen bleibt ein ganz normaler Entscheidungsprozess wie in jeder anderen Partei auch…

Recherche

Habe beschlossen, die neuen technischen Mittel zu nutzen und mir nochmal einen Überblick zu verschaffen. Leider ist das Wiki wegen des zu erwartenden Ansturms heute aus technischen Gründen nicht editierbar.

Wie stimmen die Abgeordneten ab?
[Bearbeiten]

Satzung enthält keinerlei Hinweise darüber, wie die Abgeordneten stimmen müssen

Bundessatzung – Piratenwiki

http://wiki.piratenpartei.de/Bundessatzung#Parteiämter

FAQs
keine Aussagen zu Stimmverhalten in den FAQs

Häufig gestellte Fragen – Piratenwiki

http://wiki.piratenpartei.de/Häufig_gestellte_Fragen

hier gab es lediglich diesen Teil, der aber in puncto Abstimmungsverhalten auch nicht weiter geholfen hat:

2 Organisatorische Fragen und Antworten

* 2.1 Wann kann ich Unterschriften sammeln?
* 2.2 Wie viele offizielle Piraten gibt es inzwischen in Deutschland?
* 2.3 Wäre es möglich neben einer anderen (basisdemokratischen) Partei gleichzeitig auch in der Piratenpartei Mitglied zu sein?
* 2.4 Ich bin Deutscher mit Wohnsitz im Ausland.
o 2.4.1 Darf ich trotzdem in Deutschland wählen?
o 2.4.2 Kann ich bei der Unterschriftensammlung zur Wahlzulassung mitmachen?
o 2.4.3 Kann ich Mitglied bei den Piraten werden?

Auch sonst konnte ich keine Angaben finden, in wie weit in dieser Partei andere Regeln in diesem Punkt herrschen als in anderen Parteien. Bitte um Aufklärung.

Liquid Democracy

Auch ein weiterer Begriff, der von den beiden Vertretern der Piraten ins Spiel gebracht wurde, blieb in seiner Bedeutung schleierhaft: “Liquid Democracy”

Hierzu konnte ich im Web eine Menge interessanter Quellen finden - eine einheitliche Definition der Piraten war leider nicht dabei.

Mitmachen

Um Mißverständnissen vorzubeugen: ich finde die Ansätze spannend, auch wenn sie noch nicht ganz ausgegoren sind. Und im Gegensatz zu anderen Parteien sehe ich hier durchaus die Möglichkeit, die Begriffe mit Leben zu füllen und an den Definitionen mit zu wirken. Ich werd’s versuchen.

Keine Generation Twitter

Sunday, May 10th, 2009

Doch. Dieser Artikel hat einen roten Faden.

Von der Recherche zum Carnival zum Blogposting zum eigenen Blog zu …

Wie das mit der Vernetzung so ist: Beim Lesen eines Artikels (”Unternehmensinterner Blog der Namics AG” in “Web 2.0 in der Unternehmenspraxis“) und der anschließenden Recherche bin ich auf der Suche nach dem Fachgebiet von Frau Hain (Wirtschaftsinformatik) wieder auf den Wissenswert-Blog-Carnival der Uni St. Gallen gestoßen.

Die Generation Twitter ist noch nicht vom Himmel gefallen

Von da aus ging es weiter (man könnte sagen: “Netz ist, wenn es nie aufhört“) zu einem interessanten Beitrag von Luka Peters, der in seinen Studenten keine geborenen Digital Natives erkennen kann:

Heute gehören zu den kulturellen Gemeinsamkeiten die jeweils neuesten Gadgets. Das können Online-Tools zur Kommunikation im weiteren Sinne ebenso sein wie Hardware, sei sie nun mobil wie ein iPod oder materiell gewichtiger wie ein High-End-Gamer-PC, der heftigst gemoddet wurde.

Meine Erfahrungen der letzten Jahre mit Studentinnen und Studenten sowohl an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf als auch an der Fachhochschule Düsseldorf zeigen ein ganz anderes Bild dieser angeblichen Digital Natives, als manche es zeichnen möchten. Hier treffe ich bislang nur selten auf Experten der neueren Web-Technologien. Selbst im gerade beendeten Wintersemester 2008/2009 hatten die Studierenden meines E-Learning-Seminars noch keine bzw. kaum Erfahrungen mit produktiven Web-Techniken, wie z.B. Weblogs, Wikis etc. Skype-Konferenzen sind hingegen geläufig und werden gerade in der Phase der Projektarbeit von den Studierenden selbstverständlich eingesetzt, ebenso wie Instant Messenger Werkzeuge. Twittern war zwar ein Begriff, aktiv nutzte es aber keiner. Ich könnte diese Aufzählung weiterführen, aber zusammenfassend kann ich feststellen, dass die “Net Generation” wohl eher eine “Gadget Generation” ist, aufgeschlossen für und neugierig auf neue Technologien, aber oft nicht tiefer in die Anwendung eindringend.

Wie hier und hier bereits erwähnt, kann ich dem nach meiner eigenen Lehr- und Forschungserfahrung nur zustimmen: Sie fällt nicht vom Himmel, die Net Generation. Die Studenten in unseren Versuchen im Forschungsprojekt 4CforMedia und in der Lehre an der Beuth-Hochschule (vormals TFH) und der BTK haben sich clever dabei angestellt, sich Tagging, den Umgang mit Wikis und Ähnliches anzueignen. Dass sie von vornherein begnadete Web-2.0-Nutzer gewesen wären kann man allerdings nicht behaupten.

Eher eine Frage persönlicher Vorlieben

Ja, es gibt einige wenige, die im Umgang mit Social Software sehr routiniert sind. Aber es gab auch in meiner Generation (69) einige, die sehr firm im Umgang mit Computern waren. Von der Masse konnte man das damals nicht behaupten. Es ist nach meiner Erfahrung eher eine Frage persönlicher Vorlieben und des direkten Umfeldes. Und: natürlich lernt ein Schüler schneller als ein 60-jähriger Manager. Aber das hat nicht nur mit Festverdrahtung der mentalen Strukturen zu tun. Menschen mit langjähriger Berufserfahrung stehen einfach unter einem gewaltigen Druck, effizient zu sein, den Schüler und Studenten weniger kennen. Sie haben eher die Zeit (und es wird von ihnen erwartet), sich Neues anzueignen.

Der “Netzwerk-Effekt”: Was ist das? …

Aber nun zum Netzwerkeffekt. Eigentlich hat es Martin Lindner im Aufruf zum Blog-Carnival schon ganz gut zusammengefasst:

„Vernetzt“ ist ja längst einer dieser verbrauchten und verwaschenen BullshitBingo-Buzzwords, die wir alle im Mund führen ohne etwas Konkretes damit zu meinen: Irgendwie Internet halt, Neuronen im Hirn, Gschaftlhuberei mit e-Mail und Xing und StudiVZ.

Meine “Gschaftlhuberei” begrenzt sich allerdings vor allem auf das Verwalten (und Wiederfinden!) von realweltlichen Kontakten. Allerdings machen Tagging und Plattformen wie XING es einem tatsächlich leichter, Kontakte zu handhaben - und mehr: oft finde ich Kontakte bei solchen Suchen wieder, die ich schon längst vergessen hatte, oder an die ich zumindest im aktuellen Zusammenhang nicht gedacht hatte, obwohl sie goldrichtig zum Thema passen.

… Und wie hat er mich vorwärts gebracht?

Genauso geht es mir mit Links: ohne delicious wüsste ich kaum noch, wie ich etwas wiederfinden sollte. Und ipernity macht endlich meinen Alltag durchsuchbar - wenn auch derzeit meistens mit ein bis zwei Monaten Delay…
Und meine Arbeit wird ebenfalls in einem (nichtöffentlichen) Wiki gesammelt. Zu Recherchezwecken habe ich mir ein Ubiquity-Script gebastelt, das mir die Dokumentation vereinfacht. Es hat eine ähnliche Funktion wie der “Press This”-Button in Wordpress und erleichtert die Arbeit ungemein.

Man kann also sagen, im wesentlichen stricke ich mir mein eigenes Netz. Es geht weniger darum, der Welt etwas Gutes zu tun, als ganz persönlich den Überblick zu behalten. Und: bei mir geht es deutlich mehr um vernetzte Informationen als um vernetzte Personen - um die Frage zu beantworten.

Prokrastinasurf

Und dann sind da natürlich immer diese Erlebnisse der umgekehrten Art. Wo man die Links anderer Leute nutzt, um sich im Netz zu verlieren. Katrin Passig und Sascha Lobo (die ich letztens mal das Vergnügen hatte kennen zu lernen) haben mal auf dem WirnennenesArbeit-Kongress (oder was immer das war - war es ein Kongress?) einen köstlichen Vortrag über Prokrastination gehalten. Wie man es anstellt, die wirklich wichtigen Dinge immer vor sich her zu schieben. Soviel ich weiß haben sie mittlerweile ein Buch darüber geschrieben. Das gibt die Verlinkung auch her. Ganz eindeutig. Von Google zur Website zum Blog und dann über diesen fatalen Link… - aber das, was wir dabei aufschnappen, ist doch die Quelle unserer Kreativität, oder? Ohne wild verwirbelte Inhalte keine Verknüpfungen, die sie verbinden - im Hirn wie in der Arbeit wie im Web. Netz ist eben, wenn es nie aufhört, weiter zu gehen.

Nachtrag zum Digital Filmcamp

Thursday, April 23rd, 2009

Digital Filmcamp war eine Veranstaltung in der Homebase (um die Ecke von der BTK), zu der mich Tillmann Allmer von Interfilm eingeladen hatte.

Die HomeBase beim Digital Filmcamp 'Film 2.0'

Vor allem den Teil “Neue Vertriebswege für Filmemacher” fand ich sehr spannend. Die Frage war, wie man in diesem Web, wo es alles umsonst gibt, eigentlich als Filmemacher noch Geld verdienen kann. Oder besser gesagt die Antworten. Vor allem die von Tillmann Allmer. Ich hatte noch nie was von M dot Strange und BigBuckBunny gehört - da tun sich ganz neue Welten auf, auch für nicht-Filmer.

Crowd wird gesourced in der HomeBase beim Digital Filmcamp

Da an diesem Tag meine Berichterstattung bei Twitter (über die ich mir die Sachen merken wollte) nicht funktioniert hat*, hier nochmal meine wichtigsten Notizen in Kürze:

Wie können Filmemacher Web 2.0/Twitter, etc. nutzen um Werbung und PR zu machen?

  • Im Animationsfilm BigBuckBunny wurde der Film umsonst herausgegeben, beim Erwerb der DVD hat man aber noch einige Extras dazubekommen, wie zum Beispiel sämtliche 3D-Modelle der Figuren, Texturen und alles andere, was man zur Weiterverwendung braucht…
  • der Filmer M-dot-Strange
    • hat immer kleine Tutorials zur Erstellung des Films erstellt und sie als Screencasts ins Netz gestellt
    • hat auf seiner Homepage als erstes / ganz oben und prominent platziert den “click to buy”-Button (Sofort Kaufen-Button) für seine DVDs
  • Filmemacher von Dokumentarfilmen können das Thema im Web besetzen, einige Sachen online stellen und dann - wenn sie selbst vernünftiges zu bieten haben - die Tipps und Hinweise von Experten aus anderen Bereichen “ernten”
  • Einige kritische Fragen blieben den Referenten natürlich nicht erspart. Zum Beispiel die (berechtigte) von mspro warum man eigentlich in eine 3D-Umgebung wie SecondLife gehen sollte, um sich dort zweidimensionale Kinofilme anzugucken. Die Leinwand wird dadurch schließlich auch nicht größer - im besten Fall läuft jemand durchs Bild… ;)

    Kritischer Frager MSPRO - warum muss man zum Kino gucken in virtuelle Welten???

    Vielen Dank für den tollen OpenSpace (hier auf Facebook) nochmal und genau so weiter machen!!!

    Bis nächstes Mal (bin gerne wieder dabei), Achim

    Diskussion beim OpenSpace des DigitalFilmcamp

    Beckedahl für Eigeninitiative im Netz

    Wednesday, March 25th, 2009

    Selbst im Internet aktiv werden

    Markus Beckedahl von netzpolitik.org im Interview: „Die Freiheit des Netzes ist so bedroht wie nie zuvor“ » t3n Magazin

    t3n Magazin: Was kann ich tun, um mich zu engagieren?

    Markus Beckedahl: Was sehr hilfreich ist: mit Abgeordneten und anderen Politikern Kontakt aufnehmen. Das gilt vor allem, wenn man aus demselben Wahlkreis kommt. Darüber hinaus sollte man versuchen, sich mit anderen zu vernetzen und sich mit seinen eigenen Fähigkeiten einzubringen. Unsere Generation hat großes Glück, dass es das Internet gibt. Das macht uns unabhängiger von Zeit und Ort.

    Ich kann das nur bestätigen - allerdings ist mein lokaler Abgeordneter Christian Ströbele, und der ist kein ernst zu nehmender Sparringspartner, wenn es darum geht, einen Politiker von solchen Sachen zu überzeugen.

    t3n Magazin: Hat man denn überhaupt eine Chance gegen gut organisierte Lobbyisten?

    Markus Beckedahl: Jeder, der an die Tür seines Abgeordneten klopft, ist mindestens so effektiv wie zehn Lobbyisten der Gegenseite. Das ist meine Erfahrung. Wir haben allerdings noch nicht die Strukturen wie beispielsweise die Umweltschutzbewegung. Wir stehen in etwa da, wo die Umweltschützer Ende der 70er Jahre waren. Damals war Greenpeace gerade gegründet und die Macher galten vielen als Spinner. Heute sind es große Organisationen. Meine Hoffnung ist groß, dass sich immer mehr Menschen bewusst werden, dass bestimmte Freiheiten in Gefahr sind. Und ich glaube auch, dass wir Freiheiten, die uns jetzt genommen werden, irgendwann wiederbekommen.

    Jeder von uns ist stärker als die Lobbyisten - wollen mal hoffen, dass er Recht hat. Auf jeden Fall nicht aufgeben! Das mit den Umweltschützern Ende der 70er fand ich auch einen interessanten Vergleich.

    Basecamp mit Gantt-Charts?

    Tuesday, March 24th, 2009

    Recherche Basecamp Gantt-Charts

    Basecamp verwendet bewusst keine Gantt-Charts / Balkendiagramme

    Gantt Chart - Basecamp Customer Forum

    http://forum.37signals.com/basecamp/forums/3/topics/682

    May 21, 2007 9:15pm
    Avatar Justin Eggert 1 post

    You should really add a gantt chart view for the company dashboard. The dashboard view would show project start and finish for each project which should also be an option when creating a project.

    The gantt chart in the project dashboard would show each milestone.

    May 21, 2007 9:28pm
    Avatar Michael 386 posts

    No disrespect meant but before 37s adds any new features they need to address issues and shortcomings with existing ones, like the overview page, the messages list view and to-dos.

    PS: 37s has repeatedly said gantt charts won’t be making their way into the basecamp product. I support that design decision myself. But in the same breath I’ll add that milestones and to-dos need a serious overhaul as discussed ad nauseum on these boards (as well as the old board) to realize their true potential.

    May 21, 2007 11:04pm
    Avatar Jason Fried Administrator 1135 posts

    Official word: Gantt charts will not be part of Basecamp.

    externe App - Diagramme aus Basecamp-Milestones
    kostenlose externe Anwendung, die Gantt-Charts aus Basecamp-Daten erstellt

    Gantt Chart Milestone Overview for Basecamp | youcalc - On-demand analytics apps and dashboards for CRM, ERP, HR

    http://www.youcalc.com/apps/1236691977015

    Gantt Chart Milestone Overview for Basecamp

    Published: Mar 10 2009
    Author: youcalc (96 apps)

    Gantt chart overview/schedule for each of your projects in Basecamp.

    Select a project to visualize milestones and progress in a gantt chart.
    The app requires API enabled on your Basecamp account (See help section).

    Wäre allerdings interessant zu klären, ob Basecamp mit freigeschalteter API ebenfalls umsonst zu haben ist…

    Ubiquity-Script for documentation of your browsing in a wiki (knowlets)

    Saturday, March 21st, 2009

    This Ubiquity Script (know Command) helps keeping track of your ideas (I call these snippets “knowlets”) and what you found out while browsing the web while doing research (or, in my case, trying to get an overview over team performance reports, client communication and project protocols distributed over 4 blogs, 5 wikis, 1 drupal and 1 mantis…).

    Howto use it:

    The idea came up, when I discovered the famous fyi Script by Mike Chambers - THE script to explain people what Ubiquity is good for by the way. Credits to Christian Sonne for his support, who answered my silly question about TABs (no RTFM!) and the community who helped me out of my hassle with the ever-crashing alpha release.

    The script is made for MediaWiki syntax, but can easily adapted for others…

    Code:
    /*
    Copyright (c) 2009 Achim Bode
    For Copyright-Notice and Details pls see bottom of the script...

    This Version is written for Ubiquity Version 0.5 with Parser 1

    This Script allows for easily kepping track of your research:
    with one or two clicks it pastes all necessary context information into a wiki page opened in a different tab:
    * what you found on the web page (text selection on the page)
    * why you want to remember it (a comment you can optionally add behind the "know" command)
    * the URL
    * the page title

    installation:
    * install Ubiquity Addon on Firefox
    * install this script (click subscribe if you do not need adaptations - otherwise copy this code, go to about:Ubiquity -> "create command" page and paste it there, then change parameters as described in the next line)
    * adapt the values for pageTitleSequence and editorTextAreaID (currently it works for German Mediawiki pages in the namespace "Knowlets")
    * open a wiki page in edit mode

    usage:
    * mark some interesting text on any webpage
    * click Alt+Space to open Ubiquity
    * type "know" into the commandline (the command for this script)
    * if you want, add a line why you wanted to remember this piece of text behind the know command (example: know das hier wollte ich mir merken, weil ich es für die Masterarbeit brauchen kann)
    * hit return

    everything you need to know to pick up and follow this idea later should now be inserted into your open wiki page. you have to save it manually.

    */

    CmdUtils.CreateCommand({
    name: "know",
    homepage:"http://blog.achimbo.de",
    author:{name:"Achim Bode", email:"jo@achimbo.de"},
    license:"MIT",
    version:"091031",
    takes: {"to (optional)": noun_arb_text},

    description:"Vers. 090709-05. logs current page in an open mediawiki page: url, title, your comment in Ubiquity command line if provided, and marked text on the page.",

    help:"If text from the current page is selected, the command will paste the selected text and current url, the page title and the text entered into the console in the wiki. Please adapt the variables pageTitleSequence (some Sequence of text appering in every pagetitle of your wiki in edit mode) and editorTextAreaID (open a wiki page in edit mode, choose 'View - Page Source' in Firefox - you'll find it when you search for 'textarea' in the source code).",

    pageTitleSequence: "Bearbeiten von Knowlet",
    editorTextAreaID: "wpTextbox1",

    preview: function( pblock, konsole )
    {
    var doc = this.getDocument();
    var sel = this.getSelection();

    //generate the preview
    var headline = "knowlet:
    “;
    var ausgabe = this.createString( konsole );
    //ausgabe += this.createDebugString();
    //var ausgabe = this.getSelection() );
    //var ausgabe = this.objectToString( this.getTextAreaWithSelection() );
    ausgabe = headline + ausgabe;

    pblock.innerHTML = ausgabe;
    //displayMessage( this.createString( konsole ) );
    },

    getTextAreaWithSelection:function(){
    var textareas = this.getDocument().getElementsByTagName(”textarea”);
    for (var i=0; i < textareas.length; i++) {
    var ta = textareas[i];
    if (ta.selectionStart != ta.selectionEnd) return ta;
    //am Anfang sind beide = Textlänge, dann letzte Position (auch wenn TA ohne Fokus)
    }
    return null;
    },

    getSelectedTextFromTextArea:function( ta ) {
    return ta.textContent.substr( ta.selectionStart, ta.selectionEnd);
    },

    getKnowletEditor: function() {
    return this.getLastTabStartingWith( this.pageTitleSequence ).document.getElementById( this.editorTextAreaID );
    },

    getKnowletContent: function() {
    return this.getKnowletEditor().value;
    },

    pasteKnowlet: function( appendText ) {
    this.getKnowletEditor().value = this.getKnowletContent() + appendText;
    },

    /*createDebugString: function () {
    return "DebugString";
    }*/

    getLastTabStartingWith: function( title ){
    var tabs = Utils.tabs.search( title );
    //displayMessage( "getLastTabStartingWith: " + this.objectToString( tabs ) );

    // old Parser1 syntax:
    /*var kompletterSeitenName = "";
    var gefunden = false;
    //finde den letzten Seitennamen im Hash-Objekt, das von Utils.tabs.search( title )
    //zurückgegeben wurde (die Seitennamen stehen im prop-Enumerator/-Iterator):
    for (prop in tabs){
    kompletterSeitenName = prop;
    gefunden = true;
    }
    if( !gefunden ) this.onNoKnowletOpen();
    var tabs = Utils.tabs.get( kompletterSeitenName );
    return tabs;*/

    // new Parser1 syntax:
    var gefunden = tabs.length > 0;
    if( !gefunden ) this.onNoKnowletOpen();
    return tabs[ tabs.length-1 ];
    },

    onNoKnowletOpen: function() {
    displayMessage(”ACHTUNG: Kein Knowlet geöffnet”);
    },

    objectToString:function( o ) {
    var str = “”;
    for (var prop in o) {
    str += prop; //Property-Name anzeigen
    str += ” = ” + o[prop]; //Property-Inhalt anzeigen
    str += ” [" + typeof( o[prop] ) + “]”; // Datentyp anzeigen
    str += “
    “; // Zeilenumbruch hinzufügen (Listenansicht)
    }
    return str;
    },

    scrollEditorToBottom:function() {
    var ta = this.getKnowletEditor();
    if(ta && ta.createTextRange){
    rng=ta.createTextRange();
    rng.collapse(false);
    rng.select();
    }
    },

    createString: function( konsole ) {
    var doc = this.getDocument();
    var sel = this.getSelection();
    var title = doc.title;
    var url = doc.location.href;
    var string = “”;

    var eintrag = konsole.text; // konsole.text oder konsole.html verwenden?
    if ( eintrag == sel ) eintrag = “”; // wenn identisch mit Selektion, dann weglassen
    // Wenn nicht leer (”") 2 Returns einfügen (bei “” kommen danach ohnehin 2 Zeilenumbüche)
    // alle Backslash-n \n durch echte Linefeeds ersetzen
    if ( eintrag != “” && eintrag != undefined ) { //wenn Eintrag Konsole, dann Eintrag fett…
    var semikolon = ( eintrag.charAt(0) != “=” ) ? “;” : “”; // Semikolon wird nur gesetzt, wenn keine Überschrift
    string = “\n\n” + semikolon + eintrag.replace(/\\n/g, “\u000a”) + “\n\n” + title + “\n\n” + “:” + url;
    // bereits im String enthaltene Linefeeds müssen ersetzt werden sonst werden sie “woertlich” ausgegeben
    } else { // sonst Seitentitel fett drucken (;)
    string = “\n\n;” + title + “\n\n” + “:” + url;
    }
    if ( sel != “” ) string += “\n\n

    " + sel + "

    “; //\ = Ansi-Escapesequenz für Backslash
    return string;
    },

    execute: function( konsole, test2 )
    {
    //this.pasteKnowlet( konsole.text );
    this.pasteKnowlet( this.createString( konsole ) );
    //displayMessage( “execute: ” + this.createString( konsole.text ) );
    },

    getDocument:function()
    {
    return CmdUtils.getDocumentInsecure();
    },

    getSelection:function()
    {
    var ta = this.getTextAreaWithSelection();
    if( ta != null ) {
    return this.getSelectedTextFromTextArea( ta );
    } else {
    return context.focusedWindow.getSelection();
    }
    //return context.focusedWindow.getSelection();
    },
    })

    /*
    Permission is hereby granted, free of charge, to any person obtaining a copy
    of this software and associated documentation files (the “Software”), to deal
    in the Software without restriction, including without limitation the rights
    to use, copy, modify, merge, publish, distribute, sublicense, and/or sell
    copies of the Software, and to permit persons to whom the Software is
    furnished to do so, subject to the following conditions:
    The above copyright notice and this permission notice shall be included in
    all copies or substantial portions of the Software.
    THE SOFTWARE IS PROVIDED “AS IS”, WITHOUT WARRANTY OF ANY KIND, EXPRESS OR
    IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO THE WARRANTIES OF MERCHANTABILITY,
    FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE AND NONINFRINGEMENT. IN NO EVENT SHALL THE
    AUTHORS OR COPYRIGHT HOLDERS BE LIABLE FOR ANY CLAIM, DAMAGES OR OTHER
    LIABILITY, WHETHER IN AN ACTION OF CONTRACT, TORT OR OTHERWISE, ARISING FROM,
    OUT OF OR IN CONNECTION WITH THE SOFTWARE OR THE USE OR OTHER DEALINGS IN
    THE SOFTWARE.
    */

    Willms Buhse, Achim Bode und Maxi Kirchner live auf der CeBIT

    Wednesday, March 4th, 2009

    Als erstes “Autoren-Team” hatten Maxi Kirchner und Achim Bode gestern die Ehre, ihr Kapitel

      Ich habe heute Dienst … Du findest mich auf dem Sofa

    aus dem DNA-Buch

      DNADIGITAL –
      WENN ANZUGTRÄGER AUF KAPUZENPULLIS TREFFEN

    von Willms Buhse und Ulrike Reinhard (Hrsg.) vorzustellen:

    Vielen Dank nochmal an Willms und viel Erfolg mit den weiteren Vorstellungen!

    https://www.zaplive.tv/web/webciety?streamId=webciety%2Fdac8de98-1061-4243-bbe7-863bf2f42c44&start=2817

    Literatur

    DNADIGITAL – WENN ANZUGTRÄGER AUF KAPUZENPULLIS TREFFEN
    Willms Buhse, Ulrike Reinhard (Hrsg.)
    ISBN: 978-934013-98-8
    1. Auflage
    Preis 29,80 EURO

    Der Erlös wird verwendet, um Digital Natives bei ihrer weiteren Arbeit zu unterstützen.

    Das Buch steht unter der Creative-Commons-Lizenz und kann unter folgender URL heruntergeladen werden:

    http://www.scribd.com/doc/12544534/DNAdigital-Wenn-Kapuzenpullis-auf-Anzugtraeger-treffen

    Klappentext:

    Wie aus Kopfschütteln positive Energie wurde. Oder Kapuzenpulli trifft Anzugträger – wie das CIO-Magazin über unsere Initiative DNAdigital titelte.Das Ziel ist anspruchsvoll. Wie schafft man einen konstruktiven Dialog zwischen der Generation Internet und Top-Managern der deutschen Wirtschaft?Und was kommt dabei heraus?In diesem Buch wurden die meisten Artikel im Dialog zwischen diesen beiden Gruppen geschrieben. Beteiligt sind die Avantgarde der Internetgeneration sowie Vorstände und Top-Manager von Unternehmen wie Alcatel-Lucent, Best Buy, Cisco, Deutsche Telekom, IDS Scheer und Vordenker wieJohn Seely Brown, John Hagel III, Dirigent Itay Talgam, die Harvardprofessoren Urs Gasser und David Weinberger, Don Tapscott, Gartner-Analystenchef Peter Sondergaard und Netzwerk-Guru Peter Kruse.Dabei trifft inhaltliche Erfahrung auf das technisches Know-how der ver-netzten Generation und beschäftigt sich mit Themen des Enterprise 2.0: der Arbeitswelt der Zukunft, kundengetriebene Produktentwicklung, Führung basierend auf Kompetenzen sowie Fragen der Unternehmenskultur.Eines verbindet alle Beiträge: Es geht um unsere Zukunft!

    Inhalt

    EDITORIAL > 10

    DNAdigital_01 – Anstoß

    Manifest der Digital Natives > 12
    Robert Dürhager, Timo Heuer
    The Difference It Makes – Vorwort_01 > 18
    Anne Grabs
    Dem Enterprise 2.0 gehört die Zukunft – Vorwort_02 > 22
    August-Wilhelm Scheer
    DNAdigital – Der Weg zum Buch > 26
    Willms Buhse, Ulrike Reinhard

    DNAdigital_02 – Die Digital Natives

    Die Digital Natives > 32
    Urs Gasser
    The Net Generation Takes The Lead > 44
    Don Tapscott
    Crowds In The Cloud – Digital Natives Create Generation V > 48
    Monica Basso, Steve Prentice, Peter Sondergaard, Ray Valdez
    20h Begegnung – Aus dem Tagebuch eines Digital Natives > 54
    Jana Hochberg

    DNAdigital_03 – DNAdigital Live

    #microblogging #interview #dnabuch – Alles in 140 Zeichen > 60
    Hendrik Heuermann, Sören Stamer
    Mit einer Twitter-Einführung von Nicole Simon
    Livestream DNAdigital – Ein Gespräch mit Peter Kruse > 80
    Peter Kruse, Ulrike Reinhard

    DNAdigital_04 – Der Weg zum Enterprise 2.0

    Der Standort Deutschland > 100
    Achim Bode, Michael Domsalla, Rainer Fechner, Thomas Mosch, Thomas Renger
    Building Bridges Between Business, Politics And People > 114
    Nadia Zaboura
    Ich habe heute Dienst … Du findest mich auf dem Sofa > 128
    Achim Bode, Maxi Kirchner
    Auf dem Weg in die Projektwirtschaft?! > 144
    Frank Schabel
    3 Kulturen im Umgang mit Social Tools > 156
    Bettina Fackelmann, Willi Kaczorowski, Jens Otto Lange
    CEO 2.0 – eine Konversation > 174
    Martin Koser, Joachim Niemeier, Frank Roebers
    Free Our Leaders From Isolation And Embrace Abundance > 184
    Itay Talgam, David Weinberger
    Open Innovation – Wie das Web 2.0 Produktfindung und Innovation verändert > 196
    Willms Buhse, Rainer Fechner, Cedric May
    How World Of Warcraft Promotes Innovation > 212
    John Hagel III, John Seely Brown
    “A Company Is A Dream Factory …” > 218
    Brad Anderson, Ulrike Reinhard, Sören Stamer
    Digitale Insulaner schlagen Brücken > 228
    Michael Heuser, Matthias Schuster