Archive for the ‘2.0’ Category

Zeitmanagement

Thursday, January 29th, 2009

Das hier ist speziell für Rüdi (und Wasser auf seinen Mühlen…!):
Präsentation von Merlin Mann zu Meetings, Opportunitätskosten, Zeitraub, und wie man ihm begegnet.

Die Thesen:

  • Identify Leaks
  • Govern Access
  • Minimize Notifications
  • Work in Dashes
  • Renegotiate

Danke an David Störmer für den Tipp auf delicious!

Firefox: RSS-Feed wieder selbst angucken

Monday, January 12th, 2009

Problem:

wie kann ich den RSS-Feed wieder selbst angucken, wenn ich ihn manuell weiter verarbeiten will? Im Moment wird das von Firefox automatisch an RSS-Reader-AddOn Brief weitergeleitet… (dynamisches Lesezeichen hinzufügen)

Suche: dynamisches Lesezeichen hinzufügen rss anzeigen

http://www.firefox-browser.de/forum/viewtopic.php?t=35711&highlight=rss

about:config

Filter: bookmarks

about:config
browser.feeds.handler Wert: bookmarks

Was gibt es für andere Werte (values)?
Suche: List Werte Liste dynami “browser.feeds.handler” (value OR Wert)

http://sisyphus.ru/srpm/Sisyphus/firefox-settings-desktop/sources/0

Lösung:

about:config
browser.feeds.handler Wert: bookmarks
Wert auf “ask” setzen

funktioniert!

Damit bekommt man wieder die vertraute, von Firefox gerenderte Version.
Wer sich dann den (RSS-) XML-Code anzeigen lassen möchte, wählt im Menü Anzeige > Quellcode (bzw. View > source code)

Thanks to: firefox-browser.de/forum und sisyphus.ru!

Telearbeitsplatz

Tuesday, January 6th, 2009

Mein Telearbeitsplatz

Mein Telearbeitsplatz

Kommunikation und Anwendung trennen

Telearbeit mit 2 Monitoren: auf einem Bildschirm liegt die Anwendung, an der ich und meine Gesprächspartner (über Application Sharing) zusammen arbeiten, auf dem anderen Screen die Kollaborationsoberfläche (Collaboration Platform).

Telearbeitsplatz von vorne

Telearbeitsplatz von vorne - hier mit Skype

Augenkontakt durch richtige Anordnung

Tipp: mit dieser Konstellation kann man die Kamera leicht so positionieren, dass sie nahe am Bild des Gesprächspartners angeordnet ist. So hat mein virtuelles Gegenüber das Gefühl, ich würde ihn beim Sprechen ansehen. Bei Laptops ohne integrierte Kamera stellt sich der Effekt am besten ein, wenn man wie hier gezeigt eine verwendet (hier: Logitech Quickcam for Notebooks Pro), deren Optik so weit unten liegt, dass sie fast in den Bildschirm hereinragt. Anders als oben abgebildet kann man bei Skype dann das Video in einem eigenen Fenster anzeigen und direkt unter die Kamera schieben, wenn man den großen Screen für die Anwendung braucht.

Connect vom LOL

Wir nutzen im Forschungsprojekt 4CforMedia an der TFH Berlin Adobe Connect zur virtuellen Zusammenarbeit, da die virtuelle Fachhochschule (VFH) ebenfalls damit arbeitet und uns das Labor Online Learning (LOL) den Service dankenswerterweise bequem zur Verfügung stellt.

English summary

Teleworking with two screens facilitates work as you can use one monitor for sharing the application you work on, while the other is reserved for the collaboration environment. Positioning the image window of your counterpart right next to the webcam gives him the impression of you looking him into the eyes when talking to him.

Berliner Kunst- und Nachtlebenszene ist kostenloses Viral Marketing vom Feinsten

Tuesday, January 6th, 2009

Offener Brief an den Regierenden Bürgermeister.

Berlin Friedrichshain: Berlin, Friedrichshain, Pflanzen, Hund, Idylle, Revaler Straße, StraßenmöblierungBerlin Freidrichshain - Mann mit SohnKonzert, Postbahnhof am Ostbahnhof, Polarkreis 18, Berlin FriedrichshainBerlin Friedrichshain, Geburtstag, Lars, Berlin: Frau mit Leo-Mantel; Dame auf der Warschauer Brücke in Berlin (Friedrichshain). Der Leo-Look ist wieder voll im Kommen

Sehr geehrter Herr Wowereit,

Berlin und insbesondere seine Ostbezirke sind in der ganzen Welt bekannt. Nicht für seine Wirtschaft, nicht nur für die großen Projekte, sondern insbesondere für die kleinteilige, zusammengewürfelte und in seiner Form einmalige Kunst- und Nachtlebenszene. Ein besseres Viral Marketing als es Blogs wie de-bug.de, ungarische Exberliner, in Berlin lebende australische Freelancer, die die Londoner Preise hierher getrieben haben oder www.iheartberlin.de bieten können, hätten wir auch mit gigantisch teuren Kampagnen nicht bekommen können. Das hat damit zu tun, dass glücklicherweise Authentizität wieder eine Rolle spielt – auch in PR und Werbung. Und diese Leute sind eben Überzeugungstäter. Jedenfalls, wenn sie nicht gerade über die sterbende Clubszene berichten (müssen).

PR-Kosten senken!

Hiermit möchte ich, Joachim Bode, daher an Sie appellieren, dass Projekte wie die Bar25 und andere vor dem “Aus” stehenden Projekte wie das Yaam, der RAW Tempel, das Cassiopeia oder der Mellowpark nicht aus unersichtlichen und sinnlosen Gründen vorschnell geräumt werden, um dadurch Platz für eine Entwicklung in Berlin zu schaffen, welche das besondere Image der Stadt Berlin - das weltweit zu etwas besonderem geworden ist - vernichtet.

DJ in Berlin: everyday life, everynight lifeSchöne Jugend in der Berliner U-Bahn Berlin, S-Bahn/U-Bahn, people, Menschen, youth, kids, black&whiteClubszene BerlinParty on, John!Bar Möbel Olfe in BerlinNachtleben: Leute draußen auf der Straße

Kulturauftrag

Ich erinnere mich an ein Interview in der Zitty oder im Tip vor einigen Jahren, in dem der damalige Kulturbeauftragte von Berlin-Friedrichshain (!) sinngemäß geäußert hat, wir hätten hier ja eine lebendige Clubszene - auch wenn er die Clubs jetzt nicht beim Namen nennen könnte…
Wie bitte??? Was hat Friedrichshain denn an Kultur von internationalem Rang so zu bieten - wenn nicht diese Clubs???
Das war etwa zu der Zeit, als der Abriss von Ostgut, Panoramabar und der Alten Maria anstanden, um mal die Namen von drei weiteren zu nennen.

Typen mit Pflanze, Berlin Friedrichshain, people, Menschen, Pflanzen, Umzug, MobiliarKonzert am Ostbahnhofneue Farbe: Berlinbuntinternationale GästeChina-Frau

Vergesellschaftung der Kosten und pseudo-elitäre Coolness-Kreise

Allerdings muss man fairerweise dazu sagen, dass auch angesagte Clubs nicht die Gewinne einstreichen und die Kosten vergesellschaften dürfen - sie sollten sich schon mit etwas höheren Mieten anfreunden. Und wenn sie sich als öffentliches Kulturgut präsentieren, sollten sie vielleicht die Türpolitik mal wieder überdenken. Auch das Heranzüchten pseudo-elitärer Coolness-Kreise ist etwas, das Berlin früher nicht nötig hatte und anderen Städten überlassen hat. Besinnen wir uns also auch hier wieder auf das Wesentliche. Aber die Chance dazu - der politische Wille - muss gegeben sein.

kulturelle Wiederkäuer

Denn was haben wir jetzt statt Ostgut und Maria? Sie sind einer O2-Arena gewichen, die alles wieder aufwärmt, was vor 20 Jahren populär war. Willkommen in der Welt der neuen Berliner Kultur, die von höchster Ebene gefördert wird!

Wenn man das unbezahlbare Image von Berlin mit Gewalt von junger, lebendiger Kultur auf satte, phantasielose kulturelle Wiederkäuer ändern will, ist man damit genau auf der richtigen Spur.

Hopfen, Malz und Konsequenzen

Ich würde das hier nicht schreiben, wenn bei Ihnen Hopfen und Malz bereits verloren wären. Aber wo wir gerade vom Image sprechen: kulturelle Wiederkäuer passen nicht zu Ihrem Ruf. Ich bin zuversichtlich, dass sich das auch in politischen Konsequenzen äußern wird, hier und an vielen anderen Stellen.

Bleiben Sie sich treu - be BERLIN!

Joachim Bode

description

Berlin am S-Bahnhof Warschauer Straße im Friedrichshain. Das Plakat zeigt die Nummer des ‘Kältebusses’ für Obdachlose. Auf der Rückseite der Plakatwand stand lange Zeit “Willkommen in der H4-Arena” - die Antwort aus der Hartz-4-Ecke auf die schräg gegenüber neu errichtete O2-Arena, mit der O2 mit Millionen-Glamour endlich den Massengeschmack in den F’Hain gebracht hat.

Google Gadgets Gantt-Chart

Wednesday, October 29th, 2008

Mit Google Spreadsheets, dem Excel für Onliner und Collaboration-Junkies, kann man jetzt auch Projektmanagement machen. Unter den Google Gadgets gibt es jetzt auch ein Gantt-Diagramm!!!

Problem:
wie baue ich das Gadget in mein eigenes Google Spreadsheet ein?

Lösung:
auf der Übersichtsseite/Gadgetgallery die Source-URL kopieren und dann im eigenen Spreadsheet Insert > Custom > URL reinpasten.

Offenbar ganz frisch rausgekommen - es gibt noch ein paar Bugs, siehe Diskussion.

Mozilla Ubiquity

Thursday, September 4th, 2008

Mozilla-Plugin zum Erstellen von Mashups!

http://labs.mozilla.com/projects/ubiquity/

Ubiqity soll es Firefox-Nutzern ermöglichen, komplexe Web-Aufgaben durch Eingabe simpler Textbefehle zu erledigen. — (Computerwoche)

Alternativen zur Suche in MediaWiki

Wednesday, September 3rd, 2008

Der Vorteil an Social Software ist in den meisten Fällen, dass man nicht alle gewünschten Erweiterungen selbst schreiben muss. Eine Architektur mit Plugins (die wahlweise auch auf den Namen Extensions oder Module hören) ermöglicht es, Erweiterungen von anderen Nutzern einzubauen und dadurch die Software wie einen Baukasten zu benutzen. Hier einige Beispiele zur Suche - die Liste kam gerade von meinem Admin David Störmer Thomas Klein rein, der sich mit dem Problem beschäftigt:

http://www.mediawiki.org/wiki/Extension:Lucene-search
Aktuelles Suchengin von wikipedia mit Ähnlichkeits-/Synonymsuche

http://www.mediawiki.org/wiki/Extension:Multi-Category_Search
Erinnert an eine Googlesuche: mit jedem weiteren Suchbegriff schränkt man die Suche weiter ein

http://www.mediawiki.org/wiki/Extension:RigorousSearch
die laut Entwickler sehr langsam ist und viele Ressourcen frisst, allerdings wirklich eine “Volltext”-suche ist, mit der man auch nach Wikisyntax (Bearbeiten-Ansicht) suchen kann, die auf der Seite gar nicht sichtbar ist.

http://www.mediawiki.org/wiki/Extension:SphinxSearch
Behauptet von sich besser zu sein als eingebaute Suche. Soll ähnlich Lucene-search sein und des weiteren eine Did-you-mean Funktion haben (alternative, ähnliche Ausdrücke/Worte/Begriffe)

http://www.mediawiki.org/wiki/Extension:Wildcard_search
Erlaubt das Nutzen von Wildcarts in der Suche Pro* findet Problem und Probe

Wie den Kommentaren zu entnehmen ist, bieten einige der Extensions nur marginale Vorteile oder befinden sich noch in der Beta-Phase. Die meisten werden sich jedoch weiter entwickeln.

Nachtrag 5.9.08:

  • Berichtigung: die erste Version dieses Postings behauptete, dass die Liste von Thomas Klein zusammen gestellt wurde - sie stammt aber von unserem anderen Admin David Störmer - bitte vielmals um Entschuldigung.
  • Ich wusste noch, dass ich einmal eine Semantic-Web-Erweiterung für MediaWiki gefunden hatte - dank delicious war der Link noch da: http://semantic-mediawiki.org/wiki/Main_Page

http://semantic-mediawiki.org/wiki/Main_Page
Eine “Factbox” gibt einen Kurzüberblick über die semantische Beschreibung des Inhalts der Seite. Dieser besteht aus Eigenschaft-Wert-Paaren wie Bevölkerung:3,410,000.

Tagclouds zur Navigation nutzen

Tuesday, September 2nd, 2008

Tags sind eine geniale Erfindung und ein nicht weg zu denkender Baustein des Web 2.0. Lange Zeit wurde ihr Potenzial aber gar nicht ausgeschöpft. Sowohl freie Webdienste wie delicious (del.icio.us) als auch kommerziell-geschlossene wie iBusiness sammelten zwar Tags. Artikel und Links konnten jedoch nur per Klick auf ein einziges Stichwort erreicht werden. Seine volle Wirkung entfaltet das Tagging jedoch nur, wenn die Tags in Kombination genutzt werden können: Ein Tag ist Silber - viele Tags kombiniert sind Platin, ganz klar!

Mittlerweile ist das glücklicherweise der Fall. Als das Update auf den neuen Firefox 3.0.1 mich neulich zwang, von meiner alten Button-Leiste auf die Firefox-Extension Delicious Bookmarks 2.0.95 umzusteigen, machte ich die erstaunliche Entdeckung, dass mein Traum längst in Erfüllung gegangen war. Nur eben in einer anderen Extension - delicious bietet mehrere an! In einer Sidebar kann man hier ein Stichwort anklicken und bekommt eine Reihe von verwandten Begriffen angezeigt. Bei Klick auf einen dieser Wörter erhält man die Seiten, die diese Kombination enthalten.

Diese “Erfindung” erinnert ein wenig an die “Abteilung Informations-Wiederbeschaffung” in dem genailen Retro-Thriller Brasil, denn eigentlich gab es diesen Service bereits auf einer der ersten Suchmaschinen, zu Zeiten von Lycos, HotBot und Altavista - ich habe leider vergessen, welche es war.

Damit wären wir schon bei zwei Tags. Meiner Ansicht nach könnte man das noch toppen - möglicherweise (wer hätte das gedacht) mit drei und mehr…
Ähnliche Fuktionen bietet iBusiness seit einiger Zeit. Hier gibt es neben der Tag-Suche einen Button “Verknüpfen”, über den man sich eine Tag-Cloud anzeigen lassen und die Auswahl durch weitere Tags eingrenzen kann. Seitdem nutze ich den Webdienst so, wie man einen Webdienst nutzen sollte: ich lese ihn nicht wie eine Zeitung, sondern suche - oder besser: finde - gezielt Meldungen zu dem Thema, mit dem ich mich gerade beschäftige.

Zum Thema Zeitung versus Web 2.0 habe ich übrigens gerade eine schöne Stelle in Clay Shirkys Buch Here comes everybody wiedergefunden:

“The Web didn’t itroduce a new competitor into the old ecosystem [...]. The Web created a new ecosystem [...]. We’ve long regarded the newspaper as a sensible object because it has been such a stable one, but there isn’t any logical connection among its many elements: stories from Iraq, box scores from the baseball game, and ads for everything from shoes to real estate all exist side by side in an idiosyncratic bundle. What holds a newspaper together is primarily the cost of paper, ink, and distribution. A newspaper is whatever group of printed items a publisher can bundle together and deliver profitably.” (S.60)

Schöner kann man es kaum zusammenfassen, wenn man den Unterschied zum Web herausarbeiten will, daher versuche ich es gar nicht erst.

Aber zurück zu den Tag-Kombinationen: der nächste logische Schritt wären eine Art Pakete aus Stichworten, die bestimmte Themenkreise beschreiben, für die ich noch keinen eigenen Begriff gebildet habe (”The difference that makes a difference”, um es mit einem von Luhmanns Systemtheoretikern zu sagen). Dieses “semantische Bündel” vermisse ich bisher noch.

Literatur:

  • Shirky, Clay (2008): Here comes everybody. How digital networks transform our ability to gather and cooperate. New York: Penguin Press.

ActiveCollab 1.0 mit MVC-Modulen

Monday, August 18th, 2008

ActiveCollab ist ein OpenSource-Nachbau der SaaS-Kollaborationsplattform BaseCamp, die von den Machern von Ruby-on-Rails ursprünglich zur Koordination ihrer eigenen Zusammenarbeit erstellt wurde.

ActiveCollab 1.0 kann durch Module erweitert werden, die dem MVC-Pattern folgen. Jedes Modul hat eine kleine Business-Logic, eine Oberflächendefinition, die das Template/Presentation Framework Smarty benutzt und einen Controller, der sich um die Ablaufsystematik kümmert.

Für Details siehe Active Collab Website.

Langsam kommen wir unserem OpenSource-Arbeitsoberflächen-Baukasten näher. Schritt für Schritt. Leider wird ActiveCollab vorgeworfen, “nicht mehr ganz so OpenSource” zu sein, wie es das mal war. Verfechter der reinen Lehre haben daher den frei verfügbaren Code in einem neuen Projekt - ProjectPier - weitergeführt. Man darf gespannt sein, ob ProjectPier nachlegt…

Aurora User Interface

Monday, August 18th, 2008

Ein Haufen interessanter Ideen:


Aurora (Part 1) from Adaptive Path on Vimeo.

Das Interface ist eine Antwort von adaptivepath auf eine Initiative der Mozilla Foundation, in der sie die Netzgemeinde dazu aufruft, Ideen und Konzepte für die Weiterentwicklung des Firefox-Browsers einzureichen.

Für nähere Informationen siehe Heise Newsticker.