Archive for the ‘Collaboration’ Category

WissensWert-Wettbewerb: Vote for TWX-Editor

Thursday, November 25th, 2010

Wikimedias WissensWert-Wettbewerb

Wikimedia Deutschland, der Betreiber der deutschen Wikipedia, hat einen WissensWert-Wettbewerb ausgeschrieben. Mit diesem Wettbewerb sollen förderungswürdige Projekte ausgewählt, prämiert und unterstützt werden.

Der TWX-Editor

Screenshot TWX-EditorWährend andere Rich Text-WYSIWYG-Editoren den kompletten Text “zurückparsen”, zerstört der TWX-Editor (Blog-Posting, Beschreibung im WikiMedia Meta-Wiki) bestehende Seiten mit komplexem Wikisyntax-Code nicht.

Wir kandidieren: TWX-Editor for (P)Resident

Die Wikipedia ist in Deutschland und vielen anderen Ländern zur Wissensquelle Nummer eins geworden. Das hat sie einer einzigartigen Kollaboration ihrer Autoren und einer begeisterten Leserschaft zu verdanken. Bisher ist die Zielgruppe allerdings auf technisch versierte Menschen beschränkt. Damit die Wikipedia endlich von allen geschrieben werden kann, rufen wir dazu auf, für den TWX-Editor zu stimmen, der das möglich macht:

Hier könnt ihr abstimmen
WYSIWYG-Editor (Startnummer 75)

Der TWX-Editor wurde als eines von vielen Projekten unter der Startnummer 75 zur Abstimmung auserkoren. Macht mit!

Die Abstimmung läuft bis zum 30.11.2010 !!!

Enterprise 2.0 setzt sich durch - WISYWYG-Editor für Wikipedia

Thursday, October 28th, 2010

Nach anfänglichem Zögern haben deutsche Unternehmen das Potential von Social Software im Unternehmen erkannt. Ein Manko gängiger Open Source-Wikis ist bisher die komplizierte Wikisyntax. Wir erstellen derzeit bei Twoonix einen neuartigen MediaWiki-Editor (TWX-Editor), der die Bedienung kinderleicht macht.

Screenshot TWX-Editor

Historie

Als ich 2006 für das BMBF-Forschungsprojekt 4CforMedia engagiert wurde, das sich der Untersuchung von Einsatzmöglichkeiten von Social Software im Projektmanagement widmete, hat man mich noch für verrückt erklärt. Der Fokus des Projekts auf der Branche Internetagenturen, da man sich hier am ehesten vorstellen konnte, dass die Mitarbeiter bereit und in der Lage sein würden, die Tools zu verstehen und zu bedienen. Unsere ersten Interviews mit Technik-Chefs, Geschäfsführern und Projektmanagern großer Internetagenturen ergaben, dass dort gelegentlich Wikis zum Wissensmanagement im Technik-Bereich eingesetzt wurden - sonst arbeitete man mit klassischer Projektmanagement-Software, die bei den PMs wegen ihrer Sperrigkeit weitgehend verhasst waren.

Situation heute

Mittlerweile scheint sich das Thema durchgesetzt zu haben. Firmen haben das Potential erkannt und festgestellt, dass der Mehraufwand minimal ist und sich schnell armortisiert, wenn man die Vorteile der Kollaboration, Übersichtlichkeit und Dokumentation aufsummiert. Habe dazu gerade einige Interviews in der Nachlese der DMEXCO 2010 von Melanie Unbekannt gefunden, die das dokumentieren (Sie heißt wirklich so ;). Ekaabo-Gründer Marco Ripanti beschreibt im Interview, dass auch Mitarbeiter, die nur ein paar Meter auseinander sitzen, sich gerne über Skype austauschen.

Diese Variante scheint für den Moment effektiv zu sein (sonst würden die Mitarbeiter sie nicht nutzen) - effizient ist sie nicht, da der Vorteil der Dokumentation nicht genutzt wird. Die Informationen werden zwar lokal gespeichert, können aber nicht von anderen Mitarbeitern gefunden, angereichert, weiterentwickelt und zu einer Wissensbasis ausgebaut werden.

Wikis in Unternehmen

Insbesondere Wikis halten einen rasanten Einzug, da sie diese Komponenten ideal verbinden. Christian Boris Schmidt, Gründer von Ecato bemängelt im Interview allerdings, dass Mitarbeiter dafür die “Wiki-Syntax” erlernen müssen.

Auch Oliver Berger nimmt in einem anderen Interview zu diesem Punkt Stellung. Seiner Ansicht nach hat dieser Mangel dazu geführt, dass bisher in großen Unternehmen häufig proprietäre Software eingesetzt wurde.

Gedanken von Oliver Berger zu Enterprise 2.0 from Melanie Unbekannt on Vimeo.

Solche Systeme können aber schnell zum Datengrab werden, wenn der Hersteller etwa beschließt, die Kosten der Wartungsverträge drastisch zu erhöhen oder “strategische Kooperationen” einzugehen - etwa mit einem ERP-Anbieter.

Wikimedia, Wikipedia und Unternehmen

Open Source Wikis eignen sich besser für diese Aufgabe. Damit die oben genannten Mankos mittelfristig ausgeglichen werden können, engagieren wir uns seit langem für Kooperationen zwischen Open Source Wikis und Vertretern aus der Wirtschaft.

Pavel Richter, GF Wikimedia Deutschland

Pavel Richter, GF Wikimedia Deutschland

So hat die Twoonix Software GmbH (Twitter, Blog) Pavel Richter, Geschäftsführer der Wikimedia Deutschland e.V. und seinenen Chefentwickler Daniel Kinzler bereits vor einiger Zeit mit großen Unternehmen zusammen gebracht, die Mediawiki (die Software der Wikipedia) intern für Wissensmanagement, Projektmanagement und andere Aufgaben nutzen. Vor kurzem haben wir beide zudem mit VOLKSWAGEN zusammen gebracht, unserem Hauptkunden im Wissensmanagement-Bereich. Auch hier ging es um mögliche Kooperationen beim Ausbau der MediaWiki-Software im Zusammenspiel mit Unternehmen.

WYSYWikis jetzt Open Source - der TWX-Editor

Daniel Kinzler, Chefentwickler Wikimedia Deutschland

Daniel Kinzler, Chefentwickler Wikimedia Deutschland

Ich bin bei Twoonix derzeit für die Erstellung eines neuen WYSYWIG-Editors für MediaWiki verantwortlich - eine Beta-Version wird derzeit getestet. Der TWX-Editor geht in seinen Fähigkeiten weit über das hinaus, was alle bisher bestehenden Editoren können. Insbesondere lässt er nicht geänderten Wiki-Sourcecode unangetastet. Dies ist der Hauptkritikpunkt und laut Chefentwickler Daniel Kinzler der Grund, warum die Wikipedia bisher keinen RichtText-Editor einsetzt. Während andere Rich Text-WYSIWYG-Editoren den kompletten Text “zurückparsen”, zerstört der TWX-Editor bestehende Seiten mit komplexem Wikisyntax-Code nicht.

Auch für Unternehmen ist dieser Punkt ein wichtiger Faktor, wenn nicht die Conditio sine qua non für den Einsatz eines solchen Editors. Vor allem natürlich, wenn sie MediaWiki bereits seit längerem einsetzen. Das ist jedoch in den meisten Unternehmen der Fall (siehe Joachim Bode: Pragmatisches Wissensmanagement im Intranet im Annual Multimedia 2010). Der Editor wird es weiterhin ermöglichen, semantische Informationen bequem und ohne Syntax-Kenntnisse im Wiki zu hinterlegen, was das Wiki zu einem weit präziseren Knowledge-Management-Tool macht als eine gewöhnliche Wiki-Website. Damit wird es auch Nutzern, die lediglich den Umgang mit den gewohnten Office-Tools kennen möglich, ihr Wissen der Community in ihrer Firma schnell und leicht verständlich zur Verfügung zu stellen.

Piratenpartei Berlin: Liquid Democracy Squad löst sich auf - und gründet sich neu

Friday, March 26th, 2010

Der Squad Liquid Democracy in der Piratenpartei war im September 2009 mit dem Ziel gegründet worden, um die “Einführung und einen Pilotbetrieb des Liquid Democracy Systems vorzubereiten und die für einen verbindlichen Einsatz notwendigen Satzungsänderungen auszuarbeiten.” Dieser Auftrag wurde erfüllt: Seit Januar läuft die im Rahmen des Squads erstellte Software “Liquid Feedback” im Testbetrieb.

Liquid Feedback

Liquid Feedback soll es ermöglichen, die kollaborative Erstellung von Gesetzesvorlagen zu ermöglichen. Das kann zu einem sehr komplexen Unterfangen werden - insbesondere, wenn mehrere sehr ähnliche Vorschläge miteinander konkurrieren. LiquidFeedback nutzt daher die Schulze-Methode zur Bewertung der Vorschläge. Mit LiquidFeedback ist es z.B. möglich, bestimmte Aspekte einer Vorlage abzulehnen - und die Vorlage gerade dadurch zu befürworten, weil man gleichzeitig angibt, dass in der Vorlage diese Aspekte nicht zum Ausdruck kommen bzw. nicht umgesetzt sind: Wenn ich beispielsweise nicht will, dass die Einkommenssteuererhöhung Teil des Gesetzes wird, stimme ich also einer Variante der Vorlage zu, in der der Aspekt Einkommenssteuererhöhung nicht vorkommt, eine untergeordnete Rolle spielt oder explizit abgelehnt wird. (”Neggadiv und neggadiv gibt bossidiv” hat meine frängische Maddelehrerin das genannt.) Der mündige Bürger tritt also für bestimmte Prinzipien und Aussagen ein und bewertet, wie stark er diese Aussagen in einem Antrag vertreten sieht.

Der Kern der Software besteht aus SQL-Datenbankprozeduren (Stored Procedures), die Oberfläche wurde nach alter Hacker-Manier in der Programmiersprache LUA implementiert, mit der in dem Computerspiel World of Warcraft die Oberflächen angepasst werden können.

Auch wenn die Initiative zu diesem Projekt von der Piratenpartei ausging, haben sich die eigentlichen Programmierer rechtlich in der Public Software Group zusammen geschlossen und Liquid Feedback als Open Source unter der MIT/X11-Lizenz veröffentlicht. Sie kann also prinzipiell auch von anderen Parteien und Organisationen genutzt und weiterentwickelt werden. Sollten sich Leser dafür interessieren, dann sei ihnen noch ein Hinweis der Autoren der Software mit auf den Weg gegeben: die Nutzungsbedingungen der Software sind nicht gleich zu setzen mit den (demokratischen) Prinzipien ihres Einsatzes. Also bitte im Zweifelsfall nochmal nachfragen, da es in diesem Punkt offenbar schon Verwirrung gegeben hat.

Mission erfüllt

Die Software wurde mittlerweile ausgerollt, es wurden erste Schulungen gegeben und verschiedene Landesverbände haben angefragt. Die Ziele des Squads sind also erreicht.

Die satzungsgemäße Selbstauflösung einer Arbeitsgruppe wird immer den Geruch von Fundis, APO und endlosen Debatten über die Tagesordnung haben. Trotzdem sprechen einige triftige Gründe dafür, dass die Auflösung sinnvoll ist:

  1. Squads, die sich nicht auflösen, werden schnell zu Institutionen, die irgendwann einmal eine Berechtigung hatten und daraus weiter eine Legitimation schöpfen, die ihnen eigentlich nicht mehr zusteht.
  2. Die Bezeichnung Liquid-Democracy-Squad ist irreführend. Erstens versteht darunter jeder etwas anderes und zweitens ist der eigentliche Zweck des Squads mittlerweile so klar umrissen, dass man diese Bezeichnung ablegen kann. Die Bezeichnung Liquid-Democracy kann leicht dazu führen, dass man in end- und ziellose Diskussionen über das Wesen von LD verstrickt wird. Hier ging es jedoch um die Erstellung einer ganz bestimmten Plattform, die jetzt den Namen Liquid Feedback trägt.
  3. Es gibt andere in der Partei, die tatsächlich das weit gefasste Thema LD bearbeiten (und hoffentlich konkretisieren) wollen. Für diese soll der Name des Squads wieder “frei gemacht” werden.

Neue Mission

Anstelle des bestehenden Squads soll ein neuer entstehen, der die jetzt anstehenden Ziele verfolgt: Öffentlichkeitsarbeit, Kontrolle des Liquid-Feedback-Betriebs und die Auswertung von Ergebnissen. Der Squad soll nächsten Mittwoch gegründet werden. Näheres dazu findet sich im Wiki der Piratenpartei unter
http://wiki.piratenpartei.de/BE:Liquid_Democracy_in_der_Piratenpartei

Woogle-Suche in Mediawiki

Thursday, March 18th, 2010

Ich hatte gestern auf der Wiki4Enterprise-Tagung das Vergnügen, eine Demonstration der vorgestern nacht veröffentlichten Beta-Version von Woogle zu bekommen. Woogle ermöglicht das Durchsuchen von Mediawikis auf eine weit komfortablere Weise, als das mit der eingebauten MW-Suche möglich ist. Damit löst es das bisher größte Problem bei Mediawikis. Vortragender war der Meister selbst (Hans-Jörg Happel) und die Vorstellung war sehr beeindruckend.

Features

Die Suche ermöglicht es Mediawiki-Nutzern nicht nur, über Dokumente und Wiki-Inhalte gleichzeitig zu suchen. Sie haben auch die Möglichkeit, die Ergebnisse zu Ranken und dadurch kollaborativ zur Verbesserung der Suchergebnisse beizutragen. In der Java-Implementierung (siehe Technik) besteht zudem die Möglichkeit, in Mediawiki hochgeladene Dokumente zu durchsuchen. Der Nutzer findet also Treffer aus Office- und PDF-Dokumenten und im Wiki in einem Arbeitsschritt.

Unter der URL http://www.wiki4enterprise.org/index.php/Suche_in_Wikis habe ich eine Tabelle erstellt, in der die Features verschiedener Mediawiki-Suchen verglichen werden. Über eine Beteiligung / Korrektur / Vervollständigung würde ich mich freuen.

Technik

Woogle basiert - wie so viele Suchmaschinen - auf einer Lucene-Implementierung. Apache Lucene ist eine freie Software-Bibliothek, die unter der Apache-Lizenz veröffentlicht wurde. Neben der ursprünglichen Java-Implementierung wurden mehrere Portierungen auf andere Programmiersprachen vorgenommen, unter anderem existiert eine PHP-Version, die allerdings nicht den vollen Funktionsumfang der Java-Lucene umfasst.

Woogle wird dementsprechend in zwei “Flavors” zur Verfügung gestellt:

  1. Eine PHP-Version für “Puristen”, die kein Java neben dem (für Mediawiki ohnehin nötigen) PHP auf dem Server installieren wollen oder können.
  2. Eine Java-Version, die einen größeren Funktionsumfang und die Durchsuchung von Dokumenten umfasst.

Wiki4Enterprise

In der Veranstaltungsreihe Wiki4Enterprise treffen sich Anwender aus Unternehmen, die Mediawiki in ihrer Firma einsetzen. Hier werden in einem kompetenten Kreis Probleme und Lösungen beim Einsatz von Mediawiki im Enterprise-Kontext diskutiert. Diesmal waren unter anderem der CIO von Wikimedia Deutschland Daniel Kinzler und Raimond Spekking, Core-Entwickler von MediaWiki anwesend. Wie jede Community lebt auch diese vom Mitmachen. Wir würden uns daher freuen, wenn neben Mitarbeitern und Abteilungsleitern von Fraport, VOLKSWAGEN, Schaeffler KG, Fraunhofer, dem Pumpenhersteller KSB, der Bundeswehr, der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und anderen noch weitere Unternehmen zu dem Kreis dazustoßen würden. Interessenten können sich gerne bei mir melden: joachim(Punkt)bode(at)twoonix(Punkt)com.

Wikis im Unternehmen

Wikis kommen häufig durch die Hintertür ins Unternehmen - installiert von Mitarbeitern, die das Problem erkannt und eine Lösung gefunden haben (siehe Joachim Bode: Pragmatisches Wissensmanagement im Intranet im Annual Multimedia 2010). In der Praxis hat sich herausgestellt, dass sie hervorragende Dienste leisten - und zwar nicht nur im Wissensmanagement, sondern auch

  • im Projektmanagement
  • bei der Identifikation, Definition und Durchführung von Prozessen (BPM)
  • und in der Dokumentation.

Vor allem die Potentiale im Prozessmanagement werden noch nicht erkannt. Statt einer Definition starrer Prozesse “von oben” (also in der Regel durch Menschen, die zwar kompetent, aber gar nicht in die Prozesse involviert sind) ist es mit Wikis möglich, die wahren Prozesse zu identifizieren, Probleme zu erkennen und zu beheben. Im Projektmanagement ermöglichen sie auch eine abteilungs- und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit und erledigen bei richtiger Anwendung die Dokumentation gleich mit - flexibel, ohne Mehraufwand, vollständig mit technischen Auswertungstools analysierbar. Im Gegensatz zu reinen Projektmanagement-Tools sind sie dabei so flexibel, wie es ein Projekt erfordert. Das ist ein bisher kaum diskutierter Punkt, was erstaunlich ist, wenn man bedenkt, dass schon die Definition des Begriffs Projekt beinhaltet, dass es nicht gradlinig nach Schema-F verläuft. Allerdings reicht es dazu nicht, ein Mediawiki zu installieren. Die Einführung sollte von Experten begleitet werden, die vor allem folgende Punkte professionell durchführen können:

  1. Konzeption
  2. Anpassung an individuelle Prozesse
  3. Initial-Befüllung mit Content
  4. Rollout und Schulung der Mitarbeiter

Sollten Sie in Ihrer Abteilung bereits (aus Verzweiflung oder Überzeugung) ein Wiki installiert haben oder einfach die Möglichkeiten erkannt haben, beraten wir Sie gerne und kompetent unter www.twoonix.com.

Aufwandsschätzung in IT-Projekten

Sunday, February 21st, 2010

Mein Beitrag aus einer Diskussion in der XING-Gruppe Projektmanagement - Kooperation im Projekt (nur für Mitglieder, daher hier nochmal öffentlich):

Frage:

Ich habe zu Beginn fast jedes Projekts das selbe Problem: In der Initiierungsphase werden für verschiedene Zwecke (z.B. Business Case, Projektantrag, …) Daten zum späteren Projekt gefordert, die zu dieser Zeit einfach noch nicht vorliegen KÖNNEN (meistens auch nicht grob geschätzt), da sie erst im Rahmen der Projektplanung erarbeitet werden. Ich denke natürlich in erster Linie an Aufwands- und Ertragsdaten, aber auch z.B. an den zeitlichen Projektumfang.

Erst in der Planung (teilweise noch später) entscheidet sich, welcher Weg genau genommen wird, um das Projektziel zu erreichen. Und da die Wege weit voneinander abweichen können…

Meine Antwort:

Hallo Herr K.,

Sie haben vollkommen Recht: Wenn ein Projekt bequem nach Erfahrungsdaten planbar ist, dann handelt es sich per definitionem nicht um ein Projekt. Die DIN 69 901 bezeichnet ein Projekt als “Vorhaben, was im Wesentlichen durch seine Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist” und alle mir bekannten ernstzunehmenden wissenschaftlichen Definitionen sind in puncto Einmaligkeit (und damit mangelnder Planungsgrundlage sowohl der Inhalte als auch des Ablaufs) ähnlich. Diese Problematik ist eines der schwierigsten Probleme im Projektmanagement, das in unseren Lehrveranstaltungen an der Beuth-Hochschule immer wieder Thema ist.

Allerdings kann man den Schätzungsgrundlagen mit technischen und organisatorischen Mitteln auf die Sprünge helfen. Mit Hilfe von Wikis (wir haben vor kurzem bei der Visualisierungsabteilung von VW ein MediaWiki eingeführt) können Sie etwa neben den üblichen quantitaven Daten, die von Projektmanagement-Software erfasst werden, auch die Gründe analysieren, aus denen Abweichungen resultieren. Außerdem erfassen Sie damit den Kontext eines Projektes besser und erkennen so, wie weit die Gründe für Abweichungen auf die aktuelle Situation übertragbar sind. Voraussetzung ist allerdings eine geeignete Methodik, nach der nicht im Wiki nicht nur dokumentiert, sondern bei der das Wiki als Arbeitsplattform benutzt wird. Für nähere Informationen können Sie mich gerne persönlich kontaktieren.

Die Denkweise ähnelt der empirischen Methodik in den Wirtschaftswissenschaften. Jeffrey Pfeffer hat das als “Evidence Based Management” bezeichnet (Pfeffer, Jeffrey; Sutton, Robert (2006): Evidence-Based Management. In: Harvard Business Review, Jg. 84, H. 1, S. 62–74.). Die Idee stammt aus dem medizinischen Bereich, wo man festgestellt hatte, dass Ärzte häufig nach eigenen Erfahrungswerten behandeln. Diese lebensgefährliche Vorgehensweise versucht man in der “Evidence Based Medicine” zu ändern, indem man wieder verstärkt auf repräsentative Studien zurückgreift und die “Projekte” einzelner Ärzte stattdessen mit in die Studien einarbeitet. Pfeffer hat dem hinzugefügt, dass die meist auf “Bauchgefühl” basierenden Entscheidungen von Managern durchaus auch eine empirische Datengrundlage aus ihren Projekten vertragen könnten.

Mit freundlichen Grüßen,
Achim Bode

Nachtrag zum Digital Filmcamp

Thursday, April 23rd, 2009

Digital Filmcamp war eine Veranstaltung in der Homebase (um die Ecke von der BTK), zu der mich Tillmann Allmer von Interfilm eingeladen hatte.

Die HomeBase beim Digital Filmcamp 'Film 2.0'

Vor allem den Teil “Neue Vertriebswege für Filmemacher” fand ich sehr spannend. Die Frage war, wie man in diesem Web, wo es alles umsonst gibt, eigentlich als Filmemacher noch Geld verdienen kann. Oder besser gesagt die Antworten. Vor allem die von Tillmann Allmer. Ich hatte noch nie was von M dot Strange und BigBuckBunny gehört - da tun sich ganz neue Welten auf, auch für nicht-Filmer.

Crowd wird gesourced in der HomeBase beim Digital Filmcamp

Da an diesem Tag meine Berichterstattung bei Twitter (über die ich mir die Sachen merken wollte) nicht funktioniert hat*, hier nochmal meine wichtigsten Notizen in Kürze:

Wie können Filmemacher Web 2.0/Twitter, etc. nutzen um Werbung und PR zu machen?

  • Im Animationsfilm BigBuckBunny wurde der Film umsonst herausgegeben, beim Erwerb der DVD hat man aber noch einige Extras dazubekommen, wie zum Beispiel sämtliche 3D-Modelle der Figuren, Texturen und alles andere, was man zur Weiterverwendung braucht…
  • der Filmer M-dot-Strange
    • hat immer kleine Tutorials zur Erstellung des Films erstellt und sie als Screencasts ins Netz gestellt
    • hat auf seiner Homepage als erstes / ganz oben und prominent platziert den “click to buy”-Button (Sofort Kaufen-Button) für seine DVDs
  • Filmemacher von Dokumentarfilmen können das Thema im Web besetzen, einige Sachen online stellen und dann - wenn sie selbst vernünftiges zu bieten haben - die Tipps und Hinweise von Experten aus anderen Bereichen “ernten”
  • Einige kritische Fragen blieben den Referenten natürlich nicht erspart. Zum Beispiel die (berechtigte) von mspro warum man eigentlich in eine 3D-Umgebung wie SecondLife gehen sollte, um sich dort zweidimensionale Kinofilme anzugucken. Die Leinwand wird dadurch schließlich auch nicht größer - im besten Fall läuft jemand durchs Bild… ;)

    Kritischer Frager MSPRO - warum muss man zum Kino gucken in virtuelle Welten???

    Vielen Dank für den tollen OpenSpace (hier auf Facebook) nochmal und genau so weiter machen!!!

    Bis nächstes Mal (bin gerne wieder dabei), Achim

    Diskussion beim OpenSpace des DigitalFilmcamp

    Basecamp mit Gantt-Charts?

    Tuesday, March 24th, 2009

    Recherche Basecamp Gantt-Charts

    Basecamp verwendet bewusst keine Gantt-Charts / Balkendiagramme

    Gantt Chart - Basecamp Customer Forum

    http://forum.37signals.com/basecamp/forums/3/topics/682

    May 21, 2007 9:15pm
    Avatar Justin Eggert 1 post

    You should really add a gantt chart view for the company dashboard. The dashboard view would show project start and finish for each project which should also be an option when creating a project.

    The gantt chart in the project dashboard would show each milestone.

    May 21, 2007 9:28pm
    Avatar Michael 386 posts

    No disrespect meant but before 37s adds any new features they need to address issues and shortcomings with existing ones, like the overview page, the messages list view and to-dos.

    PS: 37s has repeatedly said gantt charts won’t be making their way into the basecamp product. I support that design decision myself. But in the same breath I’ll add that milestones and to-dos need a serious overhaul as discussed ad nauseum on these boards (as well as the old board) to realize their true potential.

    May 21, 2007 11:04pm
    Avatar Jason Fried Administrator 1135 posts

    Official word: Gantt charts will not be part of Basecamp.

    externe App - Diagramme aus Basecamp-Milestones
    kostenlose externe Anwendung, die Gantt-Charts aus Basecamp-Daten erstellt

    Gantt Chart Milestone Overview for Basecamp | youcalc - On-demand analytics apps and dashboards for CRM, ERP, HR

    http://www.youcalc.com/apps/1236691977015

    Gantt Chart Milestone Overview for Basecamp

    Published: Mar 10 2009
    Author: youcalc (96 apps)

    Gantt chart overview/schedule for each of your projects in Basecamp.

    Select a project to visualize milestones and progress in a gantt chart.
    The app requires API enabled on your Basecamp account (See help section).

    Wäre allerdings interessant zu klären, ob Basecamp mit freigeschalteter API ebenfalls umsonst zu haben ist…

    Ubiquity-Script for documentation of your browsing in a wiki (knowlets)

    Saturday, March 21st, 2009

    This Ubiquity Script (know Command) helps keeping track of your ideas (I call these snippets “knowlets”) and what you found out while browsing the web while doing research (or, in my case, trying to get an overview over team performance reports, client communication and project protocols distributed over 4 blogs, 5 wikis, 1 drupal and 1 mantis…).

    Howto use it:

    The idea came up, when I discovered the famous fyi Script by Mike Chambers - THE script to explain people what Ubiquity is good for by the way. Credits to Christian Sonne for his support, who answered my silly question about TABs (no RTFM!) and the community who helped me out of my hassle with the ever-crashing alpha release.

    The script is made for MediaWiki syntax, but can easily adapted for others…

    Code:
    /*
    Copyright (c) 2009 Achim Bode
    For Copyright-Notice and Details pls see bottom of the script...

    This Version is written for Ubiquity Version 0.5 with Parser 1

    This Script allows for easily kepping track of your research:
    with one or two clicks it pastes all necessary context information into a wiki page opened in a different tab:
    * what you found on the web page (text selection on the page)
    * why you want to remember it (a comment you can optionally add behind the "know" command)
    * the URL
    * the page title

    installation:
    * install Ubiquity Addon on Firefox
    * install this script (click subscribe if you do not need adaptations - otherwise copy this code, go to about:Ubiquity -> "create command" page and paste it there, then change parameters as described in the next line)
    * adapt the values for pageTitleSequence and editorTextAreaID (currently it works for German Mediawiki pages in the namespace "Knowlets")
    * open a wiki page in edit mode

    usage:
    * mark some interesting text on any webpage
    * click Alt+Space to open Ubiquity
    * type "know" into the commandline (the command for this script)
    * if you want, add a line why you wanted to remember this piece of text behind the know command (example: know das hier wollte ich mir merken, weil ich es für die Masterarbeit brauchen kann)
    * hit return

    everything you need to know to pick up and follow this idea later should now be inserted into your open wiki page. you have to save it manually.

    */

    CmdUtils.CreateCommand({
    name: "know",
    homepage:"http://blog.achimbo.de",
    author:{name:"Achim Bode", email:"jo@achimbo.de"},
    license:"MIT",
    version:"091031",
    takes: {"to (optional)": noun_arb_text},

    description:"Vers. 090709-05. logs current page in an open mediawiki page: url, title, your comment in Ubiquity command line if provided, and marked text on the page.",

    help:"If text from the current page is selected, the command will paste the selected text and current url, the page title and the text entered into the console in the wiki. Please adapt the variables pageTitleSequence (some Sequence of text appering in every pagetitle of your wiki in edit mode) and editorTextAreaID (open a wiki page in edit mode, choose 'View - Page Source' in Firefox - you'll find it when you search for 'textarea' in the source code).",

    pageTitleSequence: "Bearbeiten von Knowlet",
    editorTextAreaID: "wpTextbox1",

    preview: function( pblock, konsole )
    {
    var doc = this.getDocument();
    var sel = this.getSelection();

    //generate the preview
    var headline = "knowlet:
    “;
    var ausgabe = this.createString( konsole );
    //ausgabe += this.createDebugString();
    //var ausgabe = this.getSelection() );
    //var ausgabe = this.objectToString( this.getTextAreaWithSelection() );
    ausgabe = headline + ausgabe;

    pblock.innerHTML = ausgabe;
    //displayMessage( this.createString( konsole ) );
    },

    getTextAreaWithSelection:function(){
    var textareas = this.getDocument().getElementsByTagName(”textarea”);
    for (var i=0; i < textareas.length; i++) {
    var ta = textareas[i];
    if (ta.selectionStart != ta.selectionEnd) return ta;
    //am Anfang sind beide = Textlänge, dann letzte Position (auch wenn TA ohne Fokus)
    }
    return null;
    },

    getSelectedTextFromTextArea:function( ta ) {
    return ta.textContent.substr( ta.selectionStart, ta.selectionEnd);
    },

    getKnowletEditor: function() {
    return this.getLastTabStartingWith( this.pageTitleSequence ).document.getElementById( this.editorTextAreaID );
    },

    getKnowletContent: function() {
    return this.getKnowletEditor().value;
    },

    pasteKnowlet: function( appendText ) {
    this.getKnowletEditor().value = this.getKnowletContent() + appendText;
    },

    /*createDebugString: function () {
    return "DebugString";
    }*/

    getLastTabStartingWith: function( title ){
    var tabs = Utils.tabs.search( title );
    //displayMessage( "getLastTabStartingWith: " + this.objectToString( tabs ) );

    // old Parser1 syntax:
    /*var kompletterSeitenName = "";
    var gefunden = false;
    //finde den letzten Seitennamen im Hash-Objekt, das von Utils.tabs.search( title )
    //zurückgegeben wurde (die Seitennamen stehen im prop-Enumerator/-Iterator):
    for (prop in tabs){
    kompletterSeitenName = prop;
    gefunden = true;
    }
    if( !gefunden ) this.onNoKnowletOpen();
    var tabs = Utils.tabs.get( kompletterSeitenName );
    return tabs;*/

    // new Parser1 syntax:
    var gefunden = tabs.length > 0;
    if( !gefunden ) this.onNoKnowletOpen();
    return tabs[ tabs.length-1 ];
    },

    onNoKnowletOpen: function() {
    displayMessage(”ACHTUNG: Kein Knowlet geöffnet”);
    },

    objectToString:function( o ) {
    var str = “”;
    for (var prop in o) {
    str += prop; //Property-Name anzeigen
    str += ” = ” + o[prop]; //Property-Inhalt anzeigen
    str += ” [" + typeof( o[prop] ) + “]”; // Datentyp anzeigen
    str += “
    “; // Zeilenumbruch hinzufügen (Listenansicht)
    }
    return str;
    },

    scrollEditorToBottom:function() {
    var ta = this.getKnowletEditor();
    if(ta && ta.createTextRange){
    rng=ta.createTextRange();
    rng.collapse(false);
    rng.select();
    }
    },

    createString: function( konsole ) {
    var doc = this.getDocument();
    var sel = this.getSelection();
    var title = doc.title;
    var url = doc.location.href;
    var string = “”;

    var eintrag = konsole.text; // konsole.text oder konsole.html verwenden?
    if ( eintrag == sel ) eintrag = “”; // wenn identisch mit Selektion, dann weglassen
    // Wenn nicht leer (”") 2 Returns einfügen (bei “” kommen danach ohnehin 2 Zeilenumbüche)
    // alle Backslash-n \n durch echte Linefeeds ersetzen
    if ( eintrag != “” && eintrag != undefined ) { //wenn Eintrag Konsole, dann Eintrag fett…
    var semikolon = ( eintrag.charAt(0) != “=” ) ? “;” : “”; // Semikolon wird nur gesetzt, wenn keine Überschrift
    string = “\n\n” + semikolon + eintrag.replace(/\\n/g, “\u000a”) + “\n\n” + title + “\n\n” + “:” + url;
    // bereits im String enthaltene Linefeeds müssen ersetzt werden sonst werden sie “woertlich” ausgegeben
    } else { // sonst Seitentitel fett drucken (;)
    string = “\n\n;” + title + “\n\n” + “:” + url;
    }
    if ( sel != “” ) string += “\n\n

    " + sel + "

    “; //\ = Ansi-Escapesequenz für Backslash
    return string;
    },

    execute: function( konsole, test2 )
    {
    //this.pasteKnowlet( konsole.text );
    this.pasteKnowlet( this.createString( konsole ) );
    //displayMessage( “execute: ” + this.createString( konsole.text ) );
    },

    getDocument:function()
    {
    return CmdUtils.getDocumentInsecure();
    },

    getSelection:function()
    {
    var ta = this.getTextAreaWithSelection();
    if( ta != null ) {
    return this.getSelectedTextFromTextArea( ta );
    } else {
    return context.focusedWindow.getSelection();
    }
    //return context.focusedWindow.getSelection();
    },
    })

    /*
    Permission is hereby granted, free of charge, to any person obtaining a copy
    of this software and associated documentation files (the “Software”), to deal
    in the Software without restriction, including without limitation the rights
    to use, copy, modify, merge, publish, distribute, sublicense, and/or sell
    copies of the Software, and to permit persons to whom the Software is
    furnished to do so, subject to the following conditions:
    The above copyright notice and this permission notice shall be included in
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    Telearbeitsplatz

    Tuesday, January 6th, 2009

    Mein Telearbeitsplatz

    Mein Telearbeitsplatz

    Kommunikation und Anwendung trennen

    Telearbeit mit 2 Monitoren: auf einem Bildschirm liegt die Anwendung, an der ich und meine Gesprächspartner (über Application Sharing) zusammen arbeiten, auf dem anderen Screen die Kollaborationsoberfläche (Collaboration Platform).

    Telearbeitsplatz von vorne

    Telearbeitsplatz von vorne - hier mit Skype

    Augenkontakt durch richtige Anordnung

    Tipp: mit dieser Konstellation kann man die Kamera leicht so positionieren, dass sie nahe am Bild des Gesprächspartners angeordnet ist. So hat mein virtuelles Gegenüber das Gefühl, ich würde ihn beim Sprechen ansehen. Bei Laptops ohne integrierte Kamera stellt sich der Effekt am besten ein, wenn man wie hier gezeigt eine verwendet (hier: Logitech Quickcam for Notebooks Pro), deren Optik so weit unten liegt, dass sie fast in den Bildschirm hereinragt. Anders als oben abgebildet kann man bei Skype dann das Video in einem eigenen Fenster anzeigen und direkt unter die Kamera schieben, wenn man den großen Screen für die Anwendung braucht.

    Connect vom LOL

    Wir nutzen im Forschungsprojekt 4CforMedia an der TFH Berlin Adobe Connect zur virtuellen Zusammenarbeit, da die virtuelle Fachhochschule (VFH) ebenfalls damit arbeitet und uns das Labor Online Learning (LOL) den Service dankenswerterweise bequem zur Verfügung stellt.

    English summary

    Teleworking with two screens facilitates work as you can use one monitor for sharing the application you work on, while the other is reserved for the collaboration environment. Positioning the image window of your counterpart right next to the webcam gives him the impression of you looking him into the eyes when talking to him.

    Workaround Viewpath Gantt-Chart Error

    Tuesday, December 16th, 2008

    As I have been asked this for several times: The Google Gantt-Gadget mentioned in the previous posting has a bug. It causes the following Error (Fehlermeldung):

    Fehlermeldung (Error message): This gadget has no settings. Missing or malformed url parameter.

    To get it to work (Solution to all your problems):
    * add a column left of your table
    * call header ID
    * leave rest of fields blank
    * mark table including ID column and headers
    * Isert > Chart > Custom > URL = http://www.viewpath.net/Website/Modules/Gantt.aspx

    @ JCS states on http://googledocs.blogspot.com/2008/10/recently-google-docs-team-started.html: “The bug that required a UniqueID field in the Settings area has been fixed.” - it does not seem to be fixed, but with this workaround it works fine.

    Thanks to Wildscot for his comment on http://lifehacker.com/5070701/add-a-gantt-chart-to-your-google-spreadsheet for the hint!