Archive for the ‘Collaboration’ Category

Google Gadgets Gantt-Chart

Wednesday, October 29th, 2008

Mit Google Spreadsheets, dem Excel für Onliner und Collaboration-Junkies, kann man jetzt auch Projektmanagement machen. Unter den Google Gadgets gibt es jetzt auch ein Gantt-Diagramm!!!

Problem:
wie baue ich das Gadget in mein eigenes Google Spreadsheet ein?

Lösung:
auf der Übersichtsseite/Gadgetgallery die Source-URL kopieren und dann im eigenen Spreadsheet Insert > Custom > URL reinpasten.

Offenbar ganz frisch rausgekommen - es gibt noch ein paar Bugs, siehe Diskussion.

ActiveCollab 1.0 mit MVC-Modulen

Monday, August 18th, 2008

ActiveCollab ist ein OpenSource-Nachbau der SaaS-Kollaborationsplattform BaseCamp, die von den Machern von Ruby-on-Rails ursprünglich zur Koordination ihrer eigenen Zusammenarbeit erstellt wurde.

ActiveCollab 1.0 kann durch Module erweitert werden, die dem MVC-Pattern folgen. Jedes Modul hat eine kleine Business-Logic, eine Oberflächendefinition, die das Template/Presentation Framework Smarty benutzt und einen Controller, der sich um die Ablaufsystematik kümmert.

Für Details siehe Active Collab Website.

Langsam kommen wir unserem OpenSource-Arbeitsoberflächen-Baukasten näher. Schritt für Schritt. Leider wird ActiveCollab vorgeworfen, “nicht mehr ganz so OpenSource” zu sein, wie es das mal war. Verfechter der reinen Lehre haben daher den frei verfügbaren Code in einem neuen Projekt - ProjectPier - weitergeführt. Man darf gespannt sein, ob ProjectPier nachlegt…

Aurora User Interface

Monday, August 18th, 2008

Ein Haufen interessanter Ideen:


Aurora (Part 1) from Adaptive Path on Vimeo.

Das Interface ist eine Antwort von adaptivepath auf eine Initiative der Mozilla Foundation, in der sie die Netzgemeinde dazu aufruft, Ideen und Konzepte für die Weiterentwicklung des Firefox-Browsers einzureichen.

Für nähere Informationen siehe Heise Newsticker.

Effizienz von Wikis als Technologie der Projektkommunikation

Thursday, July 31st, 2008

Wikis sind also ein sehr effektives Mittel zur Kommunikation. Sie bieten aber auch (jetzt schon) Ansätze zur Effizienz:

  1. Der die Umwelt beschreibende Kontext eines Beitrages (Metadaten zur sozialen und zeitlichen Sinndimension, also Autor, Datum, Zeit) kann automatisch erfasst werden und wird automatisch erfasst. Er erfordert also keinen zusätzlichen Zeitaufwand.
  2. Kontextangaben zur Sachdimension (Tags/Stichworte, Kategorien) müssen bisher noch manuell eingegeben werden.

Sie könnten aber bald automatisch vom System vorgeschlagen werden (dazu gibt es funktionierende Ansätze auf der Grundlage von Bayesscher Statistik) – und müssten dann nur noch vom Autor „verifiziert“, also gegebenenfalls korrigiert werden. Die Kosten in diesem Bereich lassen sich also ebenfalls senken.

Wikis sind die effektivere Kommunikationstechnologie

Thursday, July 31st, 2008

… gemäß der Definition der Kommunikation von Luhmann.

Im Gegensatz zu (wissenschaftlichen) Veröffentlichungen bzw. Protokollen bieten Wikis demnach noch genauere Möglichkeiten zur Kommunikation:

  • Durch ihre Versionierung sind sie explizit darauf ausgerichtet, unterschiedliche Auffassungen von Sachverhalten zu erkennen.
  • Die Änderungen finden innerhalb des sachlichen Zusammenhangs statt (im Kontext der Seite)
  • Die Änderungen sind mit einer Handlung (Editieren) verbunden und können damit explizit zugeordnet werden.
  • Die Begründung für die Änderung kann mitgeliefert werden. Dadurch wird vom Autor klargestellt, welche Gründe ihn zu einer abweichenden Auffassung bewegen. Er liefert also seinen Kontext mit und erleichtert damit das Prozessieren der doppelten Kontingenz.

Besser kann man das System Kommunikation im Sinne Luhmanns kaum abbilden!

Ergebnisse der Social Networks-Umfrage der Forschungsgruppe Kooperationssysteme auf www.netzverbesserer.de kommentiert

Thursday, February 21st, 2008

Wir starten einen neuen Multiuser-Blog zu Social Software auf www.netzverbesserer.de

Die Überlegung:
* Wir bieten eine Reihe verschiedener Perspektiven auf das Thema Social Software, Enterprise 2.0, Projektmanagement, Web-2.0-Kultur und angrenzende Themen
* Die interessantesten Blogs im Netz fokussieren auf ein Thema
* Die interessantesten Blogs im Netz veröffentlichen regelmäßig
* Keiner von uns hat Zeit, häufig und regelmäßig zum Thema zu schreiben
* Gemeinsam haben wir also mehr Chancen, einen interessanten Themen-Blog anzubieten

Daher werden diese Themen möglicherweise nach und nach auf meinen Blog auf Netzverbesserer abwandern - hier machen sich im Moment sowieso gerade alle möglichen Themen breit und der Fokus verschiebt sich hin zu einem Blog über mein Privatleben…

Die versprochene Besprechung der Ergebnisse der SNS-Umfrage der Forschungsgruppe Kooperationssysteme habe ich daher schon mal unter http://www.netzverbesserer.de/node/6 veröffentlicht.

Ergebnisse der Umfrage zur “privaten Nutzung von Social-Networking-Services in Deutschland”

Monday, February 18th, 2008

Soeben erreichte mich die Nachricht, dass die Umfrage zur “privaten Nutzung von Social-Networking-Services in Deutschland” der Universität der Forschungsgruppe Kooperationssysteme der Bundeswehr München ausgewertet ist.

Erste Ergebnisse können hier abgerufen werden: Umfrageergebnisse SNS

Leider werde ich sie mir erst morgen angucken können. Im media centre (Veranstalter: Andreas Gebhard und Markus Beckedahl von Newthinking Communications) in Berlin beginnt gleich der Vortrag des Web 2.0-Gurus Richard Stallman: Die Philosophie und Geschichte der Freien Software. Wir werden berichten. Bleiben Sie stark.

Geschäftsprozesse und Electronic Performance Monitoring: Adobe Livecycle Enterprise Suite

Monday, February 18th, 2008

Die jüngst postulierte Unternehmensoberfläche lässt sich seit geraumer Zeit mit der Adobe® LiveCycle® ES Workbench und dem LifeCycle Designer erstellen. Laut Website bieten die Tools die Möglichkeit zur arbeitsteiligen Erstellung und Umsetzung von Geschäftsprozessen in eine integrierte Oberfläche: Die Aufzeichnung der Business Processes erfolgt durch einen Business Analyst. Die entsprechenden Formularen werden von einem “Form Designer” erstellt, der für Gestaltung und Usability verantwortlich ist. Die Modellierung erfolgt (wahlweise Wizard-gestützt) in einer BPMN-konformen Notation (Business Process Modeling Notation). Entwickler können anschließend aus darunterliegenden Webservices (per drag-and-drop!) über Databinding-Komponenten die Anwendungen zusammensetzen.

Auch wenn solche integrierten Systeme erfahrungsgemäß nicht ganz so reibungslos funktionieren, wie von der Marketingabteilung des Herstellers angekündigt, könnten sie sich als Meilenstein der Wirtschaftsgeschichte erweisen. So hat eine Studie von IDS Scheer, die sich bekanntlich ebenfalls intensiv mit BPM beschäftigen, vor einiger Zeit ergeben, dass 80% der befragten Unternehmen mit den Möglichkeiten der Modellierung zufrieden sind, die Probleme dagegen in der konkreten Umsetzung liegen. Die bequeme Erstellung entsprechender Arbeitsoberflächen und die Möglichkeit, diese flexibel und zeitnah den aktuellen Bedürfnissen des Mitarbeiters anzupassen, könnte das ändern.

Diese Entwicklungen [Teams, die in Lotus Notes arbeiteten] führten dazu, dass Business Process Engineering sich zum Design IT-gestützer Prozesse hin veränderte (6).
Tapscott, Don: Rethinking Information Technology and Competitive Advantage, 2005

Mit der Enterprise Suite lassen sich die Benutzeroberflächen nicht nur auf die tatsächlichen Erfordernisse anpassen - man kann auch ihre Nutzung “überwachen”. Dazu stellt die Enterprise Suite ein Business Activity Monitoring-Modul (BAM) zur Verfügung. Bei solchen Überlegungen bekommt die Belegschaft verständlicherweise das Laufen. Man hat denn auch festgestellt, dass Electronic Performance Monitoring die Leistung vor allem von unerfahrenen Mitarbeitern und bei komplexeren Aufgaben eher verschlechtert (Aiello & Kolb, 1995; Davidson & Henderson, 2000; zitiert nach Hertel, Guido & Konradt, Udo, 2007: Telekooperation und virtuelle Teamarbeit. München: Oldenbourg, Lehrbuchreihe interaktive Medien, S. 64f.). Interessanterweise gilt das nicht für virtuelle Teams, bei denen zwar auch keine Leistungssteigerung, aber ein besserer Teamzusammenhalt (Kohäsion) festgestellt wurden.

Oberfläche

Screenshot der Oberfläche aus dem Blog von Christoph Rooms

Eine mögliche Erklärung ist, dass virtuelle Zusammenarbeit unter mangelndem Feedback leidet und die Mitarbeiter sich sicherer fühlen, wenn sie wissen, dass ihre Aktivitäten von den anderen Teammitgliedern wahrgenommen werden können. Sie können dann davon ausgehen, dass die andere Seite sich melden wird, wenn sie andere Vorstellungen vom Arbeitsfortschritt hat - schließlich bietet die Möglichkeit des Monitorings auch eine gewisse Verpflichtung und die Verantwortung wird auf die andere Seite verschoben (entweder den Chef oder die Teammitglieder). EPM wird damit - wenn man es richtig einsetzt - in der Wahrnehmung der Teammitglieder vom Instrument kontrollwütiger, allgewaltiger Manager zu einer positiven Angelegenheit: Die “Überwachung” auf individuell zusammengestellten Dashboards - die jetzt zudem in beiden Richtungen stattfinden kann - vermittelt die Sicherheit, dass die unsichtbaren anderen ebenfalls an ihren Aufgaben arbeiten und man sich auf die rechtzeitige Fertigstellung der benötigten Dokumente und Designs verlassen kann, die man zum Weiterarbeiten braucht.

“… the new technologies are significant because they can potentially knit together an enterprise and facilitate knowledge work in ways that were simply not possible previously.”
(McAfee, Andrew (Spring 2006): Enterprise 2.0: The Dawn of Emergent Collaboration. In: MIT Sloan Management Review, Jg. 47, H. 3, S. 20–28, S. 22)

Zusammen mit Gruppeneditoren wie Wikis und anderer Social Software könnten Oberflächen-Baukästen wie die Enterprise Suite so zu einem wichtigen Baustein für virtuelle und andere Unternehmen werden.

Adobe: Kollaborationsoberflächen für Unternehmen

Thursday, January 3rd, 2008

Die Vision von Unternehmens-Oberflächen, die die wichtigsten Workflows des Unternehmens abbilden und gleichzeitig die wichtigsten Werkzeuge für die Bearbeitung anbieten, wird immer realisierbarer: Auf der ADOBE MAX Konferenz in Chicago wurden einige neue Flash-Elemente vorgestellt, aus denen man solche “Workfaces” erstellen kann:

  • Spry: neues AJAX-Framework von Adobe
  • CoCoMo: Komponentenframework für Adobe Connect
  • Pacifia: VoIP-Lösung für Flash, FLEX und AIR (ehem. Apollo)
  • Buzzword: Online-Textverarbeitung im Flash-Plugin
  • Share: zentraler Speicherort (Upload) für Dokumente im Flash-Paper-Format, können aus Share heraus in Webseiten eingebettet werden und gemeinsam online bearbeitet werden.

(Quelle: König, Kai: Ausverkauft; i’X 12/2007, S. 30)

Fügt man diesen die personalisierte Zusammenstellung von Tools durch FLEX und Videoconferencing, Shared Whiteboard und Application Sharing mit MediaServer hinzu, dann hat man alles, was man benötigt.

Online-Projektmanagement mit Video Conferencing

Thursday, January 3rd, 2008

Projectplace, Anbieter webbasierter Projektmanagementlösungen, bringt zusammen mit Netviewer „One2meet“, ein Webconferencing-Tool auf den Markt. Mit diesem soll es möglich sein, die Projektmanagement-Daten gemeinsam zu besprechen. Parallel kann eine VoIP-Verbindung gestartet werden (Quelle: iBusiness [Zugang für Mitglieder]).