8 MBit/sec. Klingt toll. Aber gezählt wird erst, wenn Alice den Server gefunden hat.
Server not found
Firefox can’t find the server at www.achimbo.de.
gehört eigentlich schon zum Alltag. Der Gegencheck mit Google führt ebenfalls zu einem stundenlangen “Looking up Host Google.com” und endet mit
“Firefox can’t find the server at www.google.com.”
Ist ja auch schwer zu finden.
Kennt jemand zufällig einen zuverlässigen Provider? Von 1&1 hab ich schon ganz gutes gehört, aber bevor man sich ewig bindet, soll man doch…
Eigentlich bin ich bei Alice ja wegen der kurzen Kündigungsfrist gelandet. Jetzt wird es wohl langsam Zeit, sie in Anspruch zu nehmen.
Lange sehe ich mir das jedenfalls nicht mehr an. “(Alice) can’t find the server” hat schon einen Schatten auf meiner Netzhaut hinterlassen. Ich sehe die Meldung jetzt auch mitten am Tag im Sonnenlicht …
Ein zentraler Punkt des Piraten-Programms ist die Reform des Urheberrechts. Diese ist sicherlich sinnvoll - sie wird aber keine Mehrheit in der Bevölkerung bekommen, wenn den Menschen, die bisher von der Verwertung der Urheberrechte gelebt haben (insbesondere den Urhebern!), kein alternatives Modell zur Existenzsicherung angeboten wird. Ein wesentlicher Baustein in diesem Modell wird voraussichtlich das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) sein, auf das weitere Maßnahmen aufbauen können.
Hintergrund: Von der Bay zur Partei
Die Piratenpartei ist aus Pirate Bay hervorgegangen - einer Tauschbörse für Dateien, die woanders Geld kosten. Die Piraten begründen die Vermittlung kostenloser Downloads damit, dass der Großteil der Einnahmen aus Musik, Spielen, Texten und anderem ohnehin bei “den Majors” landet. Diese großen Labels gibt es vor allem im Musikbereich. Sie hatten dort früher die Aufgabe, die Vertriebswege für Schallplatten zu organisieren. Heute findet der Vertrieb vorwiegend im Internet und auf anderen Kanälen statt und die “Majors” werden als Wegelagerer wahrgenommen, die - kraft Gewohnheitsrecht - den Großteil des Umsatzes in überbezahlte Management- und Verwaltungsstrukturen pumpen, während die “Künstler” nur einen Bruchteil bekommen.
Aber ACHTUNG: die Piraten sind jetzt eine Partei! Wer der einseitigen Argumentation der Labels keine genauso einseitige der Raubkopierer gegenüberstellen will, sondern stattdessen konstruktiv an tragfähigen (und mehrheitsfähigen?) Modellen mitarbeiten will, der muss differenzieren. Er muss fragen, welche Dienstleistungen erbringen die Rechteverwerter, welche davon sind (noch) sinnvoll und wie kann man die bisherigen Leistungen und Rechteverteilungen besser organisieren. Das hier vorgestellte Modell schlägt vor, die Forderung eines bedingungslose Grundeinkommen zum festen Programmpunkt der Piratenpartei zu machen. Das würde sie in der Urheberrechtsreform von vielen Erklärungsnöten befreien. Darauf aufbauend soll das kapitalistische Modell der Musik-, Software- und Textproduktion wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden, damit die kreativen Branchen der Gesellschaft nicht zum Bittsteller von Transfergeldern gemacht werden und gleichzeitig das Geld bei denen landet, die die Leistungen erbringen.
Starten wir die Diskussion mit den Betroffenen!
Die Piratenpartei hat es vor der Wahl nicht mehr geschafft, ein Bekenntnis zum (oder gegen das) bedingungslose Grundeinkommen (BGE) abzulegen. Das Argument war einleuchtend: als Partei, die dafür einsteht, dass auf ihren Wikis und Foren erst einmal die Diskussion ausgetragen wird, bevor man einen Programmpunkt daraus macht, konnte das nicht ohne eine erschöpfende Diskussion über die Köpfe der Mitglieder und anderer Interessierter hinweg beschlossen werden. Trotzdem legt die oben angerissene Diskussion einen Zusammenhang zwischen BGE und den geforderten Urheberrechtsänderungen nahe. Jetzt ist der Zeitpunkt, diese Diskussion auf breiter Ebene zu führen.
War gestern beim Treffen der Piratenpartei im “Breipott” in Kreuzberg. Zwei sehr bemühte Ansprechpartner waren leider nicht in der Lage, meine Fragen erschöpfend zu beantworten und haben sich mehrfach widersprochen. Interessant fand ich jedoch,
dass im Publikum sehr viele gute Leute saßen, die gute Fragen gestellt haben - insbesondere auch Juristen, die Gesetzesentwürfe wieder in normales Deutsch übersetzen und die Implikationen und Abhängigkeiten erklären könnten
den Ansatz, mit den Mitteln von Social Software (Wikipedia) die Meinungen der Parteibasis einzuholen und jedem die Möglichkeit zu geben, sich an der Diskussion zu beteiligen
die Lockerheit und Toleranz, mit der ich als Anzugträger (wir kamen von der XInnovations) ohne Kommentar oder Vorbehalte wie jeder andere auch behandelt wurde
dieselbe Lockerheit, mit der die verschwindend wenigen Frauen keine Anstalten machten, irgendwelche feministischen Thesen zu thematisieren (Anm: nichts gegen Feminismus dort, wo er angebracht ist - und das sind immer noch einige Bereiche!)
den tatsächlich offenen und auch weitgehend sachlichen Charakter der Diskussion
Widersprüche
Die Widersprüche bezogen sich vor allem den Punkt Abstimmungsverhalten von Abgeordneten, das den Großteil der Fragestunde/Diskussion einnahm:
“Wenn wir zwei Abgeordnete im Parlament haben und die Parteibasis in einer Frage 50%/50% entscheidet, stimmt der eine für und der andere gegen den Antrag
die Abgeordneten sind aber irgendwie auch ihrem Gewissen gegenüber verantwortlich
nicht die gesamte Parteibasis entscheidet, sondern gehört werden vor allem die, die sich intensiv an der Diskussion entscheiden (Meritokratie)
manchmal braucht man auch Fraktionszwang
Ist ja alles richtig, aber wenn ich das wähle, wähle ich die Katze im Sack. Und nach dem Zugeständnis pragmatischer Einschränkungen bleibt ein ganz normaler Entscheidungsprozess wie in jeder anderen Partei auch…
Recherche
Habe beschlossen, die neuen technischen Mittel zu nutzen und mir nochmal einen Überblick zu verschaffen. Leider ist das Wiki wegen des zu erwartenden Ansturms heute aus technischen Gründen nicht editierbar.
Wie stimmen die Abgeordneten ab?
[Bearbeiten]
Satzung enthält keinerlei Hinweise darüber, wie die Abgeordneten stimmen müssen
hier gab es lediglich diesen Teil, der aber in puncto Abstimmungsverhalten auch nicht weiter geholfen hat:
2 Organisatorische Fragen und Antworten
* 2.1 Wann kann ich Unterschriften sammeln?
* 2.2 Wie viele offizielle Piraten gibt es inzwischen in Deutschland?
* 2.3 Wäre es möglich neben einer anderen (basisdemokratischen) Partei gleichzeitig auch in der Piratenpartei Mitglied zu sein?
* 2.4 Ich bin Deutscher mit Wohnsitz im Ausland.
o 2.4.1 Darf ich trotzdem in Deutschland wählen?
o 2.4.2 Kann ich bei der Unterschriftensammlung zur Wahlzulassung mitmachen?
o 2.4.3 Kann ich Mitglied bei den Piraten werden?
Auch sonst konnte ich keine Angaben finden, in wie weit in dieser Partei andere Regeln in diesem Punkt herrschen als in anderen Parteien. Bitte um Aufklärung.
Liquid Democracy
Auch ein weiterer Begriff, der von den beiden Vertretern der Piraten ins Spiel gebracht wurde, blieb in seiner Bedeutung schleierhaft: “Liquid Democracy”
Hierzu konnte ich im Web eine Menge interessanter Quellen finden - eine einheitliche Definition der Piraten war leider nicht dabei.
Mitmachen
Um Mißverständnissen vorzubeugen: ich finde die Ansätze spannend, auch wenn sie noch nicht ganz ausgegoren sind. Und im Gegensatz zu anderen Parteien sehe ich hier durchaus die Möglichkeit, die Begriffe mit Leben zu füllen und an den Definitionen mit zu wirken. Ich werd’s versuchen.
Digital Filmcamp war eine Veranstaltung in der Homebase (um die Ecke von der BTK), zu der mich Tillmann Allmer von Interfilm eingeladen hatte.
Vor allem den Teil “Neue Vertriebswege für Filmemacher” fand ich sehr spannend. Die Frage war, wie man in diesem Web, wo es alles umsonst gibt, eigentlich als Filmemacher noch Geld verdienen kann. Oder besser gesagt die Antworten. Vor allem die von Tillmann Allmer. Ich hatte noch nie was von M dot Strange und BigBuckBunny gehört - da tun sich ganz neue Welten auf, auch für nicht-Filmer.
Da an diesem Tag meine Berichterstattung bei Twitter (über die ich mir die Sachen merken wollte) nicht funktioniert hat*, hier nochmal meine wichtigsten Notizen in Kürze:
Wie können Filmemacher Web 2.0/Twitter, etc. nutzen um Werbung und PR zu machen?
Im Animationsfilm BigBuckBunny wurde der Film umsonst herausgegeben, beim Erwerb der DVD hat man aber noch einige Extras dazubekommen, wie zum Beispiel sämtliche 3D-Modelle der Figuren, Texturen und alles andere, was man zur Weiterverwendung braucht…
hat immer kleine Tutorials zur Erstellung des Films erstellt und sie als Screencasts ins Netz gestellt
hat auf seiner Homepage als erstes / ganz oben und prominent platziert den “click to buy”-Button (Sofort Kaufen-Button) für seine DVDs
Filmemacher von Dokumentarfilmen können das Thema im Web besetzen, einige Sachen online stellen und dann - wenn sie selbst vernünftiges zu bieten haben - die Tipps und Hinweise von Experten aus anderen Bereichen “ernten”
Einige kritische Fragen blieben den Referenten natürlich nicht erspart. Zum Beispiel die (berechtigte) von mspro warum man eigentlich in eine 3D-Umgebung wie SecondLife gehen sollte, um sich dort zweidimensionale Kinofilme anzugucken. Die Leinwand wird dadurch schließlich auch nicht größer - im besten Fall läuft jemand durchs Bild…
Vielen Dank für den tollen OpenSpace (hier auf Facebook) nochmal und genau so weiter machen!!!
Wie aus Kopfschütteln positive Energie wurde. Oder Kapuzenpulli trifft Anzugträger – wie das CIO-Magazin über unsere Initiative DNAdigital titelte.Das Ziel ist anspruchsvoll. Wie schafft man einen konstruktiven Dialog zwischen der Generation Internet und Top-Managern der deutschen Wirtschaft?Und was kommt dabei heraus?In diesem Buch wurden die meisten Artikel im Dialog zwischen diesen beiden Gruppen geschrieben. Beteiligt sind die Avantgarde der Internetgeneration sowie Vorstände und Top-Manager von Unternehmen wie Alcatel-Lucent, Best Buy, Cisco, Deutsche Telekom, IDS Scheer und Vordenker wieJohn Seely Brown, John Hagel III, Dirigent Itay Talgam, die Harvardprofessoren Urs Gasser und David Weinberger, Don Tapscott, Gartner-Analystenchef Peter Sondergaard und Netzwerk-Guru Peter Kruse.Dabei trifft inhaltliche Erfahrung auf das technisches Know-how der ver-netzten Generation und beschäftigt sich mit Themen des Enterprise 2.0: der Arbeitswelt der Zukunft, kundengetriebene Produktentwicklung, Führung basierend auf Kompetenzen sowie Fragen der Unternehmenskultur.Eines verbindet alle Beiträge: Es geht um unsere Zukunft!
Inhalt
EDITORIAL > 10
DNAdigital_01 – Anstoß
Manifest der Digital Natives > 12
Robert Dürhager, Timo Heuer The Difference It Makes – Vorwort_01 > 18
Anne Grabs Dem Enterprise 2.0 gehört die Zukunft – Vorwort_02 > 22
August-Wilhelm Scheer DNAdigital – Der Weg zum Buch > 26
Willms Buhse, Ulrike Reinhard
DNAdigital_02 – Die Digital Natives
Die Digital Natives > 32
Urs Gasser The Net Generation Takes The Lead > 44
Don Tapscott Crowds In The Cloud – Digital Natives Create Generation V > 48
Monica Basso, Steve Prentice, Peter Sondergaard, Ray Valdez 20h Begegnung – Aus dem Tagebuch eines Digital Natives > 54
Jana Hochberg
DNAdigital_03 – DNAdigital Live
#microblogging #interview #dnabuch – Alles in 140 Zeichen > 60
Hendrik Heuermann, Sören Stamer
Mit einer Twitter-Einführung von Nicole Simon Livestream DNAdigital – Ein Gespräch mit Peter Kruse > 80
Peter Kruse, Ulrike Reinhard
DNAdigital_04 – Der Weg zum Enterprise 2.0
Der Standort Deutschland > 100
Achim Bode, Michael Domsalla, Rainer Fechner, Thomas Mosch, Thomas Renger Building Bridges Between Business, Politics And People > 114
Nadia Zaboura Ich habe heute Dienst … Du findest mich auf dem Sofa > 128
Achim Bode, Maxi Kirchner Auf dem Weg in die Projektwirtschaft?! > 144
Frank Schabel 3 Kulturen im Umgang mit Social Tools > 156
Bettina Fackelmann, Willi Kaczorowski, Jens Otto Lange CEO 2.0 – eine Konversation > 174
Martin Koser, Joachim Niemeier, Frank Roebers Free Our Leaders From Isolation And Embrace Abundance > 184
Itay Talgam, David Weinberger Open Innovation – Wie das Web 2.0 Produktfindung und Innovation verändert > 196
Willms Buhse, Rainer Fechner, Cedric May How World Of Warcraft Promotes Innovation > 212
John Hagel III, John Seely Brown “A Company Is A Dream Factory …” > 218
Brad Anderson, Ulrike Reinhard, Sören Stamer Digitale Insulaner schlagen Brücken > 228
Michael Heuser, Matthias Schuster
Telearbeit mit 2 Monitoren: auf einem Bildschirm liegt die Anwendung, an der ich und meine Gesprächspartner (über Application Sharing) zusammen arbeiten, auf dem anderen Screen die Kollaborationsoberfläche (Collaboration Platform).
Telearbeitsplatz von vorne - hier mit Skype
Augenkontakt durch richtige Anordnung
Tipp: mit dieser Konstellation kann man die Kamera leicht so positionieren, dass sie nahe am Bild des Gesprächspartners angeordnet ist. So hat mein virtuelles Gegenüber das Gefühl, ich würde ihn beim Sprechen ansehen. Bei Laptops ohne integrierte Kamera stellt sich der Effekt am besten ein, wenn man wie hier gezeigt eine verwendet (hier: Logitech Quickcam for Notebooks Pro), deren Optik so weit unten liegt, dass sie fast in den Bildschirm hereinragt. Anders als oben abgebildet kann man bei Skype dann das Video in einem eigenen Fenster anzeigen und direkt unter die Kamera schieben, wenn man den großen Screen für die Anwendung braucht.
Connect vom LOL
Wir nutzen im Forschungsprojekt 4CforMedia an der TFH Berlin Adobe Connect zur virtuellen Zusammenarbeit, da die virtuelle Fachhochschule (VFH) ebenfalls damit arbeitet und uns das Labor Online Learning (LOL) den Service dankenswerterweise bequem zur Verfügung stellt.
English summary
Teleworking with two screens facilitates work as you can use one monitor for sharing the application you work on, while the other is reserved for the collaboration environment. Positioning the image window of your counterpart right next to the webcam gives him the impression of you looking him into the eyes when talking to him.
As I have been asked this for several times: The Google Gantt-Gadget mentioned in the previous posting has a bug. It causes the following Error (Fehlermeldung):
Fehlermeldung (Error message): This gadget has no settings. Missing or malformed url parameter.
To get it to work (Solution to all your problems):
* add a column left of your table
* call header ID
* leave rest of fields blank
* mark table including ID column and headers
* Isert > Chart > Custom > URL = http://www.viewpath.net/Website/Modules/Gantt.aspx
Mit Google Spreadsheets, dem Excel für Onliner und Collaboration-Junkies, kann man jetzt auch Projektmanagement machen. Unter den Google Gadgets gibt es jetzt auch ein Gantt-Diagramm!!!
ActiveCollab ist ein OpenSource-Nachbau der SaaS-Kollaborationsplattform BaseCamp, die von den Machern von Ruby-on-Rails ursprünglich zur Koordination ihrer eigenen Zusammenarbeit erstellt wurde.
ActiveCollab 1.0 kann durch Module erweitert werden, die dem MVC-Pattern folgen. Jedes Modul hat eine kleine Business-Logic, eine Oberflächendefinition, die das Template/Presentation Framework Smarty benutzt und einen Controller, der sich um die Ablaufsystematik kümmert.
Langsam kommen wir unserem OpenSource-Arbeitsoberflächen-Baukasten näher. Schritt für Schritt. Leider wird ActiveCollab vorgeworfen, “nicht mehr ganz so OpenSource” zu sein, wie es das mal war. Verfechter der reinen Lehre haben daher den frei verfügbaren Code in einem neuen Projekt - ProjectPier - weitergeführt. Man darf gespannt sein, ob ProjectPier nachlegt…
Der die Umwelt beschreibende Kontext eines Beitrages (Metadaten zur sozialen und zeitlichen Sinndimension, also Autor, Datum, Zeit) kann automatisch erfasst werden und wird automatisch erfasst. Er erfordert also keinen zusätzlichen Zeitaufwand.
Kontextangaben zur Sachdimension (Tags/Stichworte, Kategorien) müssen bisher noch manuell eingegeben werden.
Sie könnten aber bald automatisch vom System vorgeschlagen werden (dazu gibt es funktionierende Ansätze auf der Grundlage von Bayesscher Statistik) – und müssten dann nur noch vom Autor „verifiziert“, also gegebenenfalls korrigiert werden. Die Kosten in diesem Bereich lassen sich also ebenfalls senken.