Archive for the ‘PM, Projektmanagement’ Category

Aufwandsschätzung in IT-Projekten

Sunday, February 21st, 2010

Mein Beitrag aus einer Diskussion in der XING-Gruppe Projektmanagement - Kooperation im Projekt (nur für Mitglieder, daher hier nochmal öffentlich):

Frage:

Ich habe zu Beginn fast jedes Projekts das selbe Problem: In der Initiierungsphase werden für verschiedene Zwecke (z.B. Business Case, Projektantrag, …) Daten zum späteren Projekt gefordert, die zu dieser Zeit einfach noch nicht vorliegen KÖNNEN (meistens auch nicht grob geschätzt), da sie erst im Rahmen der Projektplanung erarbeitet werden. Ich denke natürlich in erster Linie an Aufwands- und Ertragsdaten, aber auch z.B. an den zeitlichen Projektumfang.

Erst in der Planung (teilweise noch später) entscheidet sich, welcher Weg genau genommen wird, um das Projektziel zu erreichen. Und da die Wege weit voneinander abweichen können…

Meine Antwort:

Hallo Herr K.,

Sie haben vollkommen Recht: Wenn ein Projekt bequem nach Erfahrungsdaten planbar ist, dann handelt es sich per definitionem nicht um ein Projekt. Die DIN 69 901 bezeichnet ein Projekt als “Vorhaben, was im Wesentlichen durch seine Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist” und alle mir bekannten ernstzunehmenden wissenschaftlichen Definitionen sind in puncto Einmaligkeit (und damit mangelnder Planungsgrundlage sowohl der Inhalte als auch des Ablaufs) ähnlich. Diese Problematik ist eines der schwierigsten Probleme im Projektmanagement, das in unseren Lehrveranstaltungen an der Beuth-Hochschule immer wieder Thema ist.

Allerdings kann man den Schätzungsgrundlagen mit technischen und organisatorischen Mitteln auf die Sprünge helfen. Mit Hilfe von Wikis (wir haben vor kurzem bei der Visualisierungsabteilung von VW ein MediaWiki eingeführt) können Sie etwa neben den üblichen quantitaven Daten, die von Projektmanagement-Software erfasst werden, auch die Gründe analysieren, aus denen Abweichungen resultieren. Außerdem erfassen Sie damit den Kontext eines Projektes besser und erkennen so, wie weit die Gründe für Abweichungen auf die aktuelle Situation übertragbar sind. Voraussetzung ist allerdings eine geeignete Methodik, nach der nicht im Wiki nicht nur dokumentiert, sondern bei der das Wiki als Arbeitsplattform benutzt wird. Für nähere Informationen können Sie mich gerne persönlich kontaktieren.

Die Denkweise ähnelt der empirischen Methodik in den Wirtschaftswissenschaften. Jeffrey Pfeffer hat das als “Evidence Based Management” bezeichnet (Pfeffer, Jeffrey; Sutton, Robert (2006): Evidence-Based Management. In: Harvard Business Review, Jg. 84, H. 1, S. 62–74.). Die Idee stammt aus dem medizinischen Bereich, wo man festgestellt hatte, dass Ärzte häufig nach eigenen Erfahrungswerten behandeln. Diese lebensgefährliche Vorgehensweise versucht man in der “Evidence Based Medicine” zu ändern, indem man wieder verstärkt auf repräsentative Studien zurückgreift und die “Projekte” einzelner Ärzte stattdessen mit in die Studien einarbeitet. Pfeffer hat dem hinzugefügt, dass die meist auf “Bauchgefühl” basierenden Entscheidungen von Managern durchaus auch eine empirische Datengrundlage aus ihren Projekten vertragen könnten.

Mit freundlichen Grüßen,
Achim Bode

Vom Download zum Grundeinkommen - die Piraten brauchen ein konsistentes Modell

Saturday, September 26th, 2009

Ein zentraler Punkt des Piraten-Programms ist die Reform des Urheberrechts. Diese ist sicherlich sinnvoll - sie wird aber keine Mehrheit in der Bevölkerung bekommen, wenn den Menschen, die bisher von der Verwertung der Urheberrechte gelebt haben (insbesondere den Urhebern!), kein alternatives Modell zur Existenzsicherung angeboten wird. Ein wesentlicher Baustein in diesem Modell wird voraussichtlich das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) sein, auf das weitere Maßnahmen aufbauen können.

Hintergrund: Von der Bay zur Partei

Die Piratenpartei ist aus Pirate Bay hervorgegangen - einer Tauschbörse für Dateien, die woanders Geld kosten. Die Piraten begründen die Vermittlung kostenloser Downloads damit, dass der Großteil der Einnahmen aus Musik, Spielen, Texten und anderem ohnehin bei “den Majors” landet. Diese großen Labels gibt es vor allem im Musikbereich. Sie hatten dort früher die Aufgabe, die Vertriebswege für Schallplatten zu organisieren. Heute findet der Vertrieb vorwiegend im Internet und auf anderen Kanälen statt und die “Majors” werden als Wegelagerer wahrgenommen, die - kraft Gewohnheitsrecht - den Großteil des Umsatzes in überbezahlte Management- und Verwaltungsstrukturen pumpen, während die “Künstler” nur einen Bruchteil bekommen.

Aber ACHTUNG: die Piraten sind jetzt eine Partei! Wer der einseitigen Argumentation der Labels keine genauso einseitige der Raubkopierer gegenüberstellen will, sondern stattdessen konstruktiv an tragfähigen (und mehrheitsfähigen?) Modellen mitarbeiten will, der muss differenzieren. Er muss fragen, welche Dienstleistungen erbringen die Rechteverwerter, welche davon sind (noch) sinnvoll und wie kann man die bisherigen Leistungen und Rechteverteilungen besser organisieren. Das hier vorgestellte Modell schlägt vor, die Forderung eines bedingungslose Grundeinkommen zum festen Programmpunkt der Piratenpartei zu machen. Das würde sie in der Urheberrechtsreform von vielen Erklärungsnöten befreien. Darauf aufbauend soll das kapitalistische Modell der Musik-, Software- und Textproduktion wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden, damit die kreativen Branchen der Gesellschaft nicht zum Bittsteller von Transfergeldern gemacht werden und gleichzeitig das Geld bei denen landet, die die Leistungen erbringen.

Starten wir die Diskussion mit den Betroffenen!

Die Piratenpartei hat es vor der Wahl nicht mehr geschafft, ein Bekenntnis zum (oder gegen das) bedingungslose Grundeinkommen (BGE) abzulegen. Das Argument war einleuchtend: als Partei, die dafür einsteht, dass auf ihren Wikis und Foren erst einmal die Diskussion ausgetragen wird, bevor man einen Programmpunkt daraus macht, konnte das nicht ohne eine erschöpfende Diskussion über die Köpfe der Mitglieder und anderer Interessierter hinweg beschlossen werden. Trotzdem legt die oben angerissene Diskussion einen Zusammenhang zwischen BGE und den geforderten Urheberrechtsänderungen nahe. Jetzt ist der Zeitpunkt, diese Diskussion auf breiter Ebene zu führen.

Ich habe daher mal eine Diskussion im Piraten-Wiki gestartet: http://wiki.piratenpartei.de/Vom_Download_zum_Grundeinkommen - und würde mich freuen, wenn ihr euch daran beteiligt.

Basecamp mit Gantt-Charts?

Tuesday, March 24th, 2009

Recherche Basecamp Gantt-Charts

Basecamp verwendet bewusst keine Gantt-Charts / Balkendiagramme

Gantt Chart - Basecamp Customer Forum

http://forum.37signals.com/basecamp/forums/3/topics/682

May 21, 2007 9:15pm
Avatar Justin Eggert 1 post

You should really add a gantt chart view for the company dashboard. The dashboard view would show project start and finish for each project which should also be an option when creating a project.

The gantt chart in the project dashboard would show each milestone.

May 21, 2007 9:28pm
Avatar Michael 386 posts

No disrespect meant but before 37s adds any new features they need to address issues and shortcomings with existing ones, like the overview page, the messages list view and to-dos.

PS: 37s has repeatedly said gantt charts won’t be making their way into the basecamp product. I support that design decision myself. But in the same breath I’ll add that milestones and to-dos need a serious overhaul as discussed ad nauseum on these boards (as well as the old board) to realize their true potential.

May 21, 2007 11:04pm
Avatar Jason Fried Administrator 1135 posts

Official word: Gantt charts will not be part of Basecamp.

externe App - Diagramme aus Basecamp-Milestones
kostenlose externe Anwendung, die Gantt-Charts aus Basecamp-Daten erstellt

Gantt Chart Milestone Overview for Basecamp | youcalc - On-demand analytics apps and dashboards for CRM, ERP, HR

http://www.youcalc.com/apps/1236691977015

Gantt Chart Milestone Overview for Basecamp

Published: Mar 10 2009
Author: youcalc (96 apps)

Gantt chart overview/schedule for each of your projects in Basecamp.

Select a project to visualize milestones and progress in a gantt chart.
The app requires API enabled on your Basecamp account (See help section).

Wäre allerdings interessant zu klären, ob Basecamp mit freigeschalteter API ebenfalls umsonst zu haben ist…

Ubiquity-Script for documentation of your browsing in a wiki (knowlets)

Saturday, March 21st, 2009

This Ubiquity Script (know Command) helps keeping track of your ideas (I call these snippets “knowlets”) and what you found out while browsing the web while doing research (or, in my case, trying to get an overview over team performance reports, client communication and project protocols distributed over 4 blogs, 5 wikis, 1 drupal and 1 mantis…).

Howto use it:

The idea came up, when I discovered the famous fyi Script by Mike Chambers - THE script to explain people what Ubiquity is good for by the way. Credits to Christian Sonne for his support, who answered my silly question about TABs (no RTFM!) and the community who helped me out of my hassle with the ever-crashing alpha release.

The script is made for MediaWiki syntax, but can easily adapted for others…

Code:
/*
Copyright (c) 2009 Achim Bode
For Copyright-Notice and Details pls see bottom of the script...

This Version is written for Ubiquity Version 0.5 with Parser 1

This Script allows for easily kepping track of your research:
with one or two clicks it pastes all necessary context information into a wiki page opened in a different tab:
* what you found on the web page (text selection on the page)
* why you want to remember it (a comment you can optionally add behind the "know" command)
* the URL
* the page title

installation:
* install Ubiquity Addon on Firefox
* install this script (click subscribe if you do not need adaptations - otherwise copy this code, go to about:Ubiquity -> "create command" page and paste it there, then change parameters as described in the next line)
* adapt the values for pageTitleSequence and editorTextAreaID (currently it works for German Mediawiki pages in the namespace "Knowlets")
* open a wiki page in edit mode

usage:
* mark some interesting text on any webpage
* click Alt+Space to open Ubiquity
* type "know" into the commandline (the command for this script)
* if you want, add a line why you wanted to remember this piece of text behind the know command (example: know das hier wollte ich mir merken, weil ich es für die Masterarbeit brauchen kann)
* hit return

everything you need to know to pick up and follow this idea later should now be inserted into your open wiki page. you have to save it manually.

*/

CmdUtils.CreateCommand({
name: "know",
homepage:"http://blog.achimbo.de",
author:{name:"Achim Bode", email:"jo@achimbo.de"},
license:"MIT",
version:"091031",
takes: {"to (optional)": noun_arb_text},

description:"Vers. 090709-05. logs current page in an open mediawiki page: url, title, your comment in Ubiquity command line if provided, and marked text on the page.",

help:"If text from the current page is selected, the command will paste the selected text and current url, the page title and the text entered into the console in the wiki. Please adapt the variables pageTitleSequence (some Sequence of text appering in every pagetitle of your wiki in edit mode) and editorTextAreaID (open a wiki page in edit mode, choose 'View - Page Source' in Firefox - you'll find it when you search for 'textarea' in the source code).",

pageTitleSequence: "Bearbeiten von Knowlet",
editorTextAreaID: "wpTextbox1",

preview: function( pblock, konsole )
{
var doc = this.getDocument();
var sel = this.getSelection();

//generate the preview
var headline = "knowlet:
“;
var ausgabe = this.createString( konsole );
//ausgabe += this.createDebugString();
//var ausgabe = this.getSelection() );
//var ausgabe = this.objectToString( this.getTextAreaWithSelection() );
ausgabe = headline + ausgabe;

pblock.innerHTML = ausgabe;
//displayMessage( this.createString( konsole ) );
},

getTextAreaWithSelection:function(){
var textareas = this.getDocument().getElementsByTagName(”textarea”);
for (var i=0; i < textareas.length; i++) {
var ta = textareas[i];
if (ta.selectionStart != ta.selectionEnd) return ta;
//am Anfang sind beide = Textlänge, dann letzte Position (auch wenn TA ohne Fokus)
}
return null;
},

getSelectedTextFromTextArea:function( ta ) {
return ta.textContent.substr( ta.selectionStart, ta.selectionEnd);
},

getKnowletEditor: function() {
return this.getLastTabStartingWith( this.pageTitleSequence ).document.getElementById( this.editorTextAreaID );
},

getKnowletContent: function() {
return this.getKnowletEditor().value;
},

pasteKnowlet: function( appendText ) {
this.getKnowletEditor().value = this.getKnowletContent() + appendText;
},

/*createDebugString: function () {
return "DebugString";
}*/

getLastTabStartingWith: function( title ){
var tabs = Utils.tabs.search( title );
//displayMessage( "getLastTabStartingWith: " + this.objectToString( tabs ) );

// old Parser1 syntax:
/*var kompletterSeitenName = "";
var gefunden = false;
//finde den letzten Seitennamen im Hash-Objekt, das von Utils.tabs.search( title )
//zurückgegeben wurde (die Seitennamen stehen im prop-Enumerator/-Iterator):
for (prop in tabs){
kompletterSeitenName = prop;
gefunden = true;
}
if( !gefunden ) this.onNoKnowletOpen();
var tabs = Utils.tabs.get( kompletterSeitenName );
return tabs;*/

// new Parser1 syntax:
var gefunden = tabs.length > 0;
if( !gefunden ) this.onNoKnowletOpen();
return tabs[ tabs.length-1 ];
},

onNoKnowletOpen: function() {
displayMessage(”ACHTUNG: Kein Knowlet geöffnet”);
},

objectToString:function( o ) {
var str = “”;
for (var prop in o) {
str += prop; //Property-Name anzeigen
str += ” = ” + o[prop]; //Property-Inhalt anzeigen
str += ” [" + typeof( o[prop] ) + “]”; // Datentyp anzeigen
str += “
“; // Zeilenumbruch hinzufügen (Listenansicht)
}
return str;
},

scrollEditorToBottom:function() {
var ta = this.getKnowletEditor();
if(ta && ta.createTextRange){
rng=ta.createTextRange();
rng.collapse(false);
rng.select();
}
},

createString: function( konsole ) {
var doc = this.getDocument();
var sel = this.getSelection();
var title = doc.title;
var url = doc.location.href;
var string = “”;

var eintrag = konsole.text; // konsole.text oder konsole.html verwenden?
if ( eintrag == sel ) eintrag = “”; // wenn identisch mit Selektion, dann weglassen
// Wenn nicht leer (”") 2 Returns einfügen (bei “” kommen danach ohnehin 2 Zeilenumbüche)
// alle Backslash-n \n durch echte Linefeeds ersetzen
if ( eintrag != “” && eintrag != undefined ) { //wenn Eintrag Konsole, dann Eintrag fett…
var semikolon = ( eintrag.charAt(0) != “=” ) ? “;” : “”; // Semikolon wird nur gesetzt, wenn keine Überschrift
string = “\n\n” + semikolon + eintrag.replace(/\\n/g, “\u000a”) + “\n\n” + title + “\n\n” + “:” + url;
// bereits im String enthaltene Linefeeds müssen ersetzt werden sonst werden sie “woertlich” ausgegeben
} else { // sonst Seitentitel fett drucken (;)
string = “\n\n;” + title + “\n\n” + “:” + url;
}
if ( sel != “” ) string += “\n\n

" + sel + "

“; //\ = Ansi-Escapesequenz für Backslash
return string;
},

execute: function( konsole, test2 )
{
//this.pasteKnowlet( konsole.text );
this.pasteKnowlet( this.createString( konsole ) );
//displayMessage( “execute: ” + this.createString( konsole.text ) );
},

getDocument:function()
{
return CmdUtils.getDocumentInsecure();
},

getSelection:function()
{
var ta = this.getTextAreaWithSelection();
if( ta != null ) {
return this.getSelectedTextFromTextArea( ta );
} else {
return context.focusedWindow.getSelection();
}
//return context.focusedWindow.getSelection();
},
})

/*
Permission is hereby granted, free of charge, to any person obtaining a copy
of this software and associated documentation files (the “Software”), to deal
in the Software without restriction, including without limitation the rights
to use, copy, modify, merge, publish, distribute, sublicense, and/or sell
copies of the Software, and to permit persons to whom the Software is
furnished to do so, subject to the following conditions:
The above copyright notice and this permission notice shall be included in
all copies or substantial portions of the Software.
THE SOFTWARE IS PROVIDED “AS IS”, WITHOUT WARRANTY OF ANY KIND, EXPRESS OR
IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO THE WARRANTIES OF MERCHANTABILITY,
FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE AND NONINFRINGEMENT. IN NO EVENT SHALL THE
AUTHORS OR COPYRIGHT HOLDERS BE LIABLE FOR ANY CLAIM, DAMAGES OR OTHER
LIABILITY, WHETHER IN AN ACTION OF CONTRACT, TORT OR OTHERWISE, ARISING FROM,
OUT OF OR IN CONNECTION WITH THE SOFTWARE OR THE USE OR OTHER DEALINGS IN
THE SOFTWARE.
*/

Willms Buhse, Achim Bode und Maxi Kirchner live auf der CeBIT

Wednesday, March 4th, 2009

Als erstes “Autoren-Team” hatten Maxi Kirchner und Achim Bode gestern die Ehre, ihr Kapitel

  Ich habe heute Dienst … Du findest mich auf dem Sofa

aus dem DNA-Buch

  DNADIGITAL –
  WENN ANZUGTRÄGER AUF KAPUZENPULLIS TREFFEN

von Willms Buhse und Ulrike Reinhard (Hrsg.) vorzustellen:

Vielen Dank nochmal an Willms und viel Erfolg mit den weiteren Vorstellungen!

https://www.zaplive.tv/web/webciety?streamId=webciety%2Fdac8de98-1061-4243-bbe7-863bf2f42c44&start=2817

Literatur

DNADIGITAL – WENN ANZUGTRÄGER AUF KAPUZENPULLIS TREFFEN
Willms Buhse, Ulrike Reinhard (Hrsg.)
ISBN: 978-934013-98-8
1. Auflage
Preis 29,80 EURO

Der Erlös wird verwendet, um Digital Natives bei ihrer weiteren Arbeit zu unterstützen.

Das Buch steht unter der Creative-Commons-Lizenz und kann unter folgender URL heruntergeladen werden:

http://www.scribd.com/doc/12544534/DNAdigital-Wenn-Kapuzenpullis-auf-Anzugtraeger-treffen

Klappentext:

Wie aus Kopfschütteln positive Energie wurde. Oder Kapuzenpulli trifft Anzugträger – wie das CIO-Magazin über unsere Initiative DNAdigital titelte.Das Ziel ist anspruchsvoll. Wie schafft man einen konstruktiven Dialog zwischen der Generation Internet und Top-Managern der deutschen Wirtschaft?Und was kommt dabei heraus?In diesem Buch wurden die meisten Artikel im Dialog zwischen diesen beiden Gruppen geschrieben. Beteiligt sind die Avantgarde der Internetgeneration sowie Vorstände und Top-Manager von Unternehmen wie Alcatel-Lucent, Best Buy, Cisco, Deutsche Telekom, IDS Scheer und Vordenker wieJohn Seely Brown, John Hagel III, Dirigent Itay Talgam, die Harvardprofessoren Urs Gasser und David Weinberger, Don Tapscott, Gartner-Analystenchef Peter Sondergaard und Netzwerk-Guru Peter Kruse.Dabei trifft inhaltliche Erfahrung auf das technisches Know-how der ver-netzten Generation und beschäftigt sich mit Themen des Enterprise 2.0: der Arbeitswelt der Zukunft, kundengetriebene Produktentwicklung, Führung basierend auf Kompetenzen sowie Fragen der Unternehmenskultur.Eines verbindet alle Beiträge: Es geht um unsere Zukunft!

Inhalt

EDITORIAL > 10

DNAdigital_01 – Anstoß

Manifest der Digital Natives > 12
Robert Dürhager, Timo Heuer
The Difference It Makes – Vorwort_01 > 18
Anne Grabs
Dem Enterprise 2.0 gehört die Zukunft – Vorwort_02 > 22
August-Wilhelm Scheer
DNAdigital – Der Weg zum Buch > 26
Willms Buhse, Ulrike Reinhard

DNAdigital_02 – Die Digital Natives

Die Digital Natives > 32
Urs Gasser
The Net Generation Takes The Lead > 44
Don Tapscott
Crowds In The Cloud – Digital Natives Create Generation V > 48
Monica Basso, Steve Prentice, Peter Sondergaard, Ray Valdez
20h Begegnung – Aus dem Tagebuch eines Digital Natives > 54
Jana Hochberg

DNAdigital_03 – DNAdigital Live

#microblogging #interview #dnabuch – Alles in 140 Zeichen > 60
Hendrik Heuermann, Sören Stamer
Mit einer Twitter-Einführung von Nicole Simon
Livestream DNAdigital – Ein Gespräch mit Peter Kruse > 80
Peter Kruse, Ulrike Reinhard

DNAdigital_04 – Der Weg zum Enterprise 2.0

Der Standort Deutschland > 100
Achim Bode, Michael Domsalla, Rainer Fechner, Thomas Mosch, Thomas Renger
Building Bridges Between Business, Politics And People > 114
Nadia Zaboura
Ich habe heute Dienst … Du findest mich auf dem Sofa > 128
Achim Bode, Maxi Kirchner
Auf dem Weg in die Projektwirtschaft?! > 144
Frank Schabel
3 Kulturen im Umgang mit Social Tools > 156
Bettina Fackelmann, Willi Kaczorowski, Jens Otto Lange
CEO 2.0 – eine Konversation > 174
Martin Koser, Joachim Niemeier, Frank Roebers
Free Our Leaders From Isolation And Embrace Abundance > 184
Itay Talgam, David Weinberger
Open Innovation – Wie das Web 2.0 Produktfindung und Innovation verändert > 196
Willms Buhse, Rainer Fechner, Cedric May
How World Of Warcraft Promotes Innovation > 212
John Hagel III, John Seely Brown
“A Company Is A Dream Factory …” > 218
Brad Anderson, Ulrike Reinhard, Sören Stamer
Digitale Insulaner schlagen Brücken > 228
Michael Heuser, Matthias Schuster

Zeitmanagement

Thursday, January 29th, 2009

Das hier ist speziell für Rüdi (und Wasser auf seinen Mühlen…!):
Präsentation von Merlin Mann zu Meetings, Opportunitätskosten, Zeitraub, und wie man ihm begegnet.

Die Thesen:

  • Identify Leaks
  • Govern Access
  • Minimize Notifications
  • Work in Dashes
  • Renegotiate

Danke an David Störmer für den Tipp auf delicious!

Telearbeitsplatz

Tuesday, January 6th, 2009

Mein Telearbeitsplatz

Mein Telearbeitsplatz

Kommunikation und Anwendung trennen

Telearbeit mit 2 Monitoren: auf einem Bildschirm liegt die Anwendung, an der ich und meine Gesprächspartner (über Application Sharing) zusammen arbeiten, auf dem anderen Screen die Kollaborationsoberfläche (Collaboration Platform).

Telearbeitsplatz von vorne

Telearbeitsplatz von vorne - hier mit Skype

Augenkontakt durch richtige Anordnung

Tipp: mit dieser Konstellation kann man die Kamera leicht so positionieren, dass sie nahe am Bild des Gesprächspartners angeordnet ist. So hat mein virtuelles Gegenüber das Gefühl, ich würde ihn beim Sprechen ansehen. Bei Laptops ohne integrierte Kamera stellt sich der Effekt am besten ein, wenn man wie hier gezeigt eine verwendet (hier: Logitech Quickcam for Notebooks Pro), deren Optik so weit unten liegt, dass sie fast in den Bildschirm hereinragt. Anders als oben abgebildet kann man bei Skype dann das Video in einem eigenen Fenster anzeigen und direkt unter die Kamera schieben, wenn man den großen Screen für die Anwendung braucht.

Connect vom LOL

Wir nutzen im Forschungsprojekt 4CforMedia an der TFH Berlin Adobe Connect zur virtuellen Zusammenarbeit, da die virtuelle Fachhochschule (VFH) ebenfalls damit arbeitet und uns das Labor Online Learning (LOL) den Service dankenswerterweise bequem zur Verfügung stellt.

English summary

Teleworking with two screens facilitates work as you can use one monitor for sharing the application you work on, while the other is reserved for the collaboration environment. Positioning the image window of your counterpart right next to the webcam gives him the impression of you looking him into the eyes when talking to him.

Workaround Viewpath Gantt-Chart Error

Tuesday, December 16th, 2008

As I have been asked this for several times: The Google Gantt-Gadget mentioned in the previous posting has a bug. It causes the following Error (Fehlermeldung):

Fehlermeldung (Error message): This gadget has no settings. Missing or malformed url parameter.

To get it to work (Solution to all your problems):
* add a column left of your table
* call header ID
* leave rest of fields blank
* mark table including ID column and headers
* Isert > Chart > Custom > URL = http://www.viewpath.net/Website/Modules/Gantt.aspx

@ JCS states on http://googledocs.blogspot.com/2008/10/recently-google-docs-team-started.html: “The bug that required a UniqueID field in the Settings area has been fixed.” - it does not seem to be fixed, but with this workaround it works fine.

Thanks to Wildscot for his comment on http://lifehacker.com/5070701/add-a-gantt-chart-to-your-google-spreadsheet for the hint!

Google Gadgets Gantt-Chart

Wednesday, October 29th, 2008

Mit Google Spreadsheets, dem Excel für Onliner und Collaboration-Junkies, kann man jetzt auch Projektmanagement machen. Unter den Google Gadgets gibt es jetzt auch ein Gantt-Diagramm!!!

Problem:
wie baue ich das Gadget in mein eigenes Google Spreadsheet ein?

Lösung:
auf der Übersichtsseite/Gadgetgallery die Source-URL kopieren und dann im eigenen Spreadsheet Insert > Custom > URL reinpasten.

Offenbar ganz frisch rausgekommen - es gibt noch ein paar Bugs, siehe Diskussion.

Effizienz von Wikis als Technologie der Projektkommunikation

Thursday, July 31st, 2008

Wikis sind also ein sehr effektives Mittel zur Kommunikation. Sie bieten aber auch (jetzt schon) Ansätze zur Effizienz:

  1. Der die Umwelt beschreibende Kontext eines Beitrages (Metadaten zur sozialen und zeitlichen Sinndimension, also Autor, Datum, Zeit) kann automatisch erfasst werden und wird automatisch erfasst. Er erfordert also keinen zusätzlichen Zeitaufwand.
  2. Kontextangaben zur Sachdimension (Tags/Stichworte, Kategorien) müssen bisher noch manuell eingegeben werden.

Sie könnten aber bald automatisch vom System vorgeschlagen werden (dazu gibt es funktionierende Ansätze auf der Grundlage von Bayesscher Statistik) – und müssten dann nur noch vom Autor „verifiziert“, also gegebenenfalls korrigiert werden. Die Kosten in diesem Bereich lassen sich also ebenfalls senken.